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Kiwis in Australien – ein Blog über den Roten Kontinent

A chinese lion statue

Herzlich Willkommen bei Kiwis in Australien!

Auf meinem Australien-Blog erwarten Sie viele interessante Reisetipps, Berichte über Australiens Kultur, über die einzigartige Tierwelt und noch vieles mehr. Lernen Sie hierbei Australien, den Kontinent der Kontraste, das vielfältige Traumland am anderen Ende der Welt besser kennen.

Wenn Sie Anmerkungen zu meinen Berichten haben, dann scheuen Sie sich bitte nicht, einen Kommentar zu hinterlassen. Eine genaue Anleitung, wie das geht, finden Sie unter Anleitungen.

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Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern auf meinem Blog!

Amnesty-Preis der Berlinale 2013 geht an australischen Film

24. Februar 2013

Der diesjährige Amnesty-Preis der Berlinale geht an den australischen Film „The Rocket“. Der Film spielt zwar in Laos, die Produktion sitzt allerdings in Australien.

Infos zum Film: www.amnesty.de/2013/2/16/berlinale-amnesty-filmpreis-fuer-rocket?destination=node%2F21624

Infos zum Amnesty-Preis der Berlinale: www.amnesty.de/berlinale-2013?destination=node%2F21624

www.berlinale.de/de/das_festival/preise_und_juries/preise_unabh_ngigen_jurys/index.html

Das Adelaide Fringe Festival: die größte Kunstveranstaltung Australiens

22. Februar 2013

Während Melbourne das Foodfestival feiert, hat auch Adelaide was zu feiern: Das Adelaide Fringe ist die größte Kunstveranstaltung der südlichen Hemisphäre. Schon seit dem 15. Februar (und noch bis zum 17. März) zeigt die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia an fast jeder Ecke der Stadt Kunstevents, die wirklich für jeden Besucher etwas bieten. Über 900 Veranstaltungen finden auf den extra eingerichteten Bühnen in Parks, Lagerhäusern und leer stehenden Gebäuden statt, daneben haben natürlich auch feste Einrichtungen wie Theater, Hotels, Kunstgalerien und Cafés ihre Lokalitäten ztur Verfügung gestellt. Neben Kunstevents gibt es auch Kabarett, Comedy, Zirkus, Tanz, Film, Theater, Puppenspiel und Musik.

Quelle: Tourism Australia
Mehr Informationen zum Adelaide Fringe Festival: www.adelaidefringe.com.au

TV Tipps für Australien vom 21. Februar bis 20. März 2013

21. Februar 2013

Donnerstag, 21.02.2013

3sat, 13:15 – 14:05 Uhr
Auf Schienen… durchs Outback. In drei romantischen Zügen durch Australien

Freitag, 22.02.2013

ARTE, 17:30 – 18:25 Uhr
Der Tag, …an dem die Weißen kamen

Mittwoch, 27.02.2013

ORF3, 19:05 – 20:00
Taipan

EinsFestival, 21:50 – 23:20 Uhr
Tom meets Zizou. Kein Sommermärchen. Eine Langzeit-Dokumentation über einen deutschen Fußballprofi

Freitag, 01.03.2013

HESSEN, 14:30 – 15:15 Uhr
Melbourne. Australiens neue Boomtown

Samstag, 02.03.2013

SWR, 06:00 – 06:30 Uhr
Schätze der Welt: Das Opernhaus von Sydney

Dienstag, 05.03.2013
ARTE, 03:55 – 05:00 Uhr
Aborigines und Bürger

Mittwoch, 06.03.2013
NDR, 15:15 – 16:00 Uhr
Mit Lippenstift und Lasso. Cowgirls im australischen Outback

Samstag, 09.03.2013

ARD, 05:30 – 05:55 Uhr
Felix…und die wilden Tiere: Die Dingos sind los!

