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Monatsarchiv für April 2009

Fernsehtipps rund um Australien (Teil II/ II)

azi 30. April 2009

Donnerstag, 07. Mai

Das grüne Australien: Eine Reise durch den Westen

15:15 Uhr, NDR Fernsehen

Kurzbeschreibung: “Wer nach Australien reist, erwartet weite Wüstenebenen, grandiose Felsformationen und strahlend weiße Strände. Es gibt aber auch ein weitgehend unbekanntes Australien im Südwesten des Kontinents, mit Menschen, die noch ein Leben voller Abenteuer führen. (…) Der Film zeigt Menschen mit außergewöhnlichen Berufen (wie zum Beispiel „Baumdoktor” und Abalone-Muschel-Taucher)auf einer Reise abseits der Touristenwege. “Weitere Informatione können Sie auf der Homepage von NDR finden.

Im Land der Regenbogenschlange

14:15 – 15:00 Uhr, HR

Kurzbeschreibung:  “Queensland ist der zweitgrößte Bundesstaat Australiens und mit rund 1,8 Millionen Quadratkilometern etwa fünf mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Es bedeckt das gesamte Nord-Ost-Gebiet Australiens und besitzt die größte Vielfalt an Fauna und Flora des Fünften Kontinents. Dazu gehören das größte Korallenriff der Erde – das Great Barrier Reef – und die weltweit ausgedehntesten Sandinseln. Einzigartige tropische Regenwälder erstrecken sich im Landesinneren. Ebenso einzigartig ist die raue Schönheit der Outbacks. In über 400 Nationalparks wird hier ein einmaliges Naturerbe bewahrt. Die Filmreise beginnt in Townsville und führt durch faszinierende Landschaften mit einer ungeheuren Vielfalt an Pflanzen und Tieren. “Tjukurpa”: so heißt nach dem Glauben der Ureinwohner Australiens die geheimnisvolle Ordnung, nach der diese Welt geschaffen wurde und die jedem Lebewesen und seiner Umgebung seine ganz besondere Bedeutung zuweist. Legenden erzählen von den Göttern, von Schöpfungsmythen und jahrtausendealten Ritualen. Bis heute verehren die Aborigines die höchste ihrer Gottheiten, die Mutter allen Lebens, die Quelle für Nahrung und Wasser: “Kunapipi”, die Regenbogenschlange.”

Quellen: NDR und HR

Fernsehtipps rund um Australien (Teil I/II)

azi 30. April 2009

Die ganze nächste TV-Woche steht ganz in den Sternen von Australien.

Über Tasmanien und Sydney aber hauptsächlich Westaustralien werden diese Woche 5 interessante Beiträge im deutschen Fernsehen ausgestrahlt:

Freitag, 01. Mai

360° – Geo Reportage: Tasmanien – Wächterin im Paradies

09:10 – 10:02 Uhr, ARTE

Kurzbeschreibung: “Lalani Hyatt ist Rangerin in einem der Nationalparks Tasmaniens, ein Traumjob für die Vierzigjährige. Doch die Provinzregierung plant eine Neubesetzung ihrer Stelle. „”360° – Die Geo Reportage” begleitet die Rangerin beim täglichen Einsatz für die Natur und bei ihrem Kampf gegen Buschfeuer und Behördenwillkür”. Weitere Infos können Sie auf der Homepage von Arte finden.

Samstag, 02. Mai

Wolkenlos: Sydney – Australiens aufregendste Stadt

13:30 – 14:00 Uhr, VOX

Kurzbeschreibung: „Wenn es eine coole, trendige und kosmopolitische Stadt am anderen Ende der Welt gibt, dann ist es ganz sicher Sydney. Die Lebensqualität in der heimlichen Hauptstadt Australiens ist unübertroffen: kilometerlange Strände, schicke Stadtviertel, eine pulsierende Innenstadt mit Theatern, Museen, der Harbour Bridge und der berühmten Oper.
Die Schauspielerin Claudia Hiersche (bekannt aus ‘Verbotene Liebe’, ARD) macht Urlaub ‘Downunder’. Mit Ihr streifen wir durch The Rocks, Kings Cross und Paddington, und natürlich kennt sie auch Bondi Beach wie Ihre Westentasche.”
Inklusive Tipps wie man in Sydney günstig Urlaub machen kann und Ausflugstipps. Weitere Informationen können Sie auf der Homepage von Vox finden.

