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Flora und Fauna

Ausgefallenes Weihnachtsgeschenk: Eine Patenschaft für einen Koala

twa 19. Dezember 2009

Sie haben noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Kein Problem: Verschenken Sie eine Koala-Patenschaft – das ist mal was anderes. Das Koalahospital in Port Macquarie, New South Wales sucht noch nach Paten, die mit nur 30 Euro die Pflege eines kranken oder verwaisten Koalas unterstützen. Nach erfolgreicher Behandlung wird er dann wieder ausgewildert. Die Paten erhalten eine Urkunde mit dem Bild „ihres“ Koalas zusammen mit einer Information über seinen Zustand. Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Koala Hospital Port Macquarie. http://www.koalahospital.org.au/adopt/

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Neue Schildkrötenklinik in Queensland

twa 5. Dezember 2009

In Townsville, südlich von Cairns am Great Barrier Reef, hat ein neues Schildkrötenklinikum eröffnet. Hier werden kranke und verletzte Schildkröten behandelt, die danach wieder in die Freiheit entlassen werden. Die meisten Erkrankungen der Tiere gehen auf den Menschen zurück, der den Lebensraum der Schildkröten maßgeblich verändert hat. Besucher des Hospitals bekommen bei einer geführten Tour einen guten Einblick in die Lebensumstände der Schildkröten und können auch bei den Behandlungen zusehen. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite  www.reefhq.com.au.

Australiens einzigartige Tierwelt: das Känguru

twa 28. November 2009

Die Kängurus zählen zu den bekanntesten Vertretern von Australiens Tierwelt. Ihre sehr prägnante Form ist einzigartig auf der Welt. Außer auf dem fünften Kontinent kommen sie auch noch in Neuguinea vor, ansonsten kann man sie nur im Zoo betrachten.

Eine Legende über die Namensgebung der Kängurus besagt, dass James Cook, der 1770 mit seinem Schiff, der berühmten Endeavour, vor der australischen Nordküste auf ein Riff auflief, die Zeit nutzte, um die umgebende Landschaft zu erkunden. Die zurückkommenden Männer berichteten von einem eigenartigen Tier, das sich stehend mit großen Sprüngen fortbewegte. Cook fragte die Eingeborenen, wie dieses seltsame Tier heiße. Die Antwort der Aborigines: “Kangaroo”. Damit war für die Europäer ihre Frage geklärt. Erst viel später stellte sich heraus, was dieses Wort wirklich bedeutete: “Ich verstehe Dich nicht”.

Känguruhs

Kängurus sind Pflanzenfresser, die vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv sind. Ihre Familie umfasst rund 65 Arten, von denen vier kleinere Arten vor kurzem ausgestorben sind.

Kängurus unterscheiden sich äußerlich vor allem in ihrer Größe. Während das Rote Riesenkänguru bis zu 1,80 m groß werden kann und ein Gewicht von 90 kg erreichen kann, bringt das Zottel-Hasenkänguru nur knapp 1,8 kg auf die Waage und wird nur bis zu 39 cm groß.

Ihre Hinterbeine sind deutlich länger als ihre stark verkürzten Vorderbeine. Eine Ausnahme bilden hier nur die Baumkängurus, die durch ihren veränderten Lebensraum keine Verwendung mehr für die extrem stark ausgebildeten Hinterbeine haben. Der Schwanz ist beim Känguru sehr muskulös und meistens behaart und wird oft als Stütze benutzt.

Je nach Geschwindigkeit bewegen sich Kängurus springend auf zwei Beinen, wobei der Schwanz in der Luft bleibt und der Balance dient. Auf diese Weise können kurzze3itig Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden. Hoch springen Kängurus dabei nicht, aber die Weite beträgt bei den großen Arten durchschnittlich gute 10 Meter. Wenn sie langsamer unterwegs sind, benutzen Kängurus fünf Gliedmaßen: vornübergebeugt verlassen sie sich auf ihre beiden Hinterläufe, die Vorderpfoten und den Schwanz.

