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Geheimtipps

“The Edge” – Glaswürfel in 300 Metern Höhe

azi 22. Juni 2009

Melbourne – eine dynamische Metropole mit weltbekannten Sportevents  und Musik-/ Filmfestivals . Unzählige Künstlerateliers, noble Boutiquen, architektonische Kunstwerke, grüne Parks, beeindruckende Sehenswürdigkeiten und lässiger Lifestyle prägen diese liebenswerte Stadt.

Eine atemberaubende Aussicht auf Melbourne können Sie bei einer Auffahrt auf den Eureka Tower, erleben. Mit 9 Metern pro Sekunde bringt Sie der schnellste Fahrstuhl der Südhalbkugel gen Himmel bzw. zum 88. Stock des Hochhauses. Hier auf 285 Metern befindet sich die erst 2007 eröffnete Aussichtsplattform „The Edge”. Der Würfel reicht bis zu 3 Meter in die Luft hinaus. Auf Knopfdruck verwandelt sich dann das Milchglas der Plattform in Klarglas, so dass man für einen Moment das Gefühl hat, als würde man schweben. Ein unvergesslicher Moment! Zwar ist der Würfel rundherum geschlossen, doch sollte man schon einigermaßen schwindelfrei sein um dieses tolle Erlebnis und die wunderschöne Aussicht wirklich genießen zu können. Insbesondere da ein weiterer Nervenkitzel hinzukommt: der Turm kann bei sehr starkem Wind bis zu 60 cm schwanken!

Wer die direkte Sicht nach unten lieber meiden möchte, kann einen Blick von der Terrasse auf 300 Metern Höhe, auf die Stadt werfen oder aber durch den Edge-Shop schlendern.

Eine Auffahrt auf das Skydeck (ohne „The Edge”), der höchsten öffentlichen Aussichtsplattform der südlichen Hemisphäre, kostet für Erwachsene derzeit 16.50 AUD. Für das Abenteuer „The Edge” fallen für Erwachsene zusätzlich 12 AUD, an.

Weitere Informationen und Bilder erhalten Sie direkt auf der Homepage des Eureka Skydeck 88. Auf der Homepage ist weiterhin ein Touristenführer (visitor guide) in deutscher Sprache zu finden (PDF).

Zwischen Himmel und Erde mit dem Heißluftballon

azi 8. Juni 2009

Heute möchte ich Ihnen einen weiteren „Kiwi” vorstellen: sein Name ist Patrick Lauk und er ist bei KIWI TOURS, zusammen mit Birgit Eck, für Reisen nach Australien (und auch Neuseeland) zuständig. Vor ein paar Wochen ist Patrick nach Australien, genauer in den tropischen Norden von Queensland, geflogen. An einem Tag seiner Reise hat er einen ganz besonderen Ausflug unternommen. Was genau das war, und wie er es erlebt hat möchte er Ihnen nun selbst erzählen:

„Bei einem Ausflug nach Cairns haben wir eine Ballooning Tour gebucht, von der ich Ihnen hier erzählen will: Früh morgens (eigentlich in der Nacht…) wurden wir am Hotel abgeholt und sind hoch in die Atherton Tablelands (südwestlich von Cairns) gefahren. Die Strecke muss etwas länger gewesen sein, da ich im Bus nochmals eingeschlafen bin. Nachdem wir aber das „Startfeld” erreicht hatten (variiert immer je nach Wind und Wetter), waren wir alle relativ schnell hellwach: Vor uns türmten sich sechs riesige, leuchtende Heißluftballone auf und erhellten die Dunkelheit – wirklich ein großartiger Anblick!

Vor uns lag eine 30-minütige Tour durch die australische Morgenluft (je nach Wunsch und Finanzlage kann auch eine einstündige Tour gebucht werden). Nachdem alle 20 Passagiere im „Körbchen” Platz genommen hatten („It´s the biggest balloon in the southern hemisphere”), gewannen wir langsam an Höhe. Der höchste Punkt, den wir erreichten, lag 2000 Meter über dem Boden – die maximale Höhe, die so ein Ballon erreichen kann, liegt sogar bei 4000 Meter. Wir schwebten also eine halbe Stunde durch die noch kalte, stille und immer heller werdende Prärie Australiens, hielten Ausschau nach den anderen Ballonen, Kängurus und nach der Sonne, die sich langsam hinter den Bergen hervorschob.