Montag, 04. Mai

Länder- Menschen – Abenteuer: Der Zauber von Oz – Westaustralien

13:30 – 14:15 Uhr, HR

Kurzbeschreibung: “Zweieinhalb Millionen Quadratkilometer groß – ein Drittel des gesamten Kontinents – ist der Bundesstaat Westaustralien. Eine Küstenlinie von über zwölftausend Kilometern grenzt den Koloss nach Westen hin ab.

Im Osten findet man kaum etwas anderes als Outback, Wüste. Von Norden nach Süden aber sind die verschiedensten Klima- und Vegetationszonen vertreten. Wenn der tropische Norden wochenlang im Regen versinkt, scheint in der Hauptstadt Perth im Südwesten die Sonne bei angenehmen 23 Grad Celsius vom Himmel. Westaustralien ist ein Land der Wunder, allen voran der Naturwunder. Die 350 Millionen Jahre alte Bungle-Bungle-Gebirgskette, die Delfine von Monkey Mia, die gigantischen Karri-Wälder, die bizarren Felsformationen der Pinacles, die Canyons, Strände, Goldvorkommen, Weinberge – sie alle machen nur einen Bruchteil der Faszination aus, der die Menschen in Westaustralien längst erlegen sind. Wer einmal hier ist, will nie wieder fort, sagen die “Ozzies”, die Australier.”

Quellen: Vox, Arte und HR

Hamilton Island: mit Quad-Bikes auf Abenteuer-Tour

azi 29. April 2009

Hamilton Island kann man auch auf eine etwas abenteuerliche Art und Weise entdecken: mit einem Quad-Bike.

Ausgangspunkt für die circa einstündige Tour ist das Palm Valleys Activities Zentrum. Nach einer kurzen Einweisung und Probefahrt geht es dann auch schon los. Querfeldein durch Wälder und bislang nicht zugängliches Gelände ( über 70 % der Insel bestehen aus natürlichem Buschland) erkundet man Hamilton Island. Zwischenstops werden an zwei Aussichtspunkten mit 360° Panoramablick über Hamilton Island und die umliegenden Inseln der Whitsundays, gemacht.Neben dem Fahrspaß kann man auch einiges von dem Guide über die Flora und Fauna erfahren.

Das Beste ist, dass man für diese Abenteuer-Tour keinerlei Vorkenntnisse über Quads bzw. Motorräder im Allgemeinen braucht. Man muss lediglich 3 Anforderungen erfüllen: mindestens 16 Jahre alt und im Besitz eines gültigen Führerscheins sein und Lust haben das Abenteuer selbst einmal zu erleben. Die Fahrt mit den Quad-Bikes (Automatik) findet mehrmals täglich statt und kostet ab 50 Euro pro Person.

Quelle: Tourism Queensland

Hamilton Island

azi 27. April 2009

Das Great Barrier Reef: „Achtes Weltwunder” oder auch „das größte Aquarium der Welt”. Mit einer Fläche von unglaublichen 348.700 km² ist das Great Barrier Reef die einzig lebende Struktur, die aus dem Weltraum erkennbar ist. So erstreckt sich es sich über 2300 Kilometer entlang der Nordostküste Australiens, genauer gesagt dem Bundesstaat Queensland. Im größten Korallenriff der Welt sind an die 2000 verschiedenen Fischarten beheimatet. Inmitten des türkisfarbenen Meeres befinden sich die 74 tropischen Whitsunday Inseln, von denen allerdings nur 8 Stück bewohnt sind. Die größte und womöglich vielfältigste unter ihnen ist Hamilton Island. Genauso stellt man sich das Paradies vor: Azurblaues Wasser, weiße Sandstrände und azurblaues Wasser. Dazu noch gutes Essen, grüne Wälder, die Möglichkeit Sport zu machen und einfach etwas Erleben. Willkommen auf Hamilton Island!

