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Monatsarchiv für November 2009

Schweinefurz löst Gasalarm aus

twa 30. November 2009

Am Freitag hat ein Bauer in Axedale, Victoria, aufgrund eines fürchterlichen Gestanks die Feuerwehr alarmiert, weil er befürchtete, dass eine Gasleitung leckte. Die Feuerwehr rückte dann auch gleich mit zwei Löschfahrzeugen und 15 Mann an. Und musste feststellen, dass der Gasgestank von einem furzenden Schwein herrührte, das wohl an schweren Blähungen litt. Dem Bauern war das alles furchtbar peinlich. “Wir brauchten eine Weile, bis wir uns wieder eingekriegt haben, ehe wir mit ihm reden konnten” sagte Feuerwehrmann Peter Harkins. “Aber wir haben das sehr professionell gemacht. Wir haben ziemlich gekichert, als wir später wieder in der Feuerwehrwache waren.”

TV-Tipps Australien vom 30.11. bis 6.12.2009

twa 28. November 2009

Montag, 30.11.2009

9.10 Uhr, Arte
Das Känguru – Australiens Leidenschaft
Dokumentation

Offiziellen Schätzungen zufolge leben etwa 50 Millionen Kängurus in Australien. Doch nicht alle halten diese Tiere einfach nur für possierlich, für viele Farmer sind sie inzwischen zur Bedrohung geworden. Die Regierung hat eine Abschussquote eingeführt, bei der jährlich 7 Millionen Tiere abgeschossen werden dürfen. Tierschützer hingegen sind entsetzt.
Der Film zeigt sowohl die Arbeit und den Einsatz auf einer Tierpflegestation als auch die Jagd auf das Tier, das die australische Nation spaltet.

16.30 Uhr, 3sat
Australien – Von Schatzgräbern und Glückssuchern
Dokumentation

Australien hat seine rauesten Zeiten hinter sich. Doch noch immer gibt es sie, die Entdecker, Schatzsucher und Goldgräber, die in Australiens Innerem nach dem großen Abenteuer suchen.

Dienstag, 2.12.2009

14 Uhr, 3sat
Zwischen Zuckerrohr und Diamanten
Dokumentation

Aus der Argyle-Diamantenmine werden jährlich an die 40 Millionen Karat (acht Tonnen) Diamanten aus dem Boden geholt. Das Markenzeichen der weltgrößten Diamantenmine sind ihre rosa Diamanten. Im benachbarten Kununurra betreibt die 50-jährige Frauke Bolten-Boshammer ein Juweliergeschäft. In dem luxuriösen Laden in der 2.000-Seelen-Gemeinde hält Frauke immerhin Einzelstücke im Wert von über 50.000 Euro parat. Joachim Fuchsberger erzählt vom Alltag der Familie Bolten-Boshammer.

14 Uhr, Arte
Steffens entdeckt …: Australien – Eldorado der Natur
Dokumentation

In diesem Teil der zehnteiligen Dokumentationsreihe über schützenswerte Naturvorkommen besucht Dirk Steffens das Great Barrier Reef, das größte Riff der Welt, dessen Schönheit jährlich tausende von Touristen anzieht. Doch es ist auch ein empfindliches Ökosystem, das extrem vom Klimawandel betroffen ist.

14.45 Uhr, 3sat
Tasmanien
Dokumentation

Tasmanien, die kleine Insel vor der Südküste Australiens, ist auch heute noch berühmt für unberührte Natur und eine großartige Tierwelt. Aber auch hier hat auch hier der Fortschritt nicht halt gemacht. Doch die Tasmanier genießen ihre Natur und leben ein gemächlicheres Leben als auf dem australischen Festland.

15.30 Uhr, 3sat
Der Teufel in der Arche
Dokumentation

Der Tasmanische Teufel ist ein einzigartiges Tier. Doch seit einigen Jahren gefährdet eine geheimnisvolle Krankheit den Bestand. Jetzt soll eine vollkommen isolierte Population von Tasmanischen Teufeln von der Südküste Tasmaniens auf das Festland umgesiedelt werden, um so das Fortbestehen der Art zu retten.

16.45 Uhr, 3sat
Schnee in Australien
Dokumentation

In den Snowy Mountains herrscht zwischen Juni und August Hochsaison: Snowboarder und Skifahrer tummeln sich auf den Hängen, zwischen ihnen Wombats und Kängurus.

Samstag, 5.12.2009

6 Uhr, SWR
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Das Opernhaus von Sydney
Dokumentation

Das Opernhaus von Sydney ist eines der Wahrzeichen Australiens. Doch sein Bau war alles andere als einfach. Als es 1973 eröffnet wurde, war es seiner Zeit weit voraus: eine Zukunftsvision am anderen Ende der Welt. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte es bereits eine Odyssee hinter sich. Allein der Eröffnungstag verschob sich um 8 Jahre.

