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Australische Kultur

Australien-Festival in Luzern

twa 13. Mai 2011

Am Samstag, den 28.05. bietet Luzern australisches Lebensgefühl: Zum mittlerweile elften Mal treffen sich Australien-Begeisterte aus den unterschiedlichsten Gründen, z.B. zum Wiedersehen mit alten Backpacker-Bekanntschaften. Erstmals 2001 wurde dieses schweizerisch-australische Festival veranstaltet und bietet auch für Australien-Neulinge und die in der Schweiz lebenden Australier “australian feeling”. Das Programm bietet von 12 bis 17 Uhr kostenlose Informationen zum Thema Australien, es gibt Reiseworkshops, Didgeridoo-Klänge und eine Bloomerang- Bastelkurs für die kleinen Besucher. Ab 18 Uhr folgt dann das Programm für die “Großen”. Für 35 CHF gibt es unterschiedliche dekorierte Partyräume, Sydney, der Regenwald, das Outback und ein Surfergarten warten auf die zahlenden Gäste. Auch das Catering orientiert sich am australischen Geschmack: Es gibt ein traditionelles Barbecue. Da das Event in den letzten Jahren meist ausverkauft war, sollte man sich rechtzeitig Karten sichern. Mehr Informationen dazu gibt es unter: www.australia-feeling.ch

Fußball: Freundschaftsspiel Australien gegen Deutschland am 29.3.

twa 26. März 2011

Fußballfans aufgepasst: Knapp 9 Monate ist es her, seit Deutschland und Australien zuletzt bei der Fußball-WM aufeinandertrafen – am 29.03.2011 stehen sie sich nun wieder gegenüber. Im Rahmen eines Freundschaftsspiels treffen sie sich im Borussia-Park-Stadion in Mönchengladbach.

Deutschlandtour des Bangarra Dance Theatre aus Sydney erfolgreich zu Ende gegangen

twa 23. März 2011

Aborigines-Tanzkunst in Deutschland: “Die sinnlichste Tanzkompanie, seit es Australien gibt!”, urteilte das Time Magazine nach der ersten USA-Tournee des Bangarra Dance Theatre 2001. Damals der Durchbruch für das Tanzensemble aus Down Under. Doch schon vorher hatte der Choreograph Stephen Page von sich reden machen, als er bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Sydney im Jahr 2000 tausende Aborigines in einer Choreographie auf die Bühne brachte. Seine Kunst schöpft aus der 50.000 Jahre alten Kultur der australischen Ureinwohner. Klassisches Ballett wird vermischt mit Körpersprache und Traumzeitritualen der Aborigines und verbindet sich zu einem Tanzstil von besonderer Kraft und Magie.

Stephen Page ist selbst Nachkomme eines Aborigine-Stammes. Schon 1991 wurde er künstlerischer Direktor des Bangarra Dance Theatres, hat seitdem 12 Choreographien gestaltet und machte es mit dem Auftritt in Sydney 2000 zum Kult.  Nach vielen Preisen, die das Ensemble und auch der Choreograph erhalten hatten, wurde Page 2008 zum “NSW Australian of the Year” ernannt in Anerkennung seiner Bemühungen, Kulturen zusammenzubringen. Sein neuestes Werk “Spirit” war nun in Deutschland auf Tour unterwegs. Städte wie Villingen, Siegen, Ludwigshafen oder Leverkusen konnten ihren Einwohnern dieses besondere Erlebnis bieten. Da hatten die Kleinstädte den großen Zentren Deutschlands eindeutig was voraus!

bangarra dance theatre - spirit

Wer’s nicht gesehen hat und nach Australien kommt, kann das Ensemble vor Ort erleben. Mit ihrem neuen Programm “Belong” wird es von Juli bis September 2011 durch Australien touren. www.bangarra.com.au

Kunst der Aborigines in Köln – nur noch 1 Woche!

twa 13. März 2011

Noch ein letztes Mal möchte ich auf die kleine, aber wunderschöne Ausstellung zum Thema “Kunst der Aborigines” im Museum Köln aufmerksam machen. Die Ausstellung, die schon seit Ende November läuft, ist nur noch eine Woche lang zu sehen. Wer noch nicht da war, sollte nach Möglichkeit noch schnell einen Abstecher nach Köln machen. Es lohnt sich.

Hier ein Link zum Museum Ludwig

Aboriginal Art

Vom Winde verweht…

twa 21. Februar 2011

Bei einem Kunstfestival im australischen Perth wehte ein so starker Wind, dass er Teile einer mit Helium gefüllten Kunstskulptur mit sich riss. Das Werk des argentinischen Künstlers Tomas Saraceno war letzten Samstag bei einem internationalen Kunstfestival enthüllt worden, wenige Stunden nach der feierlichen Eröffnung flog das gute Stück dann davon. Schade.