Da der Ballon je nach Thermik hier und dorthin fliegt, ist beim Start noch nicht klar, wo später gelandet wird. Nach der Landung also (bei der im Flugzeug wahrscheinlich niemand geklatscht hätte…) lotste der „Pilot” seine Kollegen über Funk zu uns. Auf dem Auto-Anhänger (wo später wieder das „Körbchen” transportiert wird) ging es dann zum endgültigen, vorher zum Glück sehr gut geplantem Ziel: der Frühstückshütte in den Tablelands, denn: (Berg)Luft macht bekanntlich hungrig!

Alles in allem also ein sehr empfehlenswerter und im Gegensatz zu deutschen Verhältnissen erschwinglicherer Spaß! Kleiner Tipp (gilt wie fürs „normale” Fliegen): 24 Stunden vorher und danach darf nicht getaucht werden – wichtig für den Ausflug zum Great Barrier Reef!”

Wenn Sie auch gerne Australien aus der Vogelperspektive bewundern wollen, können Sie hierzu weitere Informationen auf der Homepage von Hotair finden.

Und zum Schluss noch einige Impressionen von der Heißluftballonfahrt:

Heißluftballon am Tag

Heißluftballon am Tag

Heißluftballon bei Dunkelheit

Heißluftballon bei Dunkelheit

Ski fahren in den Snowy Mountains

azi 28. Mai 2009

Mit Australien verbindet man zunächst einmal Sonne, Strand und Wärme. Doch Australien kann auch genau das Gegenteil sein: Schnee, Berge und Kälte. Insbesondere in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales kommen auch Wintersportler voll auf ihre Kosten.

Ein beliebtes Skigebiet ist zum Beispiel Charlotte Pass in den Snowy Mountains südwestlich von Canberra. Charlotte Pass gilt mit bis zu  -23° C als kältester Ort Australiens und befindet sich auf 1765 Metern Höhe. Wer was Besonderes und fast schon Surreales sucht ist hier genau richtig: hier kann man Ski fahren zwischen Schnee-Eukalypten.

Teilweise sind die Schneefelder bis zu 6 (!) Monate im Jahr, bzw. genauer gesagt von Juni bis November, mit Schnee bedeckt. Auch bereits die Anfahrt ist sehr spektakulär, denn auf Grund der großen Schneemassen sind die Straßen im Winter ab Perisher gesperrt. Schneebegeisterte werden dann mit dem Schneemobil nach Charlotte Pass gebracht.

Insgesamt 5 Lifte und an die 20 Pisten in den Schwierigkeitsgraden leicht, mittel und schwierig sorgen für viel Fahrspaß. Aber auch Nicht-Skifahrer können die weiße Pracht in vollen Zügen genießen – zum Beispiel bei einer Schneeschuhwanderung.

Übernachten kann man in einer der 15 gemütlichen Ski Lodges oder dem Kosciuszko Chalet Hotel

Weitere Informationen über Charlotte Pass, Liftpässe und Übernachtungsmöglichkeiten sind auf der Homepage von Charlotte Pass (englisch) zu finden.

Walhalla – ein außergewöhnlicher Ort

azi 22. Mai 2009

Als Ned Stringer 1863 in Stringers Creek Gold fand, wusste er sicher nicht, was er damit auslöste: in kürzester Zeit verwandelte sich das beschauliche Städtchen in ein Zentrum des Goldrausches. Immer mehr Menschen wurden vom Goldfieber gepackt und sind hierher auf der Suche nach dem ganz großen Coup, aufgebrochen. Eine der ersten erfolgreichsten Minen war die Walhalla Mine, die der skandinavische Bergwerksdirektor nach einer Ruhmeshalle aus der nordischen Mythologie, benannt hat. In kürzester Zeit wurde die Stadt in Walhalla umgetauft. Zur Blütezeit zählte die Stadt über 2500 Einwohner, 10 Hotels, 3 Brauereien und 7 Kirchen ihr eigen. Insgesamt 75 Tonnen Gold wurden aus dem tief unter der Stadt liegenden Cohen’s Reef befördert.

