Fernsehtipps Australien vom 06.07.- 12.07.2009 (Teil II/II)
azi 4. Juli 2009
Dienstag, den 07.07.2009
Australiens Channel-Country: Hoffen auf die Flut
13.30 – 14.15 Uhr, HR
Kurzbeschreibung: „Das Channel Country im Outback ist eines der trockensten Gebiete Australiens. Trotzdem wird dort seit 150 Jahren Viehzucht betrieben. Das Leben ist hart, staubig und eintönig. Die Dürre der vergangenen Jahre war extrem.
Aber alle fünf bis zehn Jahre verwandelt sich diese Welt, explodiert buchstäblich das Leben, und die Wüste blüht. Nach den außergewöhnlich starken Monsunregen im Januar und Februar 2004 dringt mehr Wasser als sonst in die ausgetrockneten Flussbetten und fließt durch unzählige kleine Kanäle, Bäche und Spalten langsam nach Süden in Richtung auf den Lake Eyre-Salzsee. Die Natur erwacht wie nach einem langen Schlaf. Riesige Schwärme von Wasservögeln tauchen plötzlich auf, und die Rinderzüchter strahlen, denn ihr Land steht unter Wasser. Filmautor Gerd Pohlmann beobacht, wie sich dieses Naturschauspiel auf das Leben der Familien auswirkt, deren Farmen 50.000 Hektar und noch größer sind und in der Regel Hunderte von Meilen auseinander liegen. Das einzige Transportmittel ist das Sportflugzeug. Fliegen ist eine Selbstverständlichkeit für alle Familienmitglieder, und sei es, um die Kinder zum Geburtstag des Nachbarkindes, 200 Kilometer entfernt, zu bringen.
Weitere Informationen zur Sendung erhalten Sie beim Hessischen Rundfunk.
Samstag, den 11.Juli 2009
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit
Mythos Australien – Kakadu und Fraser Island
06:00 – 06:30 Uhr, SWR
Leider derzeit keine Kurzbeschreibung zu dieser Sendung vorhanden.
Sonntag, den 12.Juli 2009
Menschen und Straßen: Telegraph Road
Durch den Norden Australiens
13:30 – 14:30 Uhr, 3sat
Kurzbeschreibung: „Durch den äußersten Norden Australiens führt eine der ältesten Routen des Kontinents: die Telegraph Road. Die rund 900 Kilometer lange Schlaglochpiste war ursprünglich eine Schneise, die durch Busch und Regenwald geschlagen werden musste, um eine Telegrafenlinie bis an die Küste vor Papua Neuguineazu erhalten. 1883 brach John Bradford, Inspektor für Telegrafenlinien, mit sieben Mann und 30 Packpferden auf, um diese Wildnis zu durchqueren. Heute ist die Telegraph Road über lange Strecken ein schnurgerades rotes holpriges Band. Da, wo die wilde Landschaft entlang der Masten eine gerade Streckenführung nicht möglich machte, wurde die so genannte Bypass Road gebaut. Wahre Allradfahrer verschmähen sie jedoch und schlagen sich entlang der ursprünglichen Route durch. Die Telegraph Road ist wohl eine der einsamsten Straßen der Welt: 6.000 Menschen leben links und rechts der Straße. Die Farmer müssen ein paar hundert Kilometer fahren, um ihre Nachbarn zu besuchen, Lebensmittel kommen als Großbestellung per Truck. In Coen, der einzigen größeren Siedlung an der Piste, hat die Regierung Aborigines angesiedelt und ihnen Stück um Stück ihr Land von einst zurückgegeben. Doch Vertreibung, Enteignung und die “Segnungen” der Zivilisation haben große Probleme hinterlassen: Alkohol, Arbeitslosigkeit und Jugendkriminalität. Hoch oben im Norden schließlich wird die Telegraph Road eine einzige Herausforderung für jedes Fahrzeug: Schlamm, Felsen, tiefe Flusspassagen mitten durch tropischen Regenwald. Dieser Teil der Strecke ist überhaupt nur im australischen Winter passierbar, bevor die Regenzeit die Straße überschwemmt und für acht Monate der Natur zurückgibt. Der Dokumentarfilm von Kai Henkel stellt die Telegraph Road und die Menschen, die an der Strecke leben, vor.”
Weitere Informationen zur Sendung erhalten Sie bei 3 Sat
Quellen: HR, SWR und 3sat
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