Aborigines-Kunst in Köln (und in Paris)

twa 2. Februar 2011

Liebe Leser,

ich kann euch nur noch einmal wieder die “Remembering Forward”-Ausstellung im Museum Ludwig in Köln ans Herz legen. Wunderschöne Räume, in denen die Bilder wirklich gut zur Geltung kommen. Tolle Künstler, großartige Präsentation. Ich war selbst da und war hingerissen. Museum Luwig

Und dann noch ein Tipp: Wer sich gerade in Paris aufhält oder eine Reise dorthin plant, dem sei das neue Musée du Quai Branly gleich beim Eiffelturm ans Herz gelegt. Es ist ein sehr gutes Völkerkundemuseum, das ebenfalls eine kleine, nette Australien-Ecke hat, in dem Kunst der Aborigines verschiedener Epochen gezeigt wird, u.a. viele Malereien auf Holzrinde, aber auch moderne Künstler. Außerdem gibt es natürlich Exponate anderer Länder und Völker, die nach Regionen aufgeteilt sind und wunderbar beleuchtet großartige Eindrücke hinterlassen. Musée du Quai Branly

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VOX setzt auf neue Serie aus Australien

twa 19. Januar 2011

Der Sender VOX hat bereits mit großem Erfolg eine australische Serie laufen: Seit 2006 läuft „McLeods Töchter“ im Nachmittagsprogramm. Nun will VOX den Erfolg weiter ausbauen: Ab dem 14. Februar 2011 geht die preisgekrönte australische Familienserie „Die Chaosfamilie“ auf Sendung. Die einzelnen Folgen werden montags bis freitags um 16 Uhr ausgestrahlt. Die Familienserie ist in Australien eine der meistgesehenen Sendungen und befasst sich mit den Alltagswirren rund um die Großfamilie Rafter.
Die Handlung beschreibt VOX so: „Nach 25 Jahren Ehe haben Dave (Erik Thomson) und Julie Rafter (Rebecca Gibney) pünktlich zum Abend ihrer Silberhochzeit endlich das Haus für sich allein. Auch das letzte ihrer drei Kinder ist ausgezogen und die Rafters freuen sich auf eine entspannte Zeit zu zweit. Doch diesen Plan haben sie ohne das Schicksal gemacht: Tochter Rachel (Jessica Marais) trennt sich überraschend von ihrem Freund und sucht Unterschlupf, Julies Vater Ted (Michael Caton) erleidet eine Panikattacke und braucht familiären Zuspruch, Familienoberhaupt Dave verliert seinen Job. Sohn Nathan (Angus McLaren) sucht für sich und seine Frau Sammy (Jessica McNamee) eine neue Bleibe und als Sohn Ben (Hugh Sheridan) auch noch direkt im Nachbarhaus eine WG eröffnet, wird aus trauter Zweisamkeit schnell wieder ein turbulentes Familienleben – mit allen Hoffnungen, Träumen, Tränen und jeder Menge Chaos eines sympathisch überfüllten Familienhauses.“ Wir sind gespannt.

Nicht vergessen: Kunst der Aborigines in Köln

twa 17. Januar 2011

Die Ausstellung zu “Kunst der Aborigines” im Museum Ludwig Köln geht noch bis 20. März. Hier geht’s zum Artikel auf kiwisinaustralien.de. Noch mehr Infos findet Ihr auf der Seite des Museum Ludwig.

Wer Aborigine-Kunst lieber direkt vor Ort sehen möchte, findet beim Reiseveranstalter Kiwi Tours sicher die passende Reise. Mehr dazu.

Weihnachten in Australien

twa 20. Dezember 2010

Australien hat seine eigenen Gesetze, besonders, was das Weihnachtsfest betrifft, denn dort herrscht gerade Hochsommer – aber die Traditionen sind ähnlich wie bei uns:

Wetter:
Wir würden uns wahrscheinlich ein wenig verloren vorkommen, müssten wir Weihnachten in Australien feiern. Denn es gibt dort keine weiße Weihnacht. In Australien herrscht gerade Hochsommer, die Temperaturen liegen teilweise bei bis zu 35° Celsius, z.B. in Adelaide, Melbourne, Perth oder Sydney. Im Landesinneren ist es noch einmal ein bisschen heißer, Alice Springs bringt es durchaus auch schon mal auf 45° Celsius um den 24. Dezember.
Im Norden, rund um Cairns und Darwin herrscht dagegen Regenzeit. Aufgrund der Hitze feiern die Australier Weihnachten oft draußen, am Strand oder auf der Wiese. Da werden dann rund um ein Lagerfeuer Weihnachtslieder gesungen.

