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News und Nachrichten

Die Fliegenden Ärzte feiern 85. Geburtstag

3. Februar 2013

Immer wieder stehen wir fasziniert vor einer großartigen Einrichtung, die vielen Menschen in Australien wahrscheinlich schon das Leben gerettet hat: die Fliegenden Ärzte. Denn einfach mal kurz zum Arzt oder ins Krnkenhaus fahren, ist hier halt einfach nicht. 85 Jahre gibt es diesen Service, bei dem Ärzte in entlegene Gebiete Australiens fliegen, um dort den Kranken die gleiche medizinische Versorgung zukommen zu lassen wie in den großen Städten, nun schon. Eine große Leistung.

Schon allein die Zahlen sind beeindruckend: Von 21 Flugbasen können 61 Flugzeuge starten, 1.150 Ärzte und andere Angestellte kümmern sich um 7 Millionen Quadratkilometer Land. Durchschnittlich 750 Patienten werden pro Tag behandelt und insgesamt im Jahr gut 27 Millionen Flugkilometer zurückgelegt.

Anlässlich des Geburtstags wurde in Zusammenarbeit mit der Australian Stockman´s Hall of Fame in Longreach ein Informationszentrum eröffnet, in dessen Rahmen die Besucher die historische und gegenwärtige Arbeit der Fliegenden Ärzte verfolgen können. Beim Gang durch ein typisches Rettungsflugzeug zum Beispiel kann man die medizinische Ausstattung sehen und bekommt ein Gefühl für das Leben eines Fliegenden Arztes. Die Ausstellungsstücke reichen von den alten Techniken, die noch John Flynn, der Gründer der Organisation benutzte, bis hin zur heutigen Zeit.

Quelle: Tourism Queensland über www.australien-info.de

Melbourne auch 2012 lebenswerteste Stadt der Welt

22. November 2012

Die australische Stadt Melbourne bleibt lebenswerteste Stadt der Welt: Auch im Jahr 2012 erobert sie sich den Spitzenplatz im Städte-Ranking der britischen Zeitung „The Economist“. Mit 97,5 von 100 Punkten wurde sie Nummer Eins. Herzlichen Glückwunsch! Erstaunt waren wir, als wir die Verteilung der weiteren Plätze lasen: Auf Platz zwei liegt die österreichische Metropole Wien. Dahinter, wieder verständlich, das kanadische Vancouver. Die Bewertung achtet auf Stabilität, Gesundheitswesen, Kulturangebot, Umgebung, Ausbildung und Infrastruktur.

Auch drei andere australische Städte schafften den Sprung in die Top Ten: Adelaide an 5. Stelle (gleichauf mit Calgary), Sydney an 7. und Perth an 9. Stelle. Die Schlusslichter bilden von hinten nach vorn Dhaka, Port Moresby und Lagos. Das neuseeländische Auckland hat es immerhin auch auf den 10. Platz geschafft. Die erste europäische Stadt nach Wien ist Helsinki an 8. Stelle.

Great Barrier Reef verliert immer mehr Korallen

21. November 2012

Es gibt weiterhin schlechte Nachrichten über das Great Barrier Reef. Zwischen 1985 und 2012 verlor das Riff laut Forschern des Australian Institute of Marine Science, AIMