twa 21. März 2010
Ein Wirbelsturm hat am heutigen Sonntag Australiens Nordostküste verwüstet. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern hat der Zyklon „Ului“ vor allem rund um Airlie Beach am Great Barrier Reef Boote an die Küste geschleudert und Bäume entwurzelt. 60.000 Haushalte waren ohne Strom. Auf seinem Weg über Land verlor er zum Glück an Wucht.
Tags: Great Barrier Reef, Nachrichten
twa 14. Februar 2010
Dienstag, 16.02.2010
3sat, 15.30 Uhr
Naturwunder dieser Erde
Amerika: Rocky Mountains, Grand Canyon, Galapagos-Inseln, Los Glaciares – Afrika: Drakensberge, Kilimandscharo, Air und Ténéré, Djoudj – Europa – Asien – Australien: Geiranger Fjord, Bialowieza, Kamtschatka, Great Barrier Reef
Naturwunder gibt es sicher viele auf der Erde. Auch Australien hat einige wundersame und wunderbare Orte zu bieten. Neben anderen Reisezielen führt die Dokumentation an den Geiranger Fjord und natürlich das Great Barrier Reef.
Donnerstag, 18.02.2010
3sat, 12:15 Uhr
Die schönsten Städte der Welt: Shanghai, Las Vegas, Istanbul, Buenos Aires, Sydney
Eine Reise durch einige der aufregendsten und schönsten Städte der Welt. Natürlich gehört dazu auch Sydney.
twa 10. Januar 2010
Dass das Great Barrier Reef unter der Behandlung durch den Menschen leidet, z.B. unter dem Klimawandel, ist weithin bekannt. Nun haben Forscher allerdings festgestellt, dass es inzwischen auch von zuviel Seetang umgeben ist. Die küstennahe Seite sei schon zu 40 Prozent überwuchert.
Besonders beunruhigt die Forscher um den Meeresbiologen David Bellwood, dass aus anderen Gegenden bekannt sei, “dass Seetang ein Zeichen von Verfall ist”. Die Ursache ist unklar. Es könnte sich um das Aussterben von bestimmten Fischarten, die sich von Seealgen ernähren, handeln, aber auch um ein normales Phänomen. Trotzdem sind die Biologen alarmiert, sie halten den Seetang für einen neuen Warnhinweis.
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Das Great Barrier Reef – bald nur noch auf dem Foto?
twa 9. Januar 2010
Australien hat das heißeste Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die Durchschnittstemperatur der letzten Jahre lag bei 22,3° Celsius, das ist ein halbes Grad wärmer als in den Jahren zwischen 1961 und 1990. Für Australien ist diese Entwicklung gar nicht mal so gut, die Hitze bringt Trockenheit, Sandstürme und vor allem verstärkt Buschfeuer mit sich. Das Jahr 2009 sei sogar das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1910 gewesen.
Tags: hitze
twa 31. Dezember 2009
Während zu Weihnachten noch Regenfälle Australien heimsuchten und für eine willkommene Abwechslung sorgten, machen sich seit dem 30. Dezember die für diese Jahreszeit typischen Waldbrände breit.
Besonders nordöstlich von Perth wüten die Brände, hunderte von Feuerwehrleuten sind im Einsatz, drei mussten wegen Rauchvergiftung und Dehydrierung ins Krankenhaus gebracht werden.
In Western Australia wurden die Feuer als Naturkatastrophe eingestuft. So konnten schneller Soforthilfen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt sollen 40 Häuser zerstört worden sein. Dank des inzwischen kühleren Wetters konnte die Feuerwehr die Brände unter Kontrolle bringen. Im Februar diese Jahres waren bei Bränden in Australien 173 Menschen ums Leben gekommen, bisher blieben solche Verluste Gottseidank aus.
Tags: brände, naturkatastrophe, Perth
twa 28. Dezember 2009
Mitten im Hochsommer erlebt Australien zur Zeit die extremsten Regenfälle, die es seit mehr als zehn Jahren zu dieser Jahreszeit gegeben hat. Die Niederschläge sind in der Dürrezeit durchaus willkommen. Vor allem die Bauern jubeln, seit am ersten Weihnachtsfeiertag ein Tiefdruckgebiet landeinwärts der Ostküste ein Gebiet erreichte, in dem die ansässige Landwirtschaft schon seit Jahren ums pure Überleben kämpft.
Und auch sonst freut man sich über die Niederschläge, denn sie bringen nicht nur eine angenehme Abkühlung im sonst so heißen Sommer mit, sondern helfen auch, die alljährlichen Buschbrände einzudämmen und zu löschen. Im Bundesstaat Victoria bekamen die freiwilligen Feuerwehrleute sogar frei, um das Weihnachtsfest mit ihren Familien verbringen zu können.
twa 19. Dezember 2009
Sie haben noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Kein Problem: Verschenken Sie eine Koala-Patenschaft – das ist mal was anderes. Das Koalahospital in Port Macquarie, New South Wales sucht noch nach Paten, die mit nur 30 Euro die Pflege eines kranken oder verwaisten Koalas unterstützen. Nach erfolgreicher Behandlung wird er dann wieder ausgewildert. Die Paten erhalten eine Urkunde mit dem Bild „ihres“ Koalas zusammen mit einer Information über seinen Zustand. Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Koala Hospital Port Macquarie. http://www.koalahospital.org.au/adopt/

