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Monatsarchiv für Mai 2009

Ski fahren in den Snowy Mountains

azi 28. Mai 2009

Mit Australien verbindet man zunächst einmal Sonne, Strand und Wärme. Doch Australien kann auch genau das Gegenteil sein: Schnee, Berge und Kälte. Insbesondere in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales kommen auch Wintersportler voll auf ihre Kosten.

Ein beliebtes Skigebiet ist zum Beispiel Charlotte Pass in den Snowy Mountains südwestlich von Canberra. Charlotte Pass gilt mit bis zu  -23° C als kältester Ort Australiens und befindet sich auf 1765 Metern Höhe. Wer was Besonderes und fast schon Surreales sucht ist hier genau richtig: hier kann man Ski fahren zwischen Schnee-Eukalypten.

Teilweise sind die Schneefelder bis zu 6 (!) Monate im Jahr, bzw. genauer gesagt von Juni bis November, mit Schnee bedeckt. Auch bereits die Anfahrt ist sehr spektakulär, denn auf Grund der großen Schneemassen sind die Straßen im Winter ab Perisher gesperrt. Schneebegeisterte werden dann mit dem Schneemobil nach Charlotte Pass gebracht.

Insgesamt 5 Lifte und an die 20 Pisten in den Schwierigkeitsgraden leicht, mittel und schwierig sorgen für viel Fahrspaß. Aber auch Nicht-Skifahrer können die weiße Pracht in vollen Zügen genießen – zum Beispiel bei einer Schneeschuhwanderung.

Übernachten kann man in einer der 15 gemütlichen Ski Lodges oder dem Kosciuszko Chalet Hotel

Weitere Informationen über Charlotte Pass, Liftpässe und Übernachtungsmöglichkeiten sind auf der Homepage von Charlotte Pass (englisch) zu finden.

Fernsehtipps Australien vom 25.05.- 01.06.2009

azi 26. Mai 2009

Donnerstag,  28. Mai 2009

Australien: Revolution am Riff (1) Hoffnung für die Korallen

20:15 – 21:00 Uhr, Phoenix

Weitere Sendetermine: Fr.  29.05.09, 06:30 Uhr und 18:30 Uhr

Kurzbeschreibung: „Die Korallenriffe vor der Küste Australiens gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Aber sie sind durch das Klimaphänomen El Niño und in erheblichem Maß durch menschliche Eingriffe gefährdet. Die australische Regierung versucht nun, mit der Einrichtung eines Nationalparks der Zerstörung Einhalt zu gebieten. Im Mittelpunkt der 2teiligen Dokumentation steht die Juristin und Biologin Kathleen Swalling, die Fischer, Landwirte und Freizeitsportler für den Erhalt der Riffe gewinnen will. Der erste Teil erklärt den komplizierten Lebenszyklus der Korallen.(…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von Phoenix finden.

Australien: Revolution am Riff (2) Hoffnung für die Fische

21:00 – 21:45 Uhr, Phoenix

Weitere Sendetermine Fr. 29.05 um 07:15 Uhr und 19:15 Uhr

Kurzbeschreibung: „Im zweiten Teil der Dokumentation beobachtet Kathleen Swalling mit Hilfe eines Tauchroboters im Barrier Reef Sägefische, die schon als ausgestorben galten, den fast sechs Meter langen Tigerhai bei der Jagd und erlebt die Massenhochzeit der Riffbarsche, die das Wasser zum Kochen bringt. Je mehr sie sieht und erlebt, desto entschlossener ist sie, diese wunderbare Welt zu retten. (…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von Phoenix finden.

Freitag, 29. Mai 2009

Outbackcowboys in Australiens „wildem Süden”

21:00 – 21:45 Uhr, Phoenix

Weitere Sendetermine: Sa. 30.05. um 09:00 Uhr

Kurzbeschreibung: „Birdsville, Mungerannie und Marree sind Stationen auf dem Birdsville Track durchs endlose Outback. 600 Stück Vieh, ein Trupp australischer Cowboys und 514 Kilometer Einsamkeit. Ein Ritt durch das Innere des fünften Kontinents.