Weihnachtsstimmung:
Trotzdem versuchen die Australier alles, um Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Die Straßen sind mit Lichtern geschmückt, die Häuser auch, es gibt sogar Wettbewerbe um das am schönsten geschmückte Haus und Zeitungen drucken Routenpläne zu den spektakulärsten Illuminationen. Der Weihnachtsmann trägt auch hier einen pelzverbrämten roten Anzug, und es gibt Weihnachtskarten mit verschneiten Szenarien.
An Sydneys Stränden trägt der Weihnachtsmann eine rote Badehose, einen langen weißen Bart und zeigt Kunststücke auf dem Surfbrett. In Alice Springs dagegen reitet er hoch zu Kamel in den Ort ein.

Unterhaltung:
Aufgrund des schönen Wetters müssen sich die australischen Fernsehsender nicht so viele Gedanken machen, was man an den Feiertagen zeigen soll. In Katherine zieht z.B. eine Parade mit Pferden und Festwagen durch die Stadt. In Melbourne wurde 1938 damit begonnen, an Heiligabend Weihnachtslieder bei Kerzenschein zu singen. Daraus ist eine Tradition entstanden, die auch heute noch besteht. Die „Carols by Candlelight“ werden auch in anderen Städten zelebriert, in Adelaide in diesem Jahr am 19. Dezember im Elder Park, in Melbourne traditionell am 24. Dezember in der Sidney Myer Music Bowl und in Sydney am 18. Dezember in den Royal Botanic Gardens.

Der größte Weihnachtsbaum der südlichen Hemisphäre:
Sydney ist stolz darauf, jedes Jahr den größten Weihnachtsbaum der südlichen Hemisphäre zu haben. In diesem Jahr ist der Baum 21 Meter hoch und mit 58.000 LED-Lichtern bestückt. Dazu kommen mehr als 300 Sterne.

Lieder:
Australien hat natürlich seine eigenen Liedtexte, z.B. für das bekannte Lied „Jingle Bells“:

“Dashing through the bush,
in a rusty Holden Ute,
Kicking up the dust,
esky in the boot,
Kelpie by my side,
singing Christmas songs,
It’s Summer time and I am in
my singlet, shorts and thongs

Oh! Jingle bells, jingle bells, jingle all the way,
Christmas in Australia on a scorching summers day, Hey!
Jingle bells, jingle bells, Christmas time is beaut!
Oh what fun it is to ride in a rusty Holden Ute.

Engine’s getting hot;
we dodge the kangaroos,
The swaggie climbs aboard,
he is welcome too.
All the family’s there,
sitting by the pool,
Christmas Day the Aussie way,
by the barbecue.

Oh! Jingle bells, jingle bells, jingle all the way,
Christmas in Australia on a scorching summers day, Hey!
Jingle bells, jingle bells, Christmas time is beaut!
Oh what fun it is to ride in a rusty Holden Ute.”

Wie passend.

Und was macht der Nachbar Neuseeland?
Der neuseeländische Weihnachtsbaum unterscheidet sich ein wenig von den Bäumen, die wir kennen. Der Pohutukawa ist ein Baum, der vor allem entlang der Küste Neuseelands zu finden ist, und der um die Weihnachtszeit auffallend rot blüht.

Neue Broschüre zum “Sunshine State” Queensland

twa 4. Dezember 2010

Die Internetseite Australien-Info hat eine neue 16-seitige Broschüre zum Thema Queensland ins Netz gestellt. Darin findet man kurze, aber gut gemachte Berichte zu verschiedensten Themen, die einen Queensland-Besucher interessieren könnten: z.B. Selbstfahrertouren wie der Great Tropical Drive, die Pacific Coast Touring Route u.ä., Infos zu den Themen Queensland mit dem Zug, Backpacking, Tauchen und Schnorcheln und Begegnungen mit australischen Ureinwohnern. Außerdem enthält das Heft auch Insider-Tipps und eine Vielzahl von Links. Für Reisende in diese Richtung sicher ein guter Wegweiser. Tipp zum Runterladen: Australien-Info nennt das Heft leider einfach nur “Queensland – Where Australia Shines – Beilage im Magazin TravelOne November 2010“. Da seid ihr richtig.

Great Barrier Reef_1

Und noch ein Tipp: Das Foto hier oben stammt aus dem Archiv von Kiwi Tours. Noch großartigere Fotos zum Thema Queensland findet ihr von Ingo Öland auf der Seite von Australien-Info. Scrollt einfach mal runter:  www.australien-info.de

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