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Australische Kultur

Neue Website für Begegnungen mit Aboriginal-Kultur

24. Juni 2012

Aboriginal Australia ist die neue Website, auf der Tourism Australia eine Übersicht über Möglichkeiten für Begegnungen von Touristen mit der Kultur der australischen Ureinwohner bietet. Nur wer bestimmte Kriterien erfüllte, darf nun als Veranstalter auf dieser Internetseite auftauchen, denn Tourism Australia wollte sicher gehen, dass es sich bei allen vorgestellten Möglichkeiten um professionelle Angebote handelt. Im Rennen geblieben sind 45 so genannte „Indigenous Tourism Champions“. Die Seite richtet sich momentan vor allem an Tourismusanbieter, die neue umnd ungewöhnliche Routen durch Australien suchen. Aber auch Individualreisende können sich hier Anregungen suchen. www.aboriginaltourism.australia.com/

Aborigine mit Digderidoo

Besonderes Theatererlebnis in Hobart lässt Leben im Frauengefängnis lebendig werden

21. Juni 2012

Die Cascades Female Factory in Hobart auf Tasmanien war Austaliens bekanntestes Frauengefängnis. Hier waren bis zu 1000 Frauen mit ihren Kindern interniert. Zu diesem Thema gibt es in dem Gefängnis selbst nun eine Theateraufführung zu sehen, die das Leben einer Insassin beschreibt. Anschaulich kann man sich als Zuschauer – selbst das Umfeld spürend – hier nicht nur vorstellen, wie die Frauen in diesem Frauengefängnis lebten, sondern sich auch geradezu in die Bedingungen hineinversetzen. „Her Story“ ist der Titel der Theaterveranstaltung, die jeden Tag um 11 Uhr stattfindet und ca. 45 Minuten dauert. Vielleicht einmal eine andere Art, als Tourist Geschichte zu erleben.
Mehr Informationen dazu gibt es unter http://cascadefemalefactory.wordpress.com/

Fünfte Auflage des Lonely Planet Australien auf deutsch

26. Mai 2012

Wer schon einmal mit dem Rucksack unterwegs war, hat ihn dabei gehabt: Den Lonely Planet – gern auch die Bibel genannt – mit Sicherheit einer der besten Reiseführer, die man auf einer Reise dabei haben kann. Früher nur auf englisch zu haben, gibt es nun mehr und mehr deutsche Ausgaben. Der einzige Nachteil: Der Lonely Planet ist ein Wälzer. 1200 Seiten füllt die deutsche Ausgabe für Australien. Naja, Australien ist ja auch groß.  Und 2500 Tipps soll er enthalten, für Hotels und Restaurants, Touren und Natur, das muss ja auch gehalten werden. Die neueste, fünfte Auflage fällt durch ein zweifarbiges Layout auf, früher war der Lonely Planet schwarz/weiß. Es gibt eine separate Faltkarte, das ist praktisch.

Leider ist und bleibt der Lonely Planet immer noch ein englisches Machwerk, und so haben sich einige, aus Sicht von deutschen Touristen fatale Fehler eingeschlichen, die eigentlich bei guter Recherche nicht sein müssten. So fehlen Hinweise auf weiterführende Literatur oder deutschsprachige Websites, bei den Fluglinien fehlen Strecken aus Deutschland und es wird nicht erklärt, dass die Lufthansa einen Teil ihrer Flüge mit Partnerairlines durchführt.

Dennoch ist und bleibt der Lonely Planet ein hervorragender Reiseführer und ist mit Sicherheit in jedermanns Gepäck eine Bereicherung – nicht nur an Gewicht.

Der Lonely Planet Australien bei amazon

Wussten Sie schon?

24. Mai 2012

Sie suchen einen Australien-Shop, in dem Sie Ihre Erinnerungen an Ihren Australienurlaub auffrischen können, australische Produkte kaufen können oder typisch australische Kleidung wie Boots oder Hüte? Dann sollten sie in Frankfurt leben. Hier finden Sie in der Berliner Str. 33 den australischen Laden. Die Produktpalette umfasst u.a. R. M. Williams Boots und Kleidung, Drizabone Wachsmäntel, Akubra Hats, Barmah Lederhüte, Steve Parish, HEMA Maps, Lebensmittel, Getränke und mehr. Aber auch für alle anderen ist gesorgt, denn es gibt einen Online-Versand. Gut so. Übrigens: Der Australien Shop kümmert sich auch um Visa für den fünften Kontinent.
Australien Shop Frankfurt
Berliner Str. 33
60311 Frankfurt
Tel: 069-90028437

http://www.australien-shop-frankfurt.de/

Lichtinstallationen in Sydney – Vivid im Mai und Juni

15. Mai 2012

Vom 25. Mai bis 11. Juni wird Sydney wiedervon Licht und Musik vollständig verwandelt. Zum vierten Mal wird das jährlich stattfindende Festival Vivid Sydney durchgeführt.  Den Besucher erwarten Live-Musikdarbietungen im Opernhaus von Sydney oder grossformatigen Lichtinstallationen rund um das Ufer des Hafens.