twa 15. Dezember 2009
13.000 Kilometer in einem Kajak. Das muss man erst einmal schaffen. Und genau das hat die Deutsche Freya Hoffmeister aus Husum gemacht, als sie in 332 Tagen Australien in einem Kajak umrundete – und damit den Rekord eines Neuseeländers brach.

Elf Monate hat ihre Reise gedauert, dafür muss man schon eine gute Kondition, aber auch eine große Menge Durchhaltevermögen besitzen. 1982 wurde der Kontinent zum ersten und letzten Mal im Kajak umrundet. Von dem Neuseeländer Paul Caffyn – er brauchte allerdings vier Wochen länger. Täglich gut 60 Kilometer standen auf dem Tagesplan der Extremsportlerin.

Krokodile und Haie haben sie auf ihrem Abenteuer begleitet. Krokodile nur von weitem, die Haie waren schon neugieriger, einer hat sogar ins Boot gebissen. Doch das ließ Freya Hoffmeister ihren Plan nicht aufgeben. Sie flickte das Boot und pumpte das Wasser aus. Und weiter ging´s.
Kontakt zu anderen Menschen hatte sie nur selten. Die meiste Zeit verbrachte sie im Wasser, die Nächte im Zelt am Ufer. Vorbereitet hat sie sich mit der Umrundung Islands und der Südinsel Neuseelands. Doch die Fahrt um Australien war für Freya Hoffmeister wie “alle 14 Achttausender zusammen – in elf Monaten.”

twa 14. Dezember 2009
Als in dem kleinen Dorf Docker River 6000 durstige Kamele einfielen und nach Wasser suchten, wusste sich die Regierung des Northern Territory nicht anders zu helfen, als die Tiere mit Hubschraubern vom Dorf wegzutreiben und die Hälfte mit gezielten Schüssen in Kopf, Herz und Lunge zu töten. Die Kamele wären in Häuser eingedrungen und hätten Klimaanlagen und Wasserleitungen zerstört. Die Anwohner hätten sich aus Angst, totgetrampelt zu werden, nicht mehr hinausgetraut – bei 6000 Kamelen verständlich. Dass es aber anscheinend keine andere Lösung gegeben haben soll, ist irgendwie nicht ganz nachvollziehbar. Die Kadaver liegen nun in der Wüste und verrotten, gefilmt werden durfte das Ganze nicht, die Regierung hat Bilder vom Massaker verboten.