Auf der 6 km² großen Insel kann man wirklich zahlreichen Aktivitäten nachgehen. Im umgebenden Element Wasser wären da zum Beispiel Schlauchboot fahren, Segeln, Schwimmen, Angeln, Hochseefischen, Wasserpolo, Windsurfen, Wasserski und natürlich die bezaubernde Unterwasserwelt beim Schnorcheln und Tauchen entdecken. Aber auch an Land bzw. in der Luft gibt es einige Freizeitmöglichkeiten: Golf spielen, Drachenfliegen, Paragliding, Malen, Wandern und noch vieles mehr. Auf der Insel gibt es insgesamt 20 Kilometer Bushwalking Trails unterteilt in die Kategorien leicht, mittel, etwas anstrengend und ziemlich anstrengend. Empfehlenswert ist der Wanderweg zum Passage Peak von wo aus man einen wunderschönen Panoramablick über die Whitsundays hat.

Auch lohnt es sich mit einem der Golf Buggies (Hamilton Island ist autofrei) in den Koala Gallery Wildlife Experience Park zu fahren. Frühstück bei Tiffany kann man hier zwar nicht erleben, dafür aber ein Frühstück bei bzw. mit Koalas. Jeden morgen zwischen 7:30 und 9:30 kann man die kleinen „Bären” (Koalas sind Beuteltiere und keine Bären) so hautnah erleben. Hamilton Island ist auch die nächstgelegenste Insel mit Zugang zum berühmten Whiteheaven Beach. Whitehaven Beach verfügt über 6 Kilometer feinstem weißen Quarzsand und belegt laut BBC Platz 1 der Strände, die man in seinem Leben unbedingt einmal gesehen haben muss. Von Hamilton Island aus kann man die Naturschönheit in nur 20 Minuten mit dem Boot aus erreichen. Auch einen malerischen Rundflug über das Heart-Reef mit seinen von der Natur zu Herzen geformten Korallen ist sehr empfehlenswert.

Hamilton Island kann man direkt von Sydney, Melbourne, Brisbane und Cairns aus anfliegen. Eine Fähre legt 11-mal täglich von Shute Harbour in Richtung Hamilton Island (Seite auch auf Deutsch) ab. Die Fährzeit beträgt in etwa 30 Minuten. Die genauen Ablegezeiten kann man bei Fantasea erfahren.

Heart Reef

Heart Reef

Schildkröte im Great Barrier Reef

Schildkröte im Great Barrier Reef

Unterirdische Opalstadt Coober Pedy

azi 24. April 2009

Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchten, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich im Staat South Australia, ca. 850 km nördlich von Adelaide (auf der Route nach Alice Springs).

Wurde im Jahre 1915 in Coober Pedy die erste Opalader entdeckt, so weiß man heute, dass 80 % der weltweit geschürften Edelsteine von hier stammen. Inmitten der Geröllwüste leben heute 3500 Opalschürfer aus über 45 Nationen. Auf Grund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sehr sinnvolle Idee: sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel, unter denen sich Stollen und Gänge befinden, sehen. Bei einem Blick unter die Erde sieht man, dass sich dort Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen wie die St. Peter & Paul Catholic Underground Church, befinden.

Vorteile dieser unterirdischen Bauten bzw. Höhlenwohnungen (den so genannten “Dugouts”) liegen zum einen darin, dass hier eine konstante Innentemperatur von ca. 20 bis 25° C herrscht. Zum anderen sind die Bewohner vor dem gleißend hellen Licht und zugleich vor den umherwirbelnden Staubpartikeln geschützt.

Um dieses Wunderwerk selbst erleben zu können und da Unbefugten der Zutritt zu den eingezäunten Opalfeldern von Coober Pedy verboten ist, sollte man unbedingt einer Tour durch die Dugouts und Opalminen wie zum Beispiel der Umoona Opal Mine mit Opalmuseum, machen.

Mehr über Coober Pedy und Besichtigungstouren können Sie auf der Homepage der Stadt erfahren.

Tasmanien – der Westen, Osten und Norden der Insel (Teil III/ III)

azi 23. April 2009

Der Westen Tasmaniens: Umgebung von Strahan und Cradle Mountain

Östlich von Strahan befindet sich der Franklin-Gordon Wild River Nationalpark. Und wie der Name bereits sagt kommen in der Regenwald-Wildnis insbesondere Wassersport-Begeisterte zum Beispiel beim Rafting voll auf ihre Kosten.

