Umstrittene Abschussaktion im Northern Territory
twa 14. Dezember 2009
Als in dem kleinen Dorf Docker River 6000 durstige Kamele einfielen und nach Wasser suchten, wusste sich die Regierung des Northern Territory nicht anders zu helfen, als die Tiere mit Hubschraubern vom Dorf wegzutreiben und die Hälfte mit gezielten Schüssen in Kopf, Herz und Lunge zu töten. Die Kamele wären in Häuser eingedrungen und hätten Klimaanlagen und Wasserleitungen zerstört. Die Anwohner hätten sich aus Angst, totgetrampelt zu werden, nicht mehr hinausgetraut – bei 6000 Kamelen verständlich. Dass es aber anscheinend keine andere Lösung gegeben haben soll, ist irgendwie nicht ganz nachvollziehbar. Die Kadaver liegen nun in der Wüste und verrotten, gefilmt werden durfte das Ganze nicht, die Regierung hat Bilder vom Massaker verboten.
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