Es geht durch Wüsten, die sechs Mal so groß wie Belgien sind und fast genauso gewaltige Sümpfe, über Flüsse und Berge, vorbei an Wasserlöchern, die Menschen und Tiere anlocken. Vorbei an Ranchs, die so groß sind wie kleine Staaten (…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von Phoenix finden.

Walhalla – ein außergewöhnlicher Ort

azi 22. Mai 2009

Als Ned Stringer 1863 in Stringers Creek Gold fand, wusste er sicher nicht, was er damit auslöste: in kürzester Zeit verwandelte sich das beschauliche Städtchen in ein Zentrum des Goldrausches. Immer mehr Menschen wurden vom Goldfieber gepackt und sind hierher auf der Suche nach dem ganz großen Coup, aufgebrochen. Eine der ersten erfolgreichsten Minen war die Walhalla Mine, die der skandinavische Bergwerksdirektor nach einer Ruhmeshalle aus der nordischen Mythologie, benannt hat. In kürzester Zeit wurde die Stadt in Walhalla umgetauft. Zur Blütezeit zählte die Stadt über 2500 Einwohner, 10 Hotels, 3 Brauereien und 7 Kirchen ihr eigen. Insgesamt 75 Tonnen Gold wurden aus dem tief unter der Stadt liegenden Cohen’s Reef befördert.

Heute, viele Jahre nach Ende des Goldrausches sieht das Ortsbild längst ganz anders aus: nur noch 10 Personen leben heute noch in Walhalla, Jeder Gast wird persönlich begrüßt und kann den spannenden Geschichten und Anekdoten der Einwohner Walhallas lauschen. Hier erlebt man das australische Leben und ihre Bewohner hautnah.

Erreichen kann man Walhalla, der als letzter australischer Ort ans Stromnetz angeschlossen wurde, nur mit der historischen Eisenbahn ab/bis Thomson. Eine Fahrt (Hin-/Rückfahrt) dauert ca. 1 Stunde und kostet derzeit 18 AUD für Erwachsene und 13 AUD für Kinder unter 16 Jahren. Walhalla liegt in etwa 2 Autostunden von Melbourne in den Viktorianischen Alpen, gelegen.

Weitere Informationen und einige Impressionen können Sie auf der Homepage der Walhalla Goldfields Railway erfahren.

Tierparadies Phillip Island

azi 20. Mai 2009

Ein wirklich tierisches Erlebnis ist ein Ausflug nach Phillip Island, dem nur knapp 2 Autostunden von Melbourne entfernt gelegenen Tierparadies.

Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der drei Naturparks Churchill Island, das Koala Conversation Centre und die Pinguinkolonie am Summerland Beach. Kombinieren kann man die drei Sehenswürdigkeiten mit dem 3 Parks Pass, erhältlich im Newhaven Information Centre.

Churchhill Island ist eine vorgelagertes Insel mit Farmtieren wie Pferde, Schafe, Enten und Hühner. Auf einem Museumshof kann man das traditionelle australische Leben hautnah erfahren. Jeden vierten Samstag im Monat findet auf Churchhill Island ein Farmer Markt statt, über den es sich zu schlendern lohnt. Empfehlenswert ist auch das alljährlich an Ostern stattfindende Working Horse Festival.

Im zweiten Parkteil, dem Koala Conversation Centre kann man Kolas in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und viele interessante Dinge über Koalas erfahren.

Am Summerland Beach kann man die Hauptattraktion von Phillip Island erleben: eine Kolonie von Zwergpinguinen. Zwergpinguine sind die kleinsten Pinguine der Welt und die einzigen Pinguine, die an Australiens Festland brüten. Jeden Abend kommen sie bei der Dämmerung an Land und watscheln zu ihren Nestern.  Die Zahl der niedlichen Pinguine schwankt je nach Wetter und Jahreszeit, doch liegt der Rekord bei 2.700 Pinguinen in nur einer einzigen Stunde!