Wessen Lieblingssport nicht Rafting sondern eher Wandern ist,  für den ist möglicherweise der Naturpark Cradle Mountain genau das Richtige: hier befinden sich unterschiedliche Bushwalks,  für die man zwischen einer Stunde und 10 Tagen braucht. Beim berühmten Overland Track (6 Tage für ca. 65 Kilometer) wandert man von Cradle Mountain bis Lake St. Clair National Park. Ein spezielles Buchungssystem regelt die Anzahl der Wanderer.

Der Osten und der Norden Tasmaniens: Freycinet Peninsula und Launceston

Türkisblaues Wasser, eine fantastische Küstenlandschaft und unberührte Strände machen die Freycinet Peninsula aus. Hier befindet sich auch einer der schönsten Strände der Welt: den Wineglass Bay im Freycinet National Park.

Schön ist es auch eine Bootsfahrt zwischen den senkrecht aufragenden Felswänden der Cataract Gorge zu unternehmen.  Um sich anschließend  kulinarisch verwöhnen zu lassen, kann man einen Abstecher in Richtung Norden machen. Hier befindet sich Tamar Valley, eines der bekanntesten Weinanbauregionen Australiens. Neben 17 Weingüter kann man in dieser Region auch die delikatesten Meeresfrüchte Australiens testen: große Abalonen (Meeresschnecken) und fleischige Jakobsmuscheln sind nur einige der angebotenen  Köstlichkeiten.

Schöne Bilder von den Traumstränden an der Ostküste kann man auf dem Blog von Jsa und Florian finden.  Einen tollen Bericht über seine Erlebnisse auf dem Overland Track hat Michael verfasst.

Tasmanien – der Süden der Insel (Teil II/ III)

azi 21. April 2009

Vorgestern habe ich Ihnen die Insel Tasmanien mit ihrer Geschichte und dem Wahrzeichen, dem Tasmanischen Teufel vorgestellt. Heute möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten geben, die Sie sich vor Ort nicht entgehen lassen dürfen:

Der Süden Tasmaniens: Hauptstadt Hobart und seine Umgebung

Hobart gilt als eine der schönsten Städte Australiens und erinnert ein wenig an eine norwegische Küstenstadt. Die Stadt liegt am Fuße des 1270 m hohen Mount Wellington und verfügt über einen natürlichen Hafen an der Mündung zum River Derwent. Im Hochsommer (Ende Dezember/ Anfang Januar) steht die ganze Stadt Kopf, wenn es Zeit ist für die Hochsee-Regatta „Sydney-to-Hobart Yacht Race“.

Bei einem Besuch Hobarts sollte man unbedingt das Salamanca-Viertel mit seinen schönen Galerien, Cafés und Kunsthandwerksstätten besuchen. Samstags sollten Sie unbedingt über den schönen Salamanca-Markt schlendern – es lohnt sich! Interessantes über die Geschichte Tasmaniens lernt man beim Hobart Historic Walk oder bei einem Ausflug zum Port Arthur Historic Site, der größten Sträflingskolonie Australiens.  Dort erhält man beim Visitor Information Centre eine Häftlingsidentität und folgt dem Schicksal des Häftlings durch die verschiedenen Abteilungen. Für diesen Ausflug sollte man in etwa 4 Stunden Zeit einplanen. In schönen Nationalparks wie zum Beispiel den Mount Field Nationalpark (ca. 60 km nordöstlich von Hobart) kann man mit ein wenig Glück einen Tasmanischen Teufel in freier Natur beobachten. Weiterhin empfiehlt es sich auch die älteste Brauerei Australiens, die Cascade Brewery in Hobart zu besichtigen.

Und zum Schluß noch einige interssante Links zu Port Arthur und der Cascade Brewery.