Mehr als 50.000 Besucher werden in diesem Jahr erwartet,  die Zeitung The Guardian kürte das Festival zu den zehn besten Festival-Ideen. Im Jahr 2012 wird es insgesamt 50 interaktive Licht-Skulpturen zu sehen geben sowie beleuchtete Wolkenkratzer und grossformatige 3D-Kartenprojektionen. Die Künstler stammen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Hongkong, Schottland, den USA, Brasilien, Singapur, Neuseeland und natürlich Australien.

Um einen Eindruck zu erhalten kann man auf YouTube einige Filme im Zeitraffer anschauen, z.B. hier: www.youtube.com/watch?v=He-dHBHZt9k

Mehr Infos gibt es unter www.vividsydney.com

Festivals an der Sunshine Coast

8. Mai 2012

Der Mai ist der Festival-Monat an der Sunshine Coast. Neben einem Australian Body Art Karneval für Bodypaintingkunst in Eumundi freuen sich Freunde der guten Küche vor allem auf das Noosa Food & Wine Festival. Infos unter www.AustralianBodyArt.com.au

Beim Australian Body Art Karneval in Eumundi zeigen Künstler aus aller Welt, wie man den Körper zur Leinand macht. Am 12. und 13. Mai findet der „Australian Body Art Carnivale“ statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Under the Sea“ steht. Das lässt auf farbenfrohe und phantasievolle Malereien hoffen. Mit Pinsel, Schwamm oder Airbrush werden an diesem Wochenende menschliche Körper bemalt. Zusätzlich können sich Besucher über ein Rahmenprogramm mit viel Musik, Workshops und Straßenkünstlern freuen. Der kleine Ort Eumundi liegt rund 1,5 Fahrstunden nördlich von Brisbane.

Auf dem Noosa Food & Wine Festival geht es dagegen rund ums Essen und Trinken. Es hat sich zu einem Treffpunkt für Gourmets entwickelt. Vom 17. bis 20. Mai werden Besucher hier von rund 200 Spitzenköchen und Winzern verwöhnt. Das Festival ist aber nicht nur für Feinschmecker etwas, sondern auch für Gastronomen und Köche, um sich auszutauschen und die neuesten Trends zu sichten. Tickets kosten umgerechnet ca. 35 Euro. www.noosafoodandwine.com.au

Buchtipp: Geschichten über Australien

8. April 2012

„Australien – Buschgeschichten. Mythen, Land und Menschen“ ist eine Sammlung von Aufsätzen und Reiseberichten unterschiedlicher Autoren und reicht von den 1980er Jahren bis in die heutige Zeit.

Wer über eine Reise nach Australien nachdenkt und sich evtl. schon vorher mit dem Kontinent auseinandersetzen will, der ist mit diesem Buch gut bedient. Hier werden Australiens unterschiedlichste Seiten beschrieben. Es geht um das einsame Leben der Farmer oder der Bergarbeiter, die für uns so fremd klingenden Schul- und Erziehungssysteme im Outback, das städtische Leben in den Metropolen. Dieses Buch bietet aber keine Beschreibung aus der Metaebene, wie es Reiseführer oft machen, sondern erzählt von den Geschichten der kleinen Leute.

Der erste Teil beschreibt die Solidarität der Australier, vor allem wenn es um das einsame Leben im Outback geht. Anschaulich erfährt man, wie die dort Lebenden für die wenigen Vergnügungen Hunderte von Kilometer reisen und wie es gelingt, die weit von jeglicher Zivilisation lebenden Kinder zu unterrichten. Der zweite Teil befasst sich mit dem Thema Bergbau. Die meist unterirdischen Schätze werden in den abgelegensten Gegenden abgebaut, was auch bedeutet, dass die Bergbauer und ihre Familien sich mit den Gegebenheiten der Abbaugebiete abfinden müssen. Der dritte Teil handelt von den Aborigines und deren Geschichte. Es geht um Schönes wie ihre Mythen, aber auch um Schlimmes wie den Landraub durch die Weißen oder die Rolle, die der Alkohol spielt.Außerdem geht es noch allgemein um Kultur und Geschichte Australiens. Hier wird noch einmal gezeigt, was man von und in Australien erwarten kann.

Georg Beckmann: Australien
Buschgeschichten. Mythen, Land und Menschen
ISBN 978-3-86040-170-5
160 Seiten
18,90 EUR

Das Buch gibt es im Handel, z.B. bei amazon.de

und als E-Book für 8,95 EUR, z.B. bei amazon.de

Georg Beckmann Australien

Australischer Kinofilm: „Oranges and Sunshine“

22. Oktober 2011

„Oranges and Sunhine“ ist ein Film über einen der größten Skandale der letzten Jahrzehnte: Die Sozialarbeiterin Margaret Humphreys aus Nottingham deckte die groß angelegte Zwangsdeportation hunderttausender Kinder aus Großbritannien auf.