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Kängurus sind Beuteltiere. Sie tragen ihre Jungen in vorn am Bauch angelegten Beuteln. Die Tragzeit beträgt nur 33 bis 38 Tage. Dann findet das winzige, weniger als 1 g wiegende Junge selbst den Weg von der Geburtsöffnung in den Beutel, wo es blind und taub nur mit Hilfe seines Geruchssinns eine der vier Zitzen findet und das nächste halbe Jahr heranwächst. Nach rund einem halben Jahr verlässt das Jungtier erstmals den Beutel, werden aber noch bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Da sie nicht mehr in den Beutel passen, stecken ie einfach nur ihren Kopf hinein. Meist sitzt hier schon wieder ein neues Junges, das parallel gesäugt wird.

Das Känguru gilt als typischer Vertreter der Tierwelt Australiens. Deswegen ist es auch – neben dem Emu – Wappentier Australiens. Daneben sind Kängurus als Symboltiere in Australien allgegenwärtig, beispielsweise auf dem Emblem der Fluglinie Qantas Airways oder auf der australischen Ein-Dollar-Münze.

Übrigens: Am 30. November 2009 bringt Arte um 9.10 Uhr eine Dokumentation über dieses außergewöhnliche Tier. Mehr dazu in unseren TV-Tipps.

Kamele – Tiere des Outbacks

azi 13. Juli 2009

Kamele sind Wüstentiere, können tagelang ohne Wasser auskommen, haben des Öfteren einen eigentümlichen „Gesichtsausdruck” beim Kauen  – und kommen in Australien vor.

Wie Kamele nach Australien kommen konnten? Ganz einfach: zur Erschließung des Landes wurden Kamele als Arbeitstiere importiert und schlussendlich in Freiheit entlassen. Die damals circa 20.000 Kamele haben sich mittlerweile auf geschätzte 700.000 Kamele vermehrt – Tendenz steigend.

Alljährlich findet in Alice Springs ein Kamelrennen statt, wo die Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden können. Neben diversen Rennläufen, sorgen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Verpflegungsstände für einen unvergesslichen Tag in Australiens Outback. Ein kurzes Video zum Kamelrennen befindet sich bei Tourism Northern Territory, generelle Informationen zur Veranstaltung sind direkt beim „Lions Imparja Camel Cup” zu finden.

Zwar wurde das diesjährige Rennen bereits vor einigen Tagen abgehalten, doch gibt es weitere Möglichkeiten ganzjährig mit Kamelen in Berührung zu kommen: so zum Beispiel im Rahmen einer Kamelsafari. Vom Rücken des schwankenden Wüstenschiffs aus, kann man das Outback und seine Sehenswürdigkeiten aus einer ganz besonderen Perspektive leben.

Ihnen reicht ein Kurzaustritt von einer Stunde oder Sie bevorzugen einen 2-Tagesausflug mit Übernachtung in der Wüste? Kein Problem es werden die unterschiedlichsten Touren angeboten, wie eine Auswahl auf  Tourism Northern Territory zeigt. Die Touren werden dort kurz vorgestellt und darüber hinaus werden Informationen zur Dauer, zu den Kosten und den besichtigten Sehenswürdigkeiten gegeben.

Wussten Sie schon, dass…..

azi 6. Juni 2009

…..in den Gewässern von Queensland ein „lebendes Fossil“ zu finden ist?

Bei dem “lebenden Fossil” handelt es sich um den Australischen Lungenfisch, der als die ursprünglichste Art der Lungenfische gilt. Der einzig bekannte Lebensraum des entdeckten Fisches liegt in Flusssystemen bei Bundaberg in Queensland. Bis zu seiner Entdeckung 1870 hielten Forscher ihn für ausgestorben.

Das besondere am Australischen Lungenfisch ist, dass er neben Kiemen auch über eine Lunge verfügt, dank der er auch in sauerstoffarmem Wasser überleben kann. Er kann bis zu 170 cm lang und 40-50 Kilogramm schwer werden. Zu seiner Leibspeise gehören Wasserpflanzen und Weichtiere aber auch Muscheln und Schnecken, die er mit seinen Zahnplatten in den Kiefern, knacken kann.

Känguru, Koala, Wombat & Co.

azi 17. April 2009

Australien besitzt nicht nur eine einzigartige Flora sondern auch eine ebenso spektakuläre Fauna mit Tieren, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. So sind zum Beispiel alleine 400 der 800 weltweit vorkommenden Vogelarten ausschließlich in Australien beheimatet.

