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Work and Travel in Australien – eine Erfahrung fürs Leben

17. Mai 2011

Jede Menge Jugendlicher und junger Erwachsener entscheiden sich nach ihrem Schulabschluss dafür am Work-and-Travel Programm in Australien teilzunehmen. Statt gleich ins Berufsleben einzusteigen oder ein Studium zu beginnen, soll es erst mal eine Mischform sein: ein wenig Arbeitserfahrung im Ausland, kombiniert mit einem Australienurlaub, in dem man ja auch Land und Leute studieren kann.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist der Wunsch nach Freiheit, die Abenteuerlust und auch die Neugier, die einen auf die andere Seite der Welt treiben.
Down Under ist heute für junge Europäer und Asiaten, das was die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahrhundert waren: ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort gibt es Millionen-Metropolen wie Sydney oder Melbourne, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Unterkunft und Arbeitssuche gestalten sich nicht allzu schwierig in den australischen Großstädten. Es gibt genügen Agenturen, die einem beratend zur Seite stehen und selbst wenn man seinen Traumjob nicht bekommt, warten genügend Gelegenheiten in einer Bar zu jobben oder in einem Restaurant zu kellnern. Dass man so nebenbei jede Menge netter, neuer Bekanntschaften schließt und in das Alltagsleben in Oz integriert wird, ist im Prinzip der eigentliche Grund, warum man so eine Reise überhaupt antritt. Natürlich ist es etwas anderes als Last Minute nach Australien zu fliegen und Aufregung und Reisefieber bleiben nicht aus, wenn man sich dazu entschließt für ein Jahr auf der anderen Seite der Erde zu leben.
Ob es sich jetzt als Referenz im Lebenslauf liest, dass ich als Parkeinweiser beim Golden Plains Festival oder auf ein Blaubeerfarm in Victoria gearbeitet habe ist nicht gesichert, sicher ist allerdings, dass ich auf jeden Fall dies als Erfahrung euch allen weiterempfehlen würde, denn in einem Team, das mehr oder weniger aus Freiwilligen besteht, entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit eine super Stimmung.
Außerdem werden sozial und ökologisch Interessierten in Australien jede Menge Projekte angeboten, die in diese Richtungen orientiert sind und wer nicht unbedingt auf monetäre Unterstützung angewiesen ist, erhält so gratis einen Einblick in die nicht unproblematische Situation der Aborigines in Australien oder kann einen kleinen Teil zur Lösung der Wasserknappheit des Roten Kontinents beitragen.
Wenn euch die Entscheidung, so mir nichts, dir nichts, Freunde und Familie hier zu verlassen und ins Unbekannte aufzubrechen, euch noch nicht ganz überzeugt, ihr aber dennoch neugierig geworden seid, könnt ihr ja zunächst Australien während eines kürzeren Aufenthaltes erkunden, zum Beispiel im  Urlaub mit weg.de und danach eine definitive Entscheidung treffen.

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