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Flora und Fauna

Neue Aborigines-Tour im Taronga Zoo

twa 22. April 2012

Der Taronga Zoo ist der Stadtzoo Sydneys. Hier wird seit Neuestem eine besondere Tour angeboten: “Nura Diya”, was “dieses Land” bedeutet, ist eine tägliche, zusammen mit den Ureinwohnern entwickelt Tour durch den Zoo. Auf dieser Tour wird der Besucher von Aborigines auf einem Spaziergang begleitet und erhält dabei eine Einführung in die australische Wildnis aus der Perspektive der indigenen Bevölkerung.

Mehr Infos zur Nura Diya Tour findet Ihr unter www.taronga.org.au/NuraDiya
Mehr Infos zum Taronga Zoo gibt es unter www.taronga.org.au

Pullover für Pinguine

twa 27. Februar 2012

Im Phillip Island Rehabilitation Centre bei Melbourne bekommen die Pinguine Pullover angezogen. Komisch? Das finden die Betreiber gar nicht. Denn der Pullover hat einen positiven Effekt: Er rettet den Tieren das Leben. Mehr als 1.000 Pullover liegen in den Lagern des Rehabilitation Center. Im Fall einer Ölverschmutzung werden gebraucht: Die mit dem Öl verseuchten Tiere werden mit dem Pullover erst einmal gewärmt und können sich erholen. Als zweiten Vorteil bieten die Sweater die Sicherheit, dass die Pinguine sich nicht das Fell zu putzen versuchen und sich dabei vergiften.

Die Pullis stammen von Tierfreunden aus aller Welt, die fleißig stricken. Dadurch hat das Rehabilitation Center in Melbourne so viele Pullis zur Verfügung, dass sie sie bei Ölkatastrophen in anderen Giebeten ausleihen, so geschehen bei der Havarie der “Rena” in Neuseeland. Beim letzten Ölunfall nahe Phillip Island konnte durch die Behandlung mit den Pullovern 97 Prozent der gut 400 betroffenen Pinguine geholfen werden.

Die Idee, passende Pullover zu stricken, kam, nachdem man zu Beginn der Behandlung der betroffenen Vögel normale Kleidungsstücke verwendet hatte, die sich die Tiere immer wieder selbst auszogen. Dann fand eine Mitarbeiterin vor 14 Jahren eine Anleitung für Pullis für Seevögel (wo das?) und machte ein Muster und eine Anleitung, die auch heute noch benutzt wird. Die Anleitung ist zu finden auf der Webseite unter http://german.visitmelbourne.com/phillipisland. Wer also Spaß am Stricken hat, kann gleichzeitig was Gutes tun. Informationen zu Phillip Island und seinen Pinguinen findet ihr unter www.penguins.org.au

Eisvogel-Albinos entdeckt

twa 7. Dezember 2010

Dpa meldete jüngst, dass Wanderer im Norden Australiens die wahrscheinlich einzigen Albino-Küken der australischen Blauflügel-Kookaburras entdeckt haben. Die beiden Jungvögel sind völlig weiß mit roten Augen. Die Tiere wurden in das Eagles Wildlife Hospital in der Nähe von Ravenshoe gebracht, wo sich nun die Mitarbeiter um die seltenen Exemplare kümmern. Ihrer Meinung nach handelt es sich um die ersten und einzigen, die je von dieser Eisvogelart (Dacelo leachii) gefunden wurden. In der Wildnis hätten sie kaum Überlebenschancen. Die Betreuerin Leslie Brown erklärte: „Sie können nicht richtig sehen und haben deshalb Probleme, Nahrung zu finden.“ Wenn die Vögel aufgepäppelt sind, wird für sie ein Vogelpark gesucht, in dem sie ihr weiteres Leben verbringen können.

Nachbarschaftsnachrichten: Neuseeländisches Forscherteam sucht nach Deo für Vögel

twa 28. September 2010

Neuseeland besitzt eine ganze Menge eingeschleppter Raubtiere. Da die heimischen Vögel einen ganz besonderen, angeblich strengen Geruch besitzen, sind sie eine leichte Beute für die Tiere vom Kontinent. Der neuseeländische Forscher Jim Briskie und sein Team von der Universität in Canterbury haben nun drei Jahre lang Zeit, die Gerüche neuseeländischer Vögel im Vergleich zu kontinentalen zu untersuchen. Begonnen hatte Briskies Interesse, als er hörte, dass Leute den Geruch von Kiwis als pilzig beschrieben und Eulenpapageien angeblich wie muffige Geigenkästen riechen sollten. 330.000 Euro hat das Forscherteam von der Regierung für ihre Arbeit bekommen. Da bleibt doch die Frage, wie sinnvoll ein solches Untergangen ist. Denn weniger der starke Geruch als die Flugunfähigkeit der Vögel macht sie zu leichten Zielen. Ein karer Fall von verschleuderten Staatsgeldern…?

