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Der Uluru – Sitz der Ahnen

12. November 2009

Mitten im Outback Australiens, im Northern Territory, steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Gut 450 Kilometer sind es mit dem Auto von der nächsten größeren Stadt Alice Springs aus.

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Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 Kilometer muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 Kilometer, seine Breite an manchen Stellen 2 Kilometer. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeit- geschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.

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Für viele Reisende gilt: Kein Australien-Trip, ohne einen Abstecher zum Uluru zu machen. Denn den sollte man gesehen haben, wenn man sich schon auf den weiten Weg ans andere Ende der Welt macht.

Kiwi Tours bietet übrigens einige schöne Reisen zum Ayers Rock an. Zu den Reiseangeboten geht hier lang: Kiwi Tours – Reiseangebote Australien

Eine Reaktion zu “Der Uluru – Sitz der Ahnen”

  1. Torstenam 27. November 2009 um 15:43 Uhr

    Eine tolle Naturlandschaft… *schwärm*

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