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Walhalla – ein außergewöhnlicher Ort

22. Mai 2009

Als Ned Stringer 1863 in Stringers Creek Gold fand, wusste er sicher nicht, was er damit auslöste: in kürzester Zeit verwandelte sich das beschauliche Städtchen in ein Zentrum des Goldrausches. Immer mehr Menschen wurden vom Goldfieber gepackt und sind hierher auf der Suche nach dem ganz großen Coup, aufgebrochen. Eine der ersten erfolgreichsten Minen war die Walhalla Mine, die der skandinavische Bergwerksdirektor nach einer Ruhmeshalle aus der nordischen Mythologie, benannt hat. In kürzester Zeit wurde die Stadt in Walhalla umgetauft. Zur Blütezeit zählte die Stadt über 2500 Einwohner, 10 Hotels, 3 Brauereien und 7 Kirchen ihr eigen. Insgesamt 75 Tonnen Gold wurden aus dem tief unter der Stadt liegenden Cohen’s Reef befördert.

Heute, viele Jahre nach Ende des Goldrausches sieht das Ortsbild längst ganz anders aus: nur noch 10 Personen leben heute noch in Walhalla, Jeder Gast wird persönlich begrüßt und kann den spannenden Geschichten und Anekdoten der Einwohner Walhallas lauschen. Hier erlebt man das australische Leben und ihre Bewohner hautnah.

Erreichen kann man Walhalla, der als letzter australischer Ort ans Stromnetz angeschlossen wurde, nur mit der historischen Eisenbahn ab/bis Thomson. Eine Fahrt (Hin-/Rückfahrt) dauert ca. 1 Stunde und kostet derzeit 18 AUD für Erwachsene und 13 AUD für Kinder unter 16 Jahren. Walhalla liegt in etwa 2 Autostunden von Melbourne in den Viktorianischen Alpen, gelegen.

Weitere Informationen und einige Impressionen können Sie auf der Homepage der Walhalla Goldfields Railway erfahren.

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