Australiens einzigartige Tierwelt: das Känguru

twa 28. November 2009

Die Kängurus zählen zu den bekanntesten Vertretern von Australiens Tierwelt. Ihre sehr prägnante Form ist einzigartig auf der Welt. Außer auf dem fünften Kontinent kommen sie auch noch in Neuguinea vor, ansonsten kann man sie nur im Zoo betrachten.

Eine Legende über die Namensgebung der Kängurus besagt, dass James Cook, der 1770 mit seinem Schiff, der berühmten Endeavour, vor der australischen Nordküste auf ein Riff auflief, die Zeit nutzte, um die umgebende Landschaft zu erkunden. Die zurückkommenden Männer berichteten von einem eigenartigen Tier, das sich stehend mit großen Sprüngen fortbewegte. Cook fragte die Eingeborenen, wie dieses seltsame Tier heiße. Die Antwort der Aborigines: “Kangaroo”. Damit war für die Europäer ihre Frage geklärt. Erst viel später stellte sich heraus, was dieses Wort wirklich bedeutete: “Ich verstehe Dich nicht”.

Känguruhs

Kängurus sind Pflanzenfresser, die vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv sind. Ihre Familie umfasst rund 65 Arten, von denen vier kleinere Arten vor kurzem ausgestorben sind.

Kängurus unterscheiden sich äußerlich vor allem in ihrer Größe. Während das Rote Riesenkänguru bis zu 1,80 m groß werden kann und ein Gewicht von 90 kg erreichen kann, bringt das Zottel-Hasenkänguru nur knapp 1,8 kg auf die Waage und wird nur bis zu 39 cm groß.

Ihre Hinterbeine sind deutlich länger als ihre stark verkürzten Vorderbeine. Eine Ausnahme bilden hier nur die Baumkängurus, die durch ihren veränderten Lebensraum keine Verwendung mehr für die extrem stark ausgebildeten Hinterbeine haben. Der Schwanz ist beim Känguru sehr muskulös und meistens behaart und wird oft als Stütze benutzt.

Je nach Geschwindigkeit bewegen sich Kängurus springend auf zwei Beinen, wobei der Schwanz in der Luft bleibt und der Balance dient. Auf diese Weise können kurzze3itig Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden. Hoch springen Kängurus dabei nicht, aber die Weite beträgt bei den großen Arten durchschnittlich gute 10 Meter. Wenn sie langsamer unterwegs sind, benutzen Kängurus fünf Gliedmaßen: vornübergebeugt verlassen sie sich auf ihre beiden Hinterläufe, die Vorderpfoten und den Schwanz.

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Kängurus sind Beuteltiere. Sie tragen ihre Jungen in vorn am Bauch angelegten Beuteln. Die Tragzeit beträgt nur 33 bis 38 Tage. Dann findet das winzige, weniger als 1 g wiegende Junge selbst den Weg von der Geburtsöffnung in den Beutel, wo es blind und taub nur mit Hilfe seines Geruchssinns eine der vier Zitzen findet und das nächste halbe Jahr heranwächst. Nach rund einem halben Jahr verlässt das Jungtier erstmals den Beutel, werden aber noch bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Da sie nicht mehr in den Beutel passen, stecken ie einfach nur ihren Kopf hinein. Meist sitzt hier schon wieder ein neues Junges, das parallel gesäugt wird.

Das Känguru gilt als typischer Vertreter der Tierwelt Australiens. Deswegen ist es auch – neben dem Emu – Wappentier Australiens. Daneben sind Kängurus als Symboltiere in Australien allgegenwärtig, beispielsweise auf dem Emblem der Fluglinie Qantas Airways oder auf der australischen Ein-Dollar-Münze.

Übrigens: Am 30. November 2009 bringt Arte um 9.10 Uhr eine Dokumentation über dieses außergewöhnliche Tier. Mehr dazu in unseren TV-Tipps.

TV-Tipps Australien für 23. bis 29. November 2009

twa 22. November 2009

Montag, 23.11.09
19.00 Uhr, arte
Das Känguru – Australiens Leidenschaft

Offiziellen Schätzungen zufolge leben etwa 50 Millionen Kängurus in Australien. Doch nicht alle halten diese Tiere einfach nur für possierlich, für viele Farmer sind sie inzwischen zur Bedrohung geworden. Die Regierung hat eine Abschussquote eingeführt, bei der jährlich 7 Millionen Tiere abgeschossen werden dürfen. Tierschützer hingegen sind entsetzt.
Der Film zeigt sowohl die Arbeit und den Einsatz auf einer Tierpflegestation als auch die Jagd auf das Tier, das die australische Nation spaltet.