Ölkatastrophe bedroht das Great Barrier Reef

twa 7. April 2010

Am Samstag havarierte ein chinesisches Frachtschiff vor der Küste im Nordosten Australiens. Im eigentlich gesperrten Gebiet des Great Barrier Reef war der Frachter Shen Neng 1, der mit 65.000 Tonnen Kohle und 975 Tonnen Öl beladen ist, auf Grund aufgelaufen. Erste Überprüfungen ergaben, dass bisher zum Glück nur ein kleiner Teil des Öls ins Meer gelaufen ist und sich rund um den Unglücksort nur ein kleinerer Ölteppich ausbreiten konnten. Da der Frachter aber stark beschädigt ist und sich immer noch im Wellengang bewegt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er auseinanderbricht und damit eine Umweltkatastrophe auslöst.

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Ein größerer Schaden für das Naturschutzgebiet kann damit nicht ausgeschlossen werden. In der Zwischenzeit wird alles getan, um das empfindliche Ökosystem Great Barrier Reef zu schützen. Dafür wurden von Flugzeugen aus Chemikalien versprüht, die das Öl auflösen sollen.
Außerdem soll vor der Bergung der Shen Neng 1 der Treibstoff abgepumpt werden, um ein weiteres Austreten zu verhindern, vor allem während der schwierigen Phase der Bergung des Schiffes.

Heißestes Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

twa 9. Januar 2010

Australien hat das heißeste Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die Durchschnittstemperatur der letzten Jahre lag bei 22,3° Celsius, das ist ein halbes Grad wärmer als in den Jahren zwischen 1961 und 1990. Für Australien ist diese Entwicklung gar nicht mal so gut, die Hitze bringt Trockenheit, Sandstürme und vor allem verstärkt Buschfeuer mit sich. Das Jahr 2009 sei sogar das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1910 gewesen.

Ausgefallenes Weihnachtsgeschenk: Eine Patenschaft für einen Koala

twa 19. Dezember 2009

Sie haben noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Kein Problem: Verschenken Sie eine Koala-Patenschaft – das ist mal was anderes. Das Koalahospital in Port Macquarie, New South Wales sucht noch nach Paten, die mit nur 30 Euro die Pflege eines kranken oder verwaisten Koalas unterstützen. Nach erfolgreicher Behandlung wird er dann wieder ausgewildert. Die Paten erhalten eine Urkunde mit dem Bild „ihres“ Koalas zusammen mit einer Information über seinen Zustand. Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Koala Hospital Port Macquarie. http://www.koalahospital.org.au/adopt/

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Neue Schildkrötenklinik in Queensland

twa 5. Dezember 2009

In Townsville, südlich von Cairns am Great Barrier Reef, hat ein neues Schildkrötenklinikum eröffnet. Hier werden kranke und verletzte Schildkröten behandelt, die danach wieder in die Freiheit entlassen werden. Die meisten Erkrankungen der Tiere gehen auf den Menschen zurück, der den Lebensraum der Schildkröten maßgeblich verändert hat. Besucher des Hospitals bekommen bei einer geführten Tour einen guten Einblick in die Lebensumstände der Schildkröten und können auch bei den Behandlungen zusehen. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite  www.reefhq.com.au.

Australiens einzigartige Tierwelt: das Känguru

twa 28. November 2009

Die Kängurus zählen zu den bekanntesten Vertretern von Australiens Tierwelt. Ihre sehr prägnante Form ist einzigartig auf der Welt. Außer auf dem fünften Kontinent kommen sie auch noch in Neuguinea vor, ansonsten kann man sie nur im Zoo betrachten.

Eine Legende über die Namensgebung der Kängurus besagt, dass James Cook, der 1770 mit seinem Schiff, der berühmten Endeavour, vor der australischen Nordküste auf ein Riff auflief, die Zeit nutzte, um die umgebende Landschaft zu erkunden. Die zurückkommenden Männer berichteten von einem eigenartigen Tier, das sich stehend mit großen Sprüngen fortbewegte. Cook fragte die Eingeborenen, wie dieses seltsame Tier heiße. Die Antwort der Aborigines: “Kangaroo”. Damit war für die Europäer ihre Frage geklärt. Erst viel später stellte sich heraus, was dieses Wort wirklich bedeutete: “Ich verstehe Dich nicht”.