Unvorstellbar, und doch wurden bis 1970 130.000 britische Kinder einfach so in die Länder des Commonwealth ausgeliefert. Ihnen wurde erzählt, ihre Eltern seien tot und sie würden in ihrer neuen Heimat auf Pferden zur Schule reiten und auf dem Weg Obst von den Bäumen pflücken. Doch nichts davon war wahr. Stattdessen erwartete sie schlechte Behandlung und teilweise Zwangsarbeit und Missbrauch.

„Oranges and Sunshine“ von Jim Loach erzählt nun die Geschichte der Sozialarbeiterin Margaret Humphreys, die 1986 zufällig über einen der Fälle stolperte und nun seit über 20 Jahren damit beschäftigt ist, die Familien wieder zusammenzuführen. Der Zuschauer lernt im Film die Schicksale der heute erwachsenen Kinder auf der Suche nach ihren Familien kennen.

Der Film thematisiert allerdings nicht, warum Erwachsene an den verantwortlichen Stellen überhaupt dazu in der Lage waren, Kinder in solche Situationen zu geben. Vielleicht lag es auch daran, dass diese Praxis bereits 1618 eingeführt worden war und seither nicht hinterfragt wurde. Ziel der Aktion war wohl, die Kosten in England für zur Adoption freigegebene Kinder gering zu halten und das Empire mit einem guten „Vorrat“ an Nachwuchs zu versorgen. Eine erschreckende Vorstellung vom Kind als Ware.

Oranges and Sunshine

Großbritannien, Australien 2010
105 Min.
Regie: Jim Loach
Hauptdarsteller: Emily Watson, David Wenham, Hugo Weaving, Tara Morice, Lorraine Ashbourne
Kinostart in Deutschland noch nicht bekannt

Gut Essen und Trinken in Australien

10. Oktober 2011

Auf Reisen sind wir ganz scharf darauf, ewas über ein Land und seine Bewohner kennen zu lernen. Doch oft vergessen wir, dass nicht nur Museen oder andere Sehenswürdigkeiten viel darüber aussagen, wie Menschen leben, sondern vor allem auch die Küche. Was wird gegessen, was wird getrunken? Die australische Küche ist sicher nicht die bekannteste der Welt, aber sie hat doch einiges zu bieten.

Besonders die vielen Einwanderer haben die australische Küche stark beeinflusst, begonnen mit den Engländern. Später dann Italiener, Schweizer, Deutsche, aber auch Libanesen, Türken, Griechen, Spanier und die verschiedenen asiatischen Immigranten haben die Küche Australiens geprägt. In Australien verwendet man deshalb auch sehr gern den Begriff „fusion“.

Auf der Speisekarte stehen natürlich Fisch und Meerestiere, exotisches Obst, Gemüse und Fleisch. Dazu gibt es regionale Spazialitäten, wie z.B. in Victoria, wo gern Gippsland-Rind, Meredith-Lamm und Mallee-Jungtauben serviert werden. Außerdem werden hier hervorragende Weine angebaut.

Neu entdeckt wurde eine relativ „alte“ Küche: die der Aborigines. Ihr Bush Tucker ist noch eher selten auf den Speisekarten Australiens zu finden. Und dieses typische Essen ist nur eines von vielen: Neu sind auch Krokodil- oder Possumfleisch, Süßwasser-Yabbies oder Withchetty Grubs. Daneben Früchte aus dem Outback wie Riberries, Kakadu- und Illawarra-Pflaumen, Lilipili, Buschtomaten und bisher fast unbekannte Gewürze wie das Pfefferblatt, Anismyrte und Australische Akazie.

Berühmte Köche versuchen sich nun an den unzähligen neuen Möglichkeiten. Wer Lust drauf hat, kann in Australien in jeder Großstadt sicher ein passendes Restaurant finden, z.B. in Melbourne das Charcoel Lane, das sich auf diese „neue“ Küche Australiens spezialisiert hat. Mehr findet ihr unter www.charcoallane.com.au

Guten Appetit!

Buchtipp: Alltag in Australien

25. August 2011

Ein Leben in Australien. Viele träumen davon. Doch was erwartet einen wirklich bei der Ankunft? Wie sieht der Alltag in Australien aus? Wie funktioniert das mit Visum und Jobsuche? Soll man eine Wohnung mieten oder kaufen? Es gibt so viele Fragen. Antworten darauf bietet Bianca de Loryn mit ihrem Buch „Alltag in Australien – Auswandern, Leben und Arbeiten. Ein praktischer Ratgeber für alle Neuankömmlinge“.

Neben allgemeinen Informationen über das Land und seine Geschichte bekommt man Tipps für den Umzug inkl. Haustiere, Banken und Steuern, Verkehr und Auto, Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung, Bildungssystem, Freiberuflichkeit, Studium und Rente und Altersversorgung.

de loryn alltag in australien

  • Bianca de Loryn: „Alltag in Australien – Auswandern, Leben und Arbeiten. Ein praktischer Ratgeber für alle Neuankömmlinge“
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Conbook Medien; Auflage: 1., Originalausgabe (April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934918387
  • ISBN-13: 978-3934918382
  • Preis: 17,95 Euro

z. B. bei Amazon

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