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TV-Tipps Australien für 16. bis 22. November 2009

twa 15. November 2009

Montag, 16.11.2009

16:30 – 17:15 Uhr, 3sat
Australien – Erinnerungen an die Traumzeit
Dokumentation, Teil 1/3

Nur noch wenige Ureinwohner zählt das heutige Australien. Ihre Lebensweise war und ist auch heute noch – mehr oder weniger – von den Schöpferwesen ihrer „Traumzeit“ beeinflusst. Doch immer mehr haben sich die Aborigines von der alten Lebensweise entfremdet. Der Film von Edy Klein und Karl Schüttler zeigt das heutige Leben der Aborigines in verschiedenen Regionen Australiens. Die weiteren Teile der dreiteiligen Dokumentation zeigt 3sat am 23. und 30. November jeweils um 16:30 Uhr.

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Der Uluru – Sitz der Ahnen

twa 12. November 2009

Mitten im Outback Australiens, im Northern Territory, steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Gut 450 Kilometer sind es mit dem Auto von der nächsten größeren Stadt Alice Springs aus.

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Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 Kilometer muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 Kilometer, seine Breite an manchen Stellen 2 Kilometer. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeit- geschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.

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Für viele Reisende gilt: Kein Australien-Trip, ohne einen Abstecher zum Uluru zu machen. Denn den sollte man gesehen haben, wenn man sich schon auf den weiten Weg ans andere Ende der Welt macht.

Kiwi Tours bietet übrigens einige schöne Reisen zum Ayers Rock an. Zu den Reiseangeboten geht hier lang: Kiwi Tours – Reiseangebote Australien

TV-Tipps Australien für 9. bis 15. November 2009

twa 8. November 2009

Montag, 9. November 2009:

16:30 – 17:15 Uhr, 3sat
Terra Australis
Auf den Spuren von Captain Cook
Ein Film von und mit Joachim Fuchsberger

Joachim Fuchsberger folgt Captains Cooks Spuren, ausgehend von der Urlaubsmetropole Cairns im Norden des Kontinents. Hier liegt das Great Barrier Reef, eine Korallenbank, die sich über zweieinhalbtausend Kilometer von Norden nach Süden zieht.  Seine Stationen heißen Port Douglas, Fitzroy Island, Hedley Reef, Hinchinbrook Channel, Dunk Island, Cooktown und Lizard Island.

Dienstag, 10. November 2009:

23:15 – 00:10 Uhr, Vox
Spiegel TV Extra
Best Undressed: Australiens schönste Nackte

Dass die Australier manchmal etwas verrückt sind, das ist allgemein bekannt. Aber die Wahl zur “Miss Nude Australia” ist mit Sicherheit einer der politisch unkorrektesten Schönheitswettbewerbe überhaupt. Hier geht es nur darum, sich auf die möglichst spektakulärste Art auszuziehen. Das verspricht zwar keine weltbewegenden Friedenseinsätze der Teilnehmerinnen, wie man es auf den herkömmlichen Schönheitswettbewerben oft hört, aber viel Spaß. 20.000 Dollar bekommt die Gewinnerin, die von der Jury in den Kategorien knackigster Hintern, schönste Brüste, hübschestes Gesicht bewertet werden. Die Filmemacher begleiteten die Teilnehmerinnen eine Woche lang.

Mittwoch, 11.  November 2009:

06:20 – 06:45 Uhr, 3sat
The Red Center: Unterwegs im Herzen Australiens

“The Red Center”, das rote Zentrum Australiens, ist eine Landschaft der Extreme: Tiefe Canyons, rote Sandwüsten und das Wahrzeichen, der Ayers Rock, bestimmen das Bild. Hier sind die Mythen der Aborigines, der Ureinwohgner Australiens am lebendigsten. Die Dokumentation zeigt die Reise des Autors Martin Brinkmann von Alice Springs zum Ayers Rock.

Australiens Klima

twa 8. November 2009

Aufgrund der Größe des Kontinents und der extremen Ausdehnung in
Nord-Süd-Richtung bietet das australische Klima von allem etwas.

Ob man den Norden oder den Süden besucht, sind klimatechnisch zwei Paar Schuhe. Generell gilt: Nach Australien kann man das ganze Jahr reisen, denn das Klima ist durchschnittlich eher mild, mit warmen bis heißen Sommern und kühlen, aber tagsüber meist warmen Wintern. Was man nicht vergessen sollte, ist, dass die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt sind, d.h. unser Sommer entspricht dem australischen Winter und anders herum.