Den Besucher stehen drei Möglichkeiten der Pinguinbeobachtung zur Wahl: Entweder von einer Tribüne aus, von der Sky Box (einem Aussichtsturm mit Lift) oder bei der „Ultimate Penguin Tour” von einem einsamen Strand. Bei der „Ultimate Penguin Tour” kann man die Tiere mit Nachtsichtgeräten ganz aus der Nähe erleben. An dieser Tour können allerdings nur maximal 15 Personen und nur Besucher über 16 Jahren teilnehmen.

Im Sommer und in den Schulferien lohnt es sich Plätze für die Pinguinparade und die gewünschte Tour zu reservieren.

Früh am nächsten Morgen, circa 1 Stunde vor Sonnenaufgang verlassen die Zwergpinguine wieder ihre Nester und schwimmen bis zu 100 Kilometer weit ins Meer hinaus um dort auf Fischfang zu gehen

Neben Koalas und Pinguinen gibt es auf Phillip Island noch viele weitere Tiere zu beobachten. So treffen jedes Jahr am 24. September die Mutton Birds (Sturmvögel) aus Alaska, Sibirien und Japan ein. Dann bauen sie in den Sanddünen des Cape Woolamai, dem mit 109 Metern höchsten Punkt von Phillip Island, ihre Nester. Auch Seehunde sind auf Phillip Island beheimatet. So lebt an der zerklüfteten Westküste die größte Seehundkolonie Australiens.  Zur Brutzeit zwischen Oktober und Dezember treffen jedes Jahr bis zu 16.000 Tiere am Seals Rock ein. Um die Tiere nicht zu stören übertragen Kameras das Naturspektakel in das neue Nobbies Centre.

Weitere Informationen über Phillip Island finden sich auf der Homepage von Phillip Island.

Bama Way – auf den Spuren der Aborigines

azi 18. Mai 2009

Im Einklang mit der Natur und abseits von Touristenpfaden wandelt man auf dem Bama Way auf den Spuren der Aborigines.

Mit dem Wort Bama (wird als Bumma ausgesprochen) werden am Cape York häufig Aborigines bezeichnet. Doch in der Sprache der Kuku Yalanji und Guugu Yimithirr-Aborigines steht Bama einfach nur für Mensch, unabhängig von der Herkunft. Auf drei verschiedenen Touren im südöstlichen Cape York, von Cairns nach Cooktown, kann man viel über die indigene Kultur lernen.

Kuku Yalanji Cultural Habitat Tours (Cooya Beach)

Am Küstenabschnitt Cooya Beach wird man von den Kuku Yalanji Brüdern des Kubirri Warra Clans auf Spurensuche, mitgenommen. Sie zeigen und lehren ihren Gästen die Traditionen ihrer Vorfahren und die Kuku Yalnji Kultur. Speer werfen, auf die Pirsch gehen und das Aufstöbern von Naturressourcen sind nur einige Beispiele für das unglaubliche Wissen, dass die Kuku Yalnjii Brüder an Besucher weitergeben. Die Tour dauert circa 2 Stunden und findet täglich statt.

Walker Family Tours (Wujal Wujal)

Die Mitglieder der Walker Family gehören zum Kuku Yalanji Clan, die bereits vor zehntausenden von Jahren dieses Regenwald-Gebiet bewohnten. Bei dieser Tour lernt man den Regenwald durch fremde Augen – durch die Augen der Aborigines – zu sehen. Bei einer Buschwanderung hat man die Möglichkeit mit Einheimischen zu sprechen und von ihnen Interessantes über Geschichte und Verwendung von beheimateten Pflanzen zu erfahren. Die Tour dauert circa 30 Minuten und findet ebenfalls täglich statt.