Hobart mit Mount Wellington

Hobart mit Mount Wellington

Bild:©Tourism Australia

Tasmanien – die grüne Insel (Teil I/ III)

azi 19. April 2009

Tasmanien, die üppig grüne Insel, der oftmals vergessene Staat Australiens. Bis noch vor circa 10.000 – 15.000 Jahren war die größte Insel Australiens (in etwa so groß wie Bayern) noch mit dem Festland verbunden. Auf der Insel leben circa 500.000 „Tassies“, die sehr stolz auf ihre Heimat sind. Meist britischer Abstammung legen diese heute noch viel Wert auf Traditionen des Mutterlandes. Auch hört man desöfteren wie Tassies von dem Festland Australien, als „die von der Nordinsel“ sprechen.

Wie bereits erwähnt ist Tasmanien ein sehr grünes Land im Gegensatz zum restlichen Teil des roten Kontinents. Grund hierfür ist, dass es auf Tasmanien nur geringe Temperaturschwankungen bei ziemlich viel Niederschlag gibt. Gerade im Westen der Insel befinden sich unerforschte Gebiete mit, so sagen Wissenschaftler, immer noch unzähligen unbekannten Tier-/ und Pflanzenarten. Generell ist Tasmanien von den saubersten Meeren und der saubersten Luft umgeben. Interessant zu wissen ist auch, dass über 40 % von Tasmanien geschützte Reservate, Nationalparks und Welterbe-Gebiete sind.

Tasmanien wurde 1642 erstmals von einem Europäer, dem niederländischen Seefahrer und späterem Namensgeber, Abel Tasman entdeckt. Weiterer Meilenstein in der tasmanischen Geschichte ist die Kolonialzeit, in der Tasmanien von 1830 bis 1853 eine Verbannungsstätte für schlimme Straftäter war. Insbesondere bei Port Arthur, der ehemals größten Sträflingskolonie, sind noch heute viele Zeugnisse aus dieser Zeit sichtbar.

Wahrzeichen Tasmaniens ist der schwarze, sehr gedrungen wirkende Tasmanische Teufel. Obwohl er meist friedlich ist kann das bis zu 70 cm groß werdende Tier auch richtig zum Teufel werden wenn es sich bedroht fühlt: dann bleckt es seine kleinen Reißzähne, verbreitet einen ätzenden Geruch und verfärbt seine Augen rot. Der Tasmanische Teufel ist ein Fleischfresser und überwiegend nachtaktiv.
Diese Tierart ist stark bedroht: so existieren nur noch geschätzte 100.000 Exemplare des Tasmanischen Teufel. Grund für den starken Rückgang liegt vor allem in einem sehr aggressiven, tödlichen und ansteckend wirkenden Gesichtskrebs. Damit die Tierart nicht komplett ausstirbt wurden ca. 50 Teufel auf dem australischen Festland ausgesetzt. Bis ins 14 Jahrhundert, als Siedler begannen sie auszurotten, hatten sie hier ihren natürlichen Lebensraum.

Von Perth nach Brisbane mit dem Skateboard

azi 18. April 2009

Wussten Sie schon, dass….?

David Cornthwaite aus Wales es als erster Mensch geschafft hat allein mit dem Skateboard einmal quer durch Australien zu fahren? Für die 5823 Kilometer lange Strecke vom westaustralischen Perth bis nach Brisbane an der Ostküste Australiens brauchte Cornthwaite gerade einmal 5 Monate (August 2006 bis Januar 2007).

Der damals 27-jährige Graphikdesigner hatte erst 2 Jahre vor seiner Tour mit dem Skateboarden begonnen. Allerdings hat nur eine intensive Vorbereitung und ein siebenköpfiges Team, das ihn die ganze Zeit unterstütze hat das Unmögliche möglich werden lassen. Die Weite Australiens und die Hitze des Outbacks hinterließen Spuren: so verbrauchte Cornthwaite während seiner Durchquerung unter anderem 13 Paar Schuhe.

Über seinen Weltrekord im Langstrecken – Skateboarden sagte Cornthwaite im Nachhinein, dass er unterwegs so viel wie noch in seinem Leben geweint habe.

Känguru, Koala, Wombat & Co.

azi 17. April 2009

Australien besitzt nicht nur eine einzigartige Flora sondern auch eine ebenso spektakuläre Fauna mit Tieren, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. So sind zum Beispiel alleine 400 der 800 weltweit vorkommenden Vogelarten ausschließlich in Australien beheimatet.