Zwischen November und April kommt es im Norden des Landes zu häufigeren Regenfällen. Das Schwimmen im Meer ist zu dieser Zeit nur eingeschränkt möglich, durchschnittlich liegen die Wassertemperaturen aber bei angenehmen 25 bis 30 °C. Im Norden gilt: Zwischen Mai und Oktober herrscht hier das beste Klima zum Reisen, denn der australische Winter ist trocken und warm, um die 25°C (wobei die Nacht oft heißer ist als der Tag).

Im Süden ist es zwischen Oktober und April am angenehmsten. Außer ein paar Hitzegewittern bleibt dieser Teil des Landes im Sommer (Oktober bis April) weitgehend niederschlagsfrei. Das Wasser ist hier weit kühler, nur um die 20°C. Und im Winter ist es für australische Verhältnisse doch recht frisch, um die 10°C, im Gegensatz zu einem europäischen Winter aber immer noch sehr mild.

Aborigines – die Ureinwohner Australiens

twa 8. November 2009

Die Aborigines wanderten vor ca. 50.000 Jahren von Indonesien nach Australien ein. Eigentlich sind sie gar kein einheitliches Volk, der Begriff führt ein wenig in die Irre, sondern es gibt viele kleine Stämme und Clans mit oft unterschiedlichen Bräuchen und Sprachen. Ihre Zahl wird zwischen 300.00 und gut 1 Millionen angegeben.

Doch mit der Ankunft der Weißen in Australien 1788 sank ihre Zahl wieder beträchtlich. Durch die Erklärung Australiens zu “Terra Nullius”, also unbewohntem Land, durch die britische Regierung wurden den Aborigines jegliche Rechte genommen. Eingeschleppte Krankheiten, aber auch handgreifliche Auseinandersetzungen und zuletzt sogar Versklavung reduzierte die Zahl der Aborigines auf nur noch 60.000 um 1920. Heute zählen sie wieder knapp eine halbe Million.
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Aber auch heute ist ihre Situation nicht leicht. Lange Zeit wurden sie per Gesetz von Mitbestimmung und oft auch Gerechtigkeit ausgeschlossen: Es gab Gesetze, die die Ehe von Weißen mit Aborigines verboten, sie durften offiziell keinen Alkohol zu sich nehmen und hatten keinen Anspruch auf eine staatliche Alterspension, um nur einige Punkte zu nennen. Es dauerte bis 1965, bis auch der letzte Staat (Queensland) das Wahlrecht endlich an die Ureinwohner vergab. Doch immer noch waren die Aborigines in vielen Staaten gesetzlichen Restriktionen ausgesetzt. Erst der 1975 eingeführte Racial Discrimination Act, der Diskriminierung aufgrund von Rasse untersagte, setzte alle regionalen, anders lautenden Gesetze außer Kraft.

Doch es gibt immer noch große Probleme: Im Durchschnitt gehören die Aborigines zu den ärmsten Bevölkerungsteilen Australiens. Ihre Arbeitslosenquote ist, verglichen mit dem australischen Durchschnitt, extrem hoch. Ihre Lebenserwartung liegt 10 Jahre unter der der weißen Australier und ihre Kindersterblichkeit ist immer noch doppelt so hoch.

Wirkliche Gleichberechtigung sieht anders aus. Und doch hat sich ein neues Selbstbewusstsein bei den Ureinwohnern Australiens entwickelt.

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Ihre Kunst wird heute in alle Länder der Welt exportiert, ihre Malereien ziehen interessierte Besucher in Galerien, ihre Musik ertönt überall. In Deutschland z.B. wurde die Aborigines-Band Yothu Yindi vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Peter Maffay auf seinem Album „Begegnungen“ bekannt. Auch Filme geben Einblicke in das Leben der Ureinwohner: 2006 entstand der Film „10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen“, der auf dem Filmfestival in Cannes den Kritikerpreis erhielt.

Aborigine mit Digderidoo

TV-Tipp für Dienstag, den 3. November 2009

twa 2. November 2009

Durch Australien in legendären Zügen

Mit zwei berühmten Zügen durch Australien: ein Traum von mir. Leider konnte ich das noch nicht verwirklichen. Aber dafür kann ich wenigstens bei Phoenix in einer Dokumentation sehen, was mir entgeht. In drei Tagen und zwei Nächten von Adelaide nach Darwin. Zuerst mit dem Overland noch von Melbourne nach Adelaide, ein Expresszug, der quer durch den Staat Victoria führt. Dann die Weiterfahrt im Ghan.

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Laut Beschreibung erlebt Robert Hetkämper, der Autor des Filmes, die Rettung eines Kängurubabys, erzählt von den Aborigine-Malerinnen von Alice Springs, den letzten Opalsuchern in der Wüste und dem Weinanbau im Barossa Valley.
Phoenix zeigt den Reisebericht in Bildern am 3.11.09 um 20.15 Uhr und am 4.11.09 um 7.30 Uhr und 18.30 Uhr.