Sonntag, 10.03.2013

ZDF neo, 02:45 – 03:30 Uhr
Große Städte, große Träume

3sat, 21:45 – 22:25 Uhr
Tarantula. Australiens Königin der Spinnen

Mittwoch, 13.03.2013

3sat, 20:15 – 21:05 Uhr
Australien . Die sprechenden Felsen der Aborigines

Donnerstag, 14.03.2013

NDR, 20:15 – 21:00 Uhr
Menschen, Länder, Abenteuer: Australiens Nationalparks. Die Alpen

NDR, 21:00 – 21:45
Menschen, Länder, Abenteuer: Australiens Nationalparks: Der Regenwald

Dienstag, 19.03.2013

NDR, 15:15 – 16:00 Uhr
Der Herr der Wildpferde

Sonntag, 24.03.2013

ARD, 06:50 – 07:15 Uhr
Die Check Eins Dokumentation: Im größten Klassenzimmer der Welt – Todd und die Wüstenschule

BAYERN, 16:15 – 16:45 Uhr
Fernweh Queensland

Wine and Food Festival in Australiens Gourmethauptstadt Melbourne

21. Februar 2013

Es ist wieder soweit: Das kulinarische Event des Jahres steht in Australien vor der Tür. Vom 1. bis 17. März wird Melbourne wieder zur größten Gourmetmeile Australiens. Wer sich also für Essen interessiert, sollte das nicht verpassen. Und wer zudem auch noch Spaß haben will, wird hier auch auf seine Kosten kommen: Beim World´s longest Lunch werden jeweils bis zu 1.000 Personen erwartet, die unter freiem Himmel ein ausgedehntes Mittagessen genießen.

Natürlich wäre Melbourne nicht Melbourne, wenn es nicht das Festival zum Anlass nähme, um das Feiern noch ein wenig auszuweiten: Überall in der Stadt werden Probierstände aufgebaut, an denen die Gäste ausgewählte Spezialitäten und Weine probieren können.

Quelle: Tourism Australia
Hier gibt’s mehr Infos zum Food and Wine Festival: www.melbournefoodandwine.com.au
Melbourne bei Nacht

Noch ein TV Tipp zum Thema Aborigines am 3. März 2013

18. Februar 2013

Am Dienstag, 05.03.2013 zeigt ARTE um 03:42 Uhr die Sendung „Aborigines und Bürger“. Dabei geht es um den Bürgerrechtler und Aborigine Eddie Koiki Mabo. Er war eine eine Symbolfigur des Kampfes der australischen Ureinwohner um ihre Landrechte. Seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass der Rechtsbegriff „Terra Nullius“ für nichtig erklärt wurde.Er ging 1981 vor Gericht und erstritt in einem über 10 Jahre dauernden Rechtsstreit die Voraussetzungen für eine nationale Aussöhnung. Im ausklingenden 20. Jahrhundert waren die Australier gezwungen, nicht nur die juristischen Grundlagen der Kolonialisierung, sondern auch die Identität ihrer Nation zu überdenken.

Dienstag, 05.03.2013, ARTE, 03:42 Uhr: „Aborigines und Bürger“

Quelle: www.arte.tv

Der besondere TV Tipp zum Thema Aborigines am 26. Februar 2013

14. Februar 2013

Am Dienstag, 26.02.2013 zeigt ARTE um 17:15 Uhr eine Dokumentation zum Thema Aborigines. Die spannende Sendung zeigt die erste Begegnung der heute 62-jährigen Abirigine Yuwali im Jahr 1964 mit Weißen. „Der Tag, an dem die Weißen kamen“ war der Tag, an dem eine Gruppe von 20 Aborigines, die bis dahin nur ihr traditionelles Leben in der australischen Wüste gekannt hatten, zum ersten Mal mit dem modernen Australien in Berührung kamen. Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichte zeigen auf außergewöhnliche Art, wie die Politik und Zeitgeschichte in das Leben dieser abgelegenen Siedlung eingriff, als in dieser Region die britische Mittelstreckenrakete Blue Streak getestet werden sollte und, um dort lebende Menschen vor herunterfallenden Raketenteilen zu schützen, Patrouillen ausgeschickt wurden, um die dortige Bevölkerung zu evakuieren.