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Kängurus sind Pflanzenfresser, die vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv sind. Ihre Familie umfasst rund 65 Arten, von denen vier kleinere Arten vor kurzem ausgestorben sind.

Kängurus unterscheiden sich äußerlich vor allem in ihrer Größe. Während das Rote Riesenkänguru bis zu 1,80 m groß werden kann und ein Gewicht von 90 kg erreichen kann, bringt das Zottel-Hasenkänguru nur knapp 1,8 kg auf die Waage und wird nur bis zu 39 cm groß.

Ihre Hinterbeine sind deutlich länger als ihre stark verkürzten Vorderbeine. Eine Ausnahme bilden hier nur die Baumkängurus, die durch ihren veränderten Lebensraum keine Verwendung mehr für die extrem stark ausgebildeten Hinterbeine haben. Der Schwanz ist beim Känguru sehr muskulös und meistens behaart und wird oft als Stütze benutzt.

Je nach Geschwindigkeit bewegen sich Kängurus springend auf zwei Beinen, wobei der Schwanz in der Luft bleibt und der Balance dient. Auf diese Weise können kurzze3itig Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden. Hoch springen Kängurus dabei nicht, aber die Weite beträgt bei den großen Arten durchschnittlich gute 10 Meter. Wenn sie langsamer unterwegs sind, benutzen Kängurus fünf Gliedmaßen: vornübergebeugt verlassen sie sich auf ihre beiden Hinterläufe, die Vorderpfoten und den Schwanz.

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Kängurus sind Beuteltiere. Sie tragen ihre Jungen in vorn am Bauch angelegten Beuteln. Die Tragzeit beträgt nur 33 bis 38 Tage. Dann findet das winzige, weniger als 1 g wiegende Junge selbst den Weg von der Geburtsöffnung in den Beutel, wo es blind und taub nur mit Hilfe seines Geruchssinns eine der vier Zitzen findet und das nächste halbe Jahr heranwächst. Nach rund einem halben Jahr verlässt das Jungtier erstmals den Beutel, werden aber noch bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Da sie nicht mehr in den Beutel passen, stecken ie einfach nur ihren Kopf hinein. Meist sitzt hier schon wieder ein neues Junges, das parallel gesäugt wird.

Das Känguru gilt als typischer Vertreter der Tierwelt Australiens. Deswegen ist es auch – neben dem Emu – Wappentier Australiens. Daneben sind Kängurus als Symboltiere in Australien allgegenwärtig, beispielsweise auf dem Emblem der Fluglinie Qantas Airways oder auf der australischen Ein-Dollar-Münze.

Übrigens: Am 30. November 2009 bringt Arte um 9.10 Uhr eine Dokumentation über dieses außergewöhnliche Tier. Mehr dazu in unseren TV-Tipps.

Kamele – Tiere des Outbacks

azi 13. Juli 2009

Kamele sind Wüstentiere, können tagelang ohne Wasser auskommen, haben des Öfteren einen eigentümlichen „Gesichtsausdruck” beim Kauen  – und kommen in Australien vor.

Wie Kamele nach Australien kommen konnten? Ganz einfach: zur Erschließung des Landes wurden Kamele als Arbeitstiere importiert und schlussendlich in Freiheit entlassen. Die damals circa 20.000 Kamele haben sich mittlerweile auf geschätzte 700.000 Kamele vermehrt – Tendenz steigend.

Alljährlich findet in Alice Springs ein Kamelrennen statt, wo die Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden können. Neben diversen Rennläufen, sorgen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Verpflegungsstände für einen unvergesslichen Tag in Australiens Outback. Ein kurzes Video zum Kamelrennen befindet sich bei Tourism Northern Territory, generelle Informationen zur Veranstaltung sind direkt beim „Lions Imparja Camel Cup” zu finden.

Zwar wurde das diesjährige Rennen bereits vor einigen Tagen abgehalten, doch gibt es weitere Möglichkeiten ganzjährig mit Kamelen in Berührung zu kommen: so zum Beispiel im Rahmen einer Kamelsafari. Vom Rücken des schwankenden Wüstenschiffs aus, kann man das Outback und seine Sehenswürdigkeiten aus einer ganz besonderen Perspektive leben.

Ihnen reicht ein Kurzaustritt von einer Stunde oder Sie bevorzugen einen 2-Tagesausflug mit Übernachtung in der Wüste? Kein Problem es werden die unterschiedlichsten Touren angeboten, wie eine Auswahl auf  Tourism Northern Territory zeigt. Die Touren werden dort kurz vorgestellt und darüber hinaus werden Informationen zur Dauer, zu den Kosten und den besichtigten Sehenswürdigkeiten gegeben.

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