Guurrbi Tours (Cooktown)

Die prämierte Führung mit dem Stammesältestesten der Nugal-Warra, Willie Gordon, führt Besucher zu faszinierenden Felsmalereien seiner Vorfahren. Bei dieser Tour werden den Besuchern fantastische Einblicke in die Gesellschaft und Kultur der Aborigines, ermöglicht.

Man hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Touren: der Great Emu Tour und der Rainbow Serpent Tour. Bei der zweistündigen Great Emu Tour werden drei Felsmalerei-Stätten und die Great Emu Höhle, besichtigt. Die Rainbow Serpent Tour führt zu sechs Felsmalerei-Stätten und zwei Höhlen und beinhaltet weiterhin einen 30-minütigen Spaziergang durch den Busch.

Die Tourzeiten, Preise und eine genaue Übersichtskarte kann man auf der Homepage des Bama Ways finden (auf Englisch).

Minus 5 Grad in Australien

azi 16. Mai 2009

Mitten im heißen Australien mit Thermokleidung bekleidet, einen Drink zu sich nehmen? Klingt verrückt, aber in der „Minus 5″-Bar an der Gold Coast (und ab Juni 2009 auch wieder in Sydney) ist dies möglich.

Der Name ist hier Programm: bei konstanten 5 Grad Minus ist man voll und ganz von Eis umgeben. Alles ist hier aus purem Eis: Die Wände, die Bar, die kreativen Skulpturen, die Sitze und sogar die Gläser, aus denen man den ein oder anderen vodkahaltigen Cocktail genießen kann. Für Kinder stehen anti-alkoholische Cocktails bereit.

Sicherheit spielt bei solchen Temperaturen eine große Rolle. Aus diesem Grund erhält man direkt am Eingang Thermokleidung und auch wärmende Thermostiefel. Der Aufenthalt in der Eisbar ist auf 30 Minuten beschränkt.

Der Eintritt für dieses frostige aber unvergessliche Erlebnis liegt derzeit bei ca. 18 Euro pro Person.

Weitere Informationen zu dem außergewöhnlichen Erlebnis in der Eisbar gibt es bei „Minus 5″.

Einzigartiges Straßenbahn-Restaurant in Melbourne

azi 13. Mai 2009

Die Sehenswürdigkeiten Melbournes kann man auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen: bei einer Fahrt mit dem rollenden Straßenbahn-Restaurant „Colonial Tramcar Restaurant”.

Die burgunderroten Straßenbahnwagen sind weltweit eine einzigartige kulinarische Attraktion. Seit 1983 rollen sie durch die Straßen Melbournes und sind mittlerweile zu einem touristischen Wahrzeichen geworden. Stimmungsvolle Musik, burgunderrote Teppichböden, mit Samt überzogene Sitze und stilvolle Messinglampen spiegeln den Kolonialstil wieder.

Während der Fahrt entlang schöner Straßenzüge und berühmten Gebäuden, werden ein exquisites Menü und australische Weine serviert. Hühnerleber-Pâté, Känguru in Pfefferkruste, oder Apfel-Crêpe mit Zimt  sind nur Auszüge einer möglichen Menüfolge (Menü ist auf saisonale Zutaten abgestimmt).

Die verspiegelten Fenster schützen vor neugierigen Blicken von außen, während man von innen einen freien Blick auf die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten hat. Auf diese Art kann man das kulinarische Erlebnis ungestört genießen.

Das Straßenbahn-Restaurant fährt in der Normanby Road, nahe der Ecke Clarendon Street (Stadtteil South Melbourne), ab. Die Preise und genauen Abfahrtszeiten kann man „The Colonial Tramcar Restaurant” (Englisch) entnehmen.

Auf Lucies Blog kann man einen ersten Eindruck vom Menü und auch den Straßenbahnwagen an sich gewinnen.

Fernsehtipps Australien vom 09.05.- 22.05

azi 10. Mai 2009

Auch in den kommenden zwei Wochen gibt es wieder interessante TV-Sendungen über Australien.