Dienstag, 26.02.2013, ARTE, 17:15 Uhr: „Der Tag, an dem die Weißen kamen“

Quelle: www.arte.tv

TV Tipp für Australien am 16. Februar 2013

10. Februar 2013

Am Samstag, den 16.02.2013 zeigt ARTE von 13:15 – 13:45 in seiner Reihe „Kleider und Leute“ ein Portrait über Australiens Vorlieben in dieser Richtung. Hier gibt es kaum Kleidervorschriften. Jeder trägt das, was ihm gefällt. Wir sehen den Bauer Paul in seinem Driza-Bone-Mantel („dry as a bone“ bedeutet knochentrocken), Roberto liebt seinen Akubra, den legendären Filzhut. In australischen Schulen dagegen herrscht Einheitskleidung: Schuluniformen sind hier an der Tagesordnung. Vorschrift ist Vorschrift. Gegen diese Vorschriften wehren sich die Australier, wenn es um ihren geliebten Sport Cricket geht. Hier trägt man in Australien entgegen der Etikette kurze Shorts. Ein Fauxpas? Nicht in Australien, auch wenn die Queen es lieber anders sehen würde.
Übrigens: Davor kommt um 12:35 Uhr der vierte Teil der Reihe: Australien, eine Zeitreise.

Kleider und Leute: Australien
ARTE, Samstag, 16.02.2013, 13:15 Uhr

Quelle: arte.tv

Sind Aborigines verwandt mit den Indern?

8. Februar 2013

Austalien-info veröffentlichte kürzlich eine  Zusammenfassung eines neuen Forschungsberichtes des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (EVA) in Leipzig, in dem über eine Verwandschaft der australischen Ureinwohner mit indischen Einwanderern berichtet wird:

„Im Erbgut australischer Ureinwohner fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (EVA) in Leipzig Spuren, die darauf hindeuten, dass vor zirka 4000 Jahren bereits Menschen aus Indien nach Australien eingewandert sind. Diese Erkenntnisse wurden erstmals im Januar 2013 von einem Forscher-Team um Irina Pugach im Fachjournal PNAS veröffentlicht. Die Studie will nachweisen, dass es nach der ersten Einwanderung von Menschen auf dem australischen Kontinent vor zirka 60.000 Jahren immer wieder Einwanderungswellen gab und die Aboriginies nicht, wie bislang angenommen, bis zur Ankunft weißer Entdecker 1606 in Isolation lebten.

In dieser Studie wird auch auf die jeweils auffallend dunkle Hautfarbe mancher Aboriginies hingewiesen, die auf eine Verwandtschaft mit Menschen im Hochland von Neuguinea und den Mamanwas, einem Volk auf den Philippinen, hinweisen könnte. Diese Einflüsse dürften gemäß der Analyse des Erbguts bereits rund 35.000 Jahre zurückliegen. Für beide möglichen Einwanderungswellen spielt eine Rolle, dass es in der Erdgeschichte immer wieder Landbrücken zwischen Australien und seinen nördlichen Nachbarn gab, wenn der Meeresspiegel gesunken war, weil das Wasser in einer Eiszeit an den Polen und vielen Gletschern gebunden war. Man nimmt derzeit an, dass der Meeresspiegel vor 40.000 Jahren 90 Meter niedriger war.“

Quelle: Max-Planck-Institut über www.australien-info.de
Mehr Infos beim Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie unter www.mpg.de/6816021/genfluss-indien-australien

Die Fliegenden Ärzte feiern 85. Geburtstag

3. Februar 2013

Immer wieder stehen wir fasziniert vor einer großartigen Einrichtung, die vielen Menschen in Australien wahrscheinlich schon das Leben gerettet hat: die Fliegenden Ärzte. Denn einfach mal kurz zum Arzt oder ins Krnkenhaus fahren, ist hier halt einfach nicht. 85 Jahre gibt es diesen Service, bei dem Ärzte in entlegene Gebiete Australiens fliegen, um dort den Kranken die gleiche medizinische Versorgung zukommen zu lassen wie in den großen Städten, nun schon. Eine große Leistung.