Heute, viele Jahre nach Ende des Goldrausches sieht das Ortsbild längst ganz anders aus: nur noch 10 Personen leben heute noch in Walhalla, Jeder Gast wird persönlich begrüßt und kann den spannenden Geschichten und Anekdoten der Einwohner Walhallas lauschen. Hier erlebt man das australische Leben und ihre Bewohner hautnah.

Erreichen kann man Walhalla, der als letzter australischer Ort ans Stromnetz angeschlossen wurde, nur mit der historischen Eisenbahn ab/bis Thomson. Eine Fahrt (Hin-/Rückfahrt) dauert ca. 1 Stunde und kostet derzeit 18 AUD für Erwachsene und 13 AUD für Kinder unter 16 Jahren. Walhalla liegt in etwa 2 Autostunden von Melbourne in den Viktorianischen Alpen, gelegen.

Weitere Informationen und einige Impressionen können Sie auf der Homepage der Walhalla Goldfields Railway erfahren.

Bama Way – auf den Spuren der Aborigines

azi 18. Mai 2009

Im Einklang mit der Natur und abseits von Touristenpfaden wandelt man auf dem Bama Way auf den Spuren der Aborigines.

Mit dem Wort Bama (wird als Bumma ausgesprochen) werden am Cape York häufig Aborigines bezeichnet. Doch in der Sprache der Kuku Yalanji und Guugu Yimithirr-Aborigines steht Bama einfach nur für Mensch, unabhängig von der Herkunft. Auf drei verschiedenen Touren im südöstlichen Cape York, von Cairns nach Cooktown, kann man viel über die indigene Kultur lernen.

Kuku Yalanji Cultural Habitat Tours (Cooya Beach)

Am Küstenabschnitt Cooya Beach wird man von den Kuku Yalanji Brüdern des Kubirri Warra Clans auf Spurensuche, mitgenommen. Sie zeigen und lehren ihren Gästen die Traditionen ihrer Vorfahren und die Kuku Yalnji Kultur. Speer werfen, auf die Pirsch gehen und das Aufstöbern von Naturressourcen sind nur einige Beispiele für das unglaubliche Wissen, dass die Kuku Yalnjii Brüder an Besucher weitergeben. Die Tour dauert circa 2 Stunden und findet täglich statt.

Walker Family Tours (Wujal Wujal)

Die Mitglieder der Walker Family gehören zum Kuku Yalanji Clan, die bereits vor zehntausenden von Jahren dieses Regenwald-Gebiet bewohnten. Bei dieser Tour lernt man den Regenwald durch fremde Augen – durch die Augen der Aborigines – zu sehen. Bei einer Buschwanderung hat man die Möglichkeit mit Einheimischen zu sprechen und von ihnen Interessantes über Geschichte und Verwendung von beheimateten Pflanzen zu erfahren. Die Tour dauert circa 30 Minuten und findet ebenfalls täglich statt.

Guurrbi Tours (Cooktown)

Die prämierte Führung mit dem Stammesältestesten der Nugal-Warra, Willie Gordon, führt Besucher zu faszinierenden Felsmalereien seiner Vorfahren. Bei dieser Tour werden den Besuchern fantastische Einblicke in die Gesellschaft und Kultur der Aborigines, ermöglicht.

Man hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Touren: der Great Emu Tour und der Rainbow Serpent Tour. Bei der zweistündigen Great Emu Tour werden drei Felsmalerei-Stätten und die Great Emu Höhle, besichtigt. Die Rainbow Serpent Tour führt zu sechs Felsmalerei-Stätten und zwei Höhlen und beinhaltet weiterhin einen 30-minütigen Spaziergang durch den Busch.

Die Tourzeiten, Preise und eine genaue Übersichtskarte kann man auf der Homepage des Bama Ways finden (auf Englisch).

Minus 5 Grad in Australien

azi 16. Mai 2009

Mitten im heißen Australien mit Thermokleidung bekleidet, einen Drink zu sich nehmen? Klingt verrückt, aber in der „Minus 5″-Bar an der Gold Coast (und ab Juni 2009 auch wieder in Sydney) ist dies möglich.