Doch denkt man an die australische Tierwelt wird den meisten Menschen vermutlich als allererstes Beuteltiere und allen voran das Känguru einfallen. Vom Roten Riesenkänguru, dass bis zu 2 Meter groß werden kann über die auf Bäumen lebenden Baumkängurus bis hin zu den nagetierähnlichen Moschusrattenkängurus existieren an die 45 verschiedenen Känguruarten. Kängurus können bis zu 12 Meter weite Sprünge ausüben und Geschwindigkeiten über 80 km/h erreichen.

Neben dem australischen Wappentier erfreut sich auch der hoch in den Baumwipfeln sitzende Koala einer hohen Bekanntheit. Das sehr niedlich wirkende Tierchen widmet sich am Liebsten seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen: Schlafen und Essen. So schläft ein ausgewachsener Koala an die 20 Stunden am Tag und frisst in den restlichen 4 Stunden gut ein Kilogramm Eukalyptusblätter. Ein Koala kann bis zu 85 cm groß und bis zu 14 kg schwer werden. Im Vergleich hierzu ist ein Neugeborenes gerade einmal 2 cm groß und wiegt 500 Gramm. Auf Kangoroo Island ca. 120 Kilometer Luftlinie südwestlich von Adelaide gelegen stehen die Chancen besonders gut einen Koala hautnah zu erleben.

Im Gegensatz zu Koalas bevorzugen die nachtaktiven Wombats den Boden und insbesondere Erdhöhlen. Die bis zu 40 kg schweren, plump wirkenden Tiere leben hauptsächlich in Tasmanien und Südostaustralien. Mit ein wenig Glück kann man diese zum Beispiel im Wilsons Promontory Nationalpark in Victoria sehen.

Das als Relikt aus der Uhrzeit stammende Schnabeltier kommt ebenfalls in Tasmanien und Ost-Australien (und Neuguinea) vor. Neben dem Ameisenigel (Echidna) ist das Schnabeltier (Platypus) der einzige Vertreter der so genannten Monotremen, die als Übergangsform zwischen Reptilien und Säugetieren gelten. Das in ufernahen Erdlöchern lebende und Eier legende Säugetier ähnelt vom Aussehen her an eine Mischung aus Biber (Schwanz und Fell) und Ente (Schnabel und Schwimmflossen). Auf Grund dieser seltsamen Komposition glaubten Wissenschaftler eines englischen Museums im 18. Jhr. an einen zoologischen Scherz als sie das erste Exemplar eines australischen Schnabeltiers in den Händen hielten. Wussten Sie, dass Schnabeltiere während der Paarungszeit in der Lage sind Gift zu produzieren, dass Sie bei Gefahr ausscheiden? Im Gegensatz zu den Männchen verlieren weibliche Schnabeltiere den Giftsporn im Laufe des ersten Lebensjahres. Zwar wirkt dieses Gift nicht tödlich für einen Menschen, verursacht aber dennoch ziemlich starke Schwellungen und Schmerzen.

Der Emu als flugunfähiger Laufvogel ist ein weiterer Vertreter der australischen Tierwelt. Wie auch ihr afrikanischer Verwandte dem Strauß, sind Emus sehr schnellläufig und können Spitzengeschwindigkeiten von bis 60 km/h erreichen. Emus kann man fast überall in Australien, aber insbesondere im Landesinneren antreffen.

Neben den genannten einzigartigen Tieren gibt es natürlich noch weitere sehr interessante Tierarten wie Delphine, Seelöwen, Dingos, Kausare (Cassowaries), sowie diverse Reptilien- und Insektenarten die man – zum Teil besser nur aus der Ferne – beobachten kann. Leider kann ich nicht alle australische Tierarten vorstellen, doch hoffe ich mit Känguru, Koala & Co Ihnen einen kurzen Überblick über ein paar Interessante Vertreter der australischen Flora gegeben zu haben.

Wenn Sie weitere Ideen oder Tipps haben wo man am Besten auf Tuchfühlung mit Koalas etc. gehen kann, freue ich mich sehr um einen Kommentar Ihrerseits!

Känguru am Strand

Känguru am Strand

Bild:©Tourism Australia

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