Montag, 11. Mai 2009

Australien – Die Busch-Polizei von Queensland

15:15 – 16:00 Uhr, NDR

Kurzbeschreibung:” In den unendlichen Weiten des Landes blüht der Viehdiebstahl. Für die Farmer bedeutet es oft den Ruin. Dagegen kämpft die ‘Busch-Polizei’, eine Sondereinheit der australischen Polizei.

Der Busch-Polzei gehören lediglich 36 Beamte an, die ein Gebiet überwachen, das fast fünfmal größer ist als die Bundesrepublik Deutschland. Die Porträts zweier Frauen und Männer dieser Spezialtruppe zeigen den Alltag dieser ‘Kuh-Sheriffs’. Sie lesen Spuren im Sand, übernachten im australischen Busch, suchen Vieh auf den unendlichen Weideflächen und versuchen auch schon mal per Pferd, die Viehdiebe zu stellen. Aber auch Hubschrauber, Motorräder, Handys und das Internet werden zur Aufklärung der Verbrechen eingesetzt (…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von NDR finden.

Samstag, 16. Mai 2009

VOXTOURS: Australien – Rucksack oder Luxus

13:00 – 14:00 Uhr, VOX

Kurzbeschreibung: „(…) Im zweiten Teil des VOXTOURS-Specials ‘Rucksack oder Luxus’ hat VOXTOURS das Studentenpaar Max Wittek und Kathy Holtkamp für ein Reise-Experiment nach Australien geschickt. Die beiden sollen den Kontinent auf zwei ganz unterschiedlichen Wegen kennenlernen. Mit kleinem Budget muss die 22-jährige Kathy die australische Westküste bezwingen: 4.000 staubige Kilometer. Der 24-jährige Max kann sich mit goldener Kreditkarte jeden Urlaubswunsch erfüllen. Unterschiedlicher können die Erlebnisse also nicht sein. Und die Erwartungen auch nicht. Denn bis zu ihrer Ankunft in Australien wissen die beiden nicht, wer welche Reise machen wird. Max kann Australiens Naturwunder besuchen: die malerischen Felsen der ‘12 Apostel’ vom Helikopter aus, die Inselwelt der Whitsundays per Luxusyacht und das Great Barrier Reef mit einem privaten Wasserflugzeug. Dazu leistet er sich die schicksten Hotels und erlebt einen Urlaubstraum, den jeder Urlauber wohl gerne mitträumen würde. Die Medizinstudentin Kathy lernt eine ganz andere Seite Australiens kennen: Sie reist per Anhalter im riesigen Roadtrain oder im Backpacker-Bus, probiert Känguruschwanz am Lagerfeuer und arbeitet auf einer Schafsfarm, um ihre schmale Reisekasse aufzubessern.”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von VOX finden.

Freitag, 22. Mai 2009

Bunte Wüste Westaustralien

15:30 – 15:45 Uhr, 3sat

Kurzbeschreibung: ” Zweieinhalb Millionen Quadratkilometer- das ist ein Drittel des gesamten Kontinents – so groß ist der Bundesstaat Westaustralien. Es ist ein Land der Naturwunder. Die Pilbara im Nordwesten, eine glühend heiße, rote Wüstenlandschaft, ist von tiefen Schluchten durchzogen, an deren Boden ein ganz besonderes Mikroklima herrscht. Moose und Farne gedeihen entlang smaragdfarbener Seen tief in den Gorges der Hamersley Range. Richtung Süden wechselt das Land zweimal die Farbe: Die Pinnacles-Wüste ist ein knallgelbes Meer von Sanddünen und Kalksteinsäulen, in denen die Aborigines eine Armee von Kriegern sehen, die ein mächtiger Zauberer versteinert hat. Südlich der Nambung säumt eine schneeweiße Sandwüste die australische Westküste.
Peter M. Kruchten reist durch die Wüsten Westaustraliens. ”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von 3sat finden.