Schon allein die Zahlen sind beeindruckend: Von 21 Flugbasen können 61 Flugzeuge starten, 1.150 Ärzte und andere Angestellte kümmern sich um 7 Millionen Quadratkilometer Land. Durchschnittlich 750 Patienten werden pro Tag behandelt und insgesamt im Jahr gut 27 Millionen Flugkilometer zurückgelegt.

Anlässlich des Geburtstags wurde in Zusammenarbeit mit der Australian Stockman´s Hall of Fame in Longreach ein Informationszentrum eröffnet, in dessen Rahmen die Besucher die historische und gegenwärtige Arbeit der Fliegenden Ärzte verfolgen können. Beim Gang durch ein typisches Rettungsflugzeug zum Beispiel kann man die medizinische Ausstattung sehen und bekommt ein Gefühl für das Leben eines Fliegenden Arztes. Die Ausstellungsstücke reichen von den alten Techniken, die noch John Flynn, der Gründer der Organisation benutzte, bis hin zur heutigen Zeit.

Quelle: Tourism Queensland über www.australien-info.de

kiwi’s column 14 – die australienkolumne

23. Januar 2013

In Australien ist ja momentan einiges los. Und das sind nicht nur die D- bis Z-Promis, die sich zur Zeit im Dschungelcamp tummeln. Obwohl das wohl das ist, was die meisten Deutschen mit Australien verbinden, blickt man auf die Quoten von über 7 Millionen Zuschauern pro Sendung. Aber zugegeben, es ist wie eine Sucht, wenn man mal dabei ist. Auch ich bin „hooked“. Ja, jeden Abend reinzuschauen ins „Wohnzimmer“ der „Stars“, die man irgendwann richtig zu kennen glaubt – Pornosucht, Fettabsaugung, Hochstapler, fiese Eltern. Fast könnte man meinen, man kenne die Bewohner besser als so manchen Kollegen, mit dem man jeden Tag arbeitet.

Auf der anderen Seite gibt es in Australien zur Zeit wieder mal schlimme Waldbrände, die nicht unter Kontrolle zu bringen sind. Zwei Tote gab es schon, eine Leiche wurde in einem ausgebrannten Auto gefunden und ein Feuerwehrmann erlitt einen Herzinfark – Grund war die Hitze, die z.B. in Sydney bis zu 48,5 Grad Celsius gestiegen ist. Generell sind Buschbrände während Australiens Sommermonaten nichts Ungewöhnliches, doch in diesem Jahr sind Hitze und Trockenheit so groß, dass die Brände wieder einmal nicht unter Kontrolle gebracht werden können. Die örtlichen Behörden gehen davon aus, dass es noch wochenlang so weitergehen könnte. Hoffen wir, dass die Brände nicht noch mehr Opfer fordern.

Eine weitere Meldung zeigt uns, dass sich Geduld lohnt. Oder eine gute moderne Ausrüstung. Mit einem Metalldetektor hat ein Hobby-Goldsucher in Ballarat wirklich Glück gehabt: Er hat einen 5 Kilogramm schweren Goldklumpen gefunden, der auf 240.000 Euro geschätzt wird. 22 Zentimeter lang, 14 Zentimeter breit und an der dicksten Stelle 4,5 Zentimeter dick – so sieht das größte Goldstück aus, das seit Jahrzehnten aus den Goldreserven der Natur Victorias, die als erschöpft gelten, geholt wurde.

Die letzte Nachricht erfreut unser Herz als Fan von Gangstergeschichten sehr: Australiens berühmtester Vertreter dieser Gattung, Ned Kelly, wurde nun, nach 133 Jahren, endlich richtig beigesetzt. Bleibt die Frage, welche Reste da noch übrig waren. Viel nicht, vor allem, weil sein Kopf fehlt. In einem Massengrab war Kellys Skelett gefunden und mit Hilfe von DNS-Proben identifiziert worden. Ruhe sanft.

Herzliche Grüße

Eure Kiwis

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