Doch denkt man an die australische Tierwelt wird den meisten Menschen vermutlich als allererstes Beuteltiere und allen voran das Känguru einfallen. Vom Roten Riesenkänguru, dass bis zu 2 Meter groß werden kann über die auf Bäumen lebenden Baumkängurus bis hin zu den nagetierähnlichen Moschusrattenkängurus existieren an die 45 verschiedenen Känguruarten. Kängurus können bis zu 12 Meter weite Sprünge ausüben und Geschwindigkeiten über 80 km/h erreichen.

Neben dem australischen Wappentier erfreut sich auch der hoch in den Baumwipfeln sitzende Koala einer hohen Bekanntheit. Das sehr niedlich wirkende Tierchen widmet sich am Liebsten seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen: Schlafen und Essen. So schläft ein ausgewachsener Koala an die 20 Stunden am Tag und frisst in den restlichen 4 Stunden gut ein Kilogramm Eukalyptusblätter. Ein Koala kann bis zu 85 cm groß und bis zu 14 kg schwer werden. Im Vergleich hierzu ist ein Neugeborenes gerade einmal 2 cm groß und wiegt 500 Gramm. Auf Kangoroo Island ca. 120 Kilometer Luftlinie südwestlich von Adelaide gelegen stehen die Chancen besonders gut einen Koala hautnah zu erleben.

Im Gegensatz zu Koalas bevorzugen die nachtaktiven Wombats den Boden und insbesondere Erdhöhlen. Die bis zu 40 kg schweren, plump wirkenden Tiere leben hauptsächlich in Tasmanien und Südostaustralien. Mit ein wenig Glück kann man diese zum Beispiel im Wilsons Promontory Nationalpark in Victoria sehen.

Das als Relikt aus der Uhrzeit stammende Schnabeltier kommt ebenfalls in Tasmanien und Ost-Australien (und Neuguinea) vor. Neben dem Ameisenigel (Echidna) ist das Schnabeltier (Platypus) der einzige Vertreter der so genannten Monotremen, die als Übergangsform zwischen Reptilien und Säugetieren gelten. Das in ufernahen Erdlöchern lebende und Eier legende Säugetier ähnelt vom Aussehen her an eine Mischung aus Biber (Schwanz und Fell) und Ente (Schnabel und Schwimmflossen). Auf Grund dieser seltsamen Komposition glaubten Wissenschaftler eines englischen Museums im 18. Jhr. an einen zoologischen Scherz als sie das erste Exemplar eines australischen Schnabeltiers in den Händen hielten. Wussten Sie, dass Schnabeltiere während der Paarungszeit in der Lage sind Gift zu produzieren, dass Sie bei Gefahr ausscheiden? Im Gegensatz zu den Männchen verlieren weibliche Schnabeltiere den Giftsporn im Laufe des ersten Lebensjahres. Zwar wirkt dieses Gift nicht tödlich für einen Menschen, verursacht aber dennoch ziemlich starke Schwellungen und Schmerzen.

Der Emu als flugunfähiger Laufvogel ist ein weiterer Vertreter der australischen Tierwelt. Wie auch ihr afrikanischer Verwandte dem Strauß, sind Emus sehr schnellläufig und können Spitzengeschwindigkeiten von bis 60 km/h erreichen. Emus kann man fast überall in Australien, aber insbesondere im Landesinneren antreffen.

Neben den genannten einzigartigen Tieren gibt es natürlich noch weitere sehr interessante Tierarten wie Delphine, Seelöwen, Dingos, Kausare (Cassowaries), sowie diverse Reptilien- und Insektenarten die man – zum Teil besser nur aus der Ferne – beobachten kann. Leider kann ich nicht alle australische Tierarten vorstellen, doch hoffe ich mit Känguru, Koala & Co Ihnen einen kurzen Überblick über ein paar Interessante Vertreter der australischen Flora gegeben zu haben.

Wenn Sie weitere Ideen oder Tipps haben wo man am Besten auf Tuchfühlung mit Koalas etc. gehen kann, freue ich mich sehr um einen Kommentar Ihrerseits!

Känguru am Strand

Känguru am Strand

Bild:©Tourism Australia