Quellen:  NDR, VOX und 3sat

Mit der Seilbahn durch den Regenwald

azi 9. Mai 2009

Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda, kann man den Regelwald aus einer ganz neuen Perspektive erleben – aus der Vogelperspektive.

Skyrail über dem Regenwald

Skyrail über dem Regenwald

Der Ausgangspunkt für dieses atemberaubende Erlebnis befindet sich in Caravonica Lakes, circa 15 Minuten von Cairns und 50 Minuten von Port Douglas entfernt. Insgesamt 7,5 Kilometer schwebt man dicht über die Baumwipfel des Regenwalds hinweg. Eben noch aus der Vogelperspektive, kann man den Regenwald an der Red Peak Station hautnah von unten erleben. Bei einem Spaziergang auf dem dort angelegten Bretterpfad befindet man sich inmitten der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt des Regenwalds. Informationsschilder und ausgebildete Ranger erklären das Gesehene. Von hier aus geht es mit der Seilbahn weiter in die Barron Falls Station, wo man von drei Aussichtspunkten einen wunderschönen Blick über die Barron Schlucht und die Barron Wasserfälle hat. Bei einem Abstecher ins CSIRO-Aufklärungszentrum kann man sein Wissen über den Regenwald vergrößern.

Als nächste Station erreicht man das Regenwald-Dorf Kuranda. Ein kostenloser Pendelbus fährt zwischen 10 und 14 Uhr regelmäßig ins 400 Meter entfernt liegende Ortszentrum. In Kuranda gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann, Vögelhäuser und die australische Schmetterlingsfarm.

Für eine einfache Fahrt sollte man ca. 1,5 Stunden einplanen. Sie kostet umgerechnet ca. 23 Euro. Bei einem kleinen Video kann man sich einen ersten Eindruck von dem schönen Erlebnis im Regenwald verschaffen.

Tipp:  Sehr schön ist auch eine Kombination mit dem berühmten Kuranda Scenic Railway:  hier fährt man mit dem Zug durch die malerische Landschaft (zurück) nach Cairns.

„Lightning Man“ im Kakadu National Park (Teil II/ II)

azi 7. Mai 2009

Laut Wissenschaftler haben bereits vor über 50.000 Jahren die Gagudju-Aborigines, die Vorfahren der heutigen Aborigines, den Norden von Northern Territory bevölkert.

An fast keinem anderen Ort der Welt findet man so viele frei zugängliche Felszeichnungen der Ureinwohner. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern werden auch die Felszeichnungen am Nourlangie und am Ubirr Rock auf ein Alter von 50.000 Jahren geschätzt. Am Nourlangie Rock befindet sich der „Lightning Man” eine der bedeutendsten Malereien.

„Der „Lightning Man” Namarrgon schleudert Blitze über seinen Kopf auf das Arnhem Plateau, ein Felsplateau, das sich durch den Park zieht. Nach der Mythologie der Aborigines kamen in der Traumzeit Namarrgon und seine Familie aus dem Meer und durchwanderten Australien für viele Jahre. Mit seiner Steinaxt durchhieb er dunkle Wolken und spaltete die Erde. Auf diese Weise erschuf er Blitz und Donner, die eine grosse Bedeutung im natürlichen Kreislauf des Kakadu National Park spielen.”(Tourism Northern Territory)

Durch Felsmalereien haben sich über die Jahrtausende hinweg auch Kultur und Traditionen von einer Generation auf die nächste übertragen. So unterteilen die Ureinwohner noch immer in 6 Jahreszeiten: „Gunumeleng” (Oktober – Dezember), „Gudjewg” (Januar – März), „Bang-Gerreng”(April), „”Yegge” (Mai-Juni), „Wurrgeng” (Juni – August), „”Gurrung” (August – Oktober). Mehr über die Jahreszeiten können Sie bei Tourism Northern Territory erfahren.

Übrigens bei drei trollen Reisen von KIWI TOURS kann man den Kakadu National Park auch selbst erleben.

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