Der Name ist hier Programm: bei konstanten 5 Grad Minus ist man voll und ganz von Eis umgeben. Alles ist hier aus purem Eis: Die Wände, die Bar, die kreativen Skulpturen, die Sitze und sogar die Gläser, aus denen man den ein oder anderen vodkahaltigen Cocktail genießen kann. Für Kinder stehen anti-alkoholische Cocktails bereit.

Sicherheit spielt bei solchen Temperaturen eine große Rolle. Aus diesem Grund erhält man direkt am Eingang Thermokleidung und auch wärmende Thermostiefel. Der Aufenthalt in der Eisbar ist auf 30 Minuten beschränkt.

Der Eintritt für dieses frostige aber unvergessliche Erlebnis liegt derzeit bei ca. 18 Euro pro Person.

Weitere Informationen zu dem außergewöhnlichen Erlebnis in der Eisbar gibt es bei „Minus 5″.

Einzigartiges Straßenbahn-Restaurant in Melbourne

azi 13. Mai 2009

Die Sehenswürdigkeiten Melbournes kann man auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen: bei einer Fahrt mit dem rollenden Straßenbahn-Restaurant „Colonial Tramcar Restaurant”.

Die burgunderroten Straßenbahnwagen sind weltweit eine einzigartige kulinarische Attraktion. Seit 1983 rollen sie durch die Straßen Melbournes und sind mittlerweile zu einem touristischen Wahrzeichen geworden. Stimmungsvolle Musik, burgunderrote Teppichböden, mit Samt überzogene Sitze und stilvolle Messinglampen spiegeln den Kolonialstil wieder.

Während der Fahrt entlang schöner Straßenzüge und berühmten Gebäuden, werden ein exquisites Menü und australische Weine serviert. Hühnerleber-Pâté, Känguru in Pfefferkruste, oder Apfel-Crêpe mit Zimt  sind nur Auszüge einer möglichen Menüfolge (Menü ist auf saisonale Zutaten abgestimmt).

Die verspiegelten Fenster schützen vor neugierigen Blicken von außen, während man von innen einen freien Blick auf die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten hat. Auf diese Art kann man das kulinarische Erlebnis ungestört genießen.

Das Straßenbahn-Restaurant fährt in der Normanby Road, nahe der Ecke Clarendon Street (Stadtteil South Melbourne), ab. Die Preise und genauen Abfahrtszeiten kann man „The Colonial Tramcar Restaurant” (Englisch) entnehmen.

Auf Lucies Blog kann man einen ersten Eindruck vom Menü und auch den Straßenbahnwagen an sich gewinnen.

Hamilton Island: mit Quad-Bikes auf Abenteuer-Tour

azi 29. April 2009

Hamilton Island kann man auch auf eine etwas abenteuerliche Art und Weise entdecken: mit einem Quad-Bike.

Ausgangspunkt für die circa einstündige Tour ist das Palm Valleys Activities Zentrum. Nach einer kurzen Einweisung und Probefahrt geht es dann auch schon los. Querfeldein durch Wälder und bislang nicht zugängliches Gelände ( über 70 % der Insel bestehen aus natürlichem Buschland) erkundet man Hamilton Island. Zwischenstops werden an zwei Aussichtspunkten mit 360° Panoramablick über Hamilton Island und die umliegenden Inseln der Whitsundays, gemacht.Neben dem Fahrspaß kann man auch einiges von dem Guide über die Flora und Fauna erfahren.

Das Beste ist, dass man für diese Abenteuer-Tour keinerlei Vorkenntnisse über Quads bzw. Motorräder im Allgemeinen braucht. Man muss lediglich 3 Anforderungen erfüllen: mindestens 16 Jahre alt und im Besitz eines gültigen Führerscheins sein und Lust haben das Abenteuer selbst einmal zu erleben. Die Fahrt mit den Quad-Bikes (Automatik) findet mehrmals täglich statt und kostet ab 50 Euro pro Person.

Quelle: Tourism Queensland

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