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Deutschlandtour des Bangarra Dance Theatre aus Sydney erfolgreich zu Ende gegangen

23. März 2011

Aborigines-Tanzkunst in Deutschland: „Die sinnlichste Tanzkompanie, seit es Australien gibt!“, urteilte das Time Magazine nach der ersten USA-Tournee des Bangarra Dance Theatre 2001. Damals der Durchbruch für das Tanzensemble aus Down Under. Doch schon vorher hatte der Choreograph Stephen Page von sich reden machen, als er bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Sydney im Jahr 2000 tausende Aborigines in einer Choreographie auf die Bühne brachte. Seine Kunst schöpft aus der 50.000 Jahre alten Kultur der australischen Ureinwohner. Klassisches Ballett wird vermischt mit Körpersprache und Traumzeitritualen der Aborigines und verbindet sich zu einem Tanzstil von besonderer Kraft und Magie.

Stephen Page ist selbst Nachkomme eines Aborigine-Stammes. Schon 1991 wurde er künstlerischer Direktor des Bangarra Dance Theatres, hat seitdem 12 Choreographien gestaltet und machte es mit dem Auftritt in Sydney 2000 zum Kult.  Nach vielen Preisen, die das Ensemble und auch der Choreograph erhalten hatten, wurde Page 2008 zum „NSW Australian of the Year“ ernannt in Anerkennung seiner Bemühungen, Kulturen zusammenzubringen. Sein neuestes Werk „Spirit“ war nun in Deutschland auf Tour unterwegs. Städte wie Villingen, Siegen, Ludwigshafen oder Leverkusen konnten ihren Einwohnern dieses besondere Erlebnis bieten. Da hatten die Kleinstädte den großen Zentren Deutschlands eindeutig was voraus!

bangarra dance theatre - spirit

Wer’s nicht gesehen hat und nach Australien kommt, kann das Ensemble vor Ort erleben. Mit ihrem neuen Programm „Belong“ wird es von Juli bis September 2011 durch Australien touren. www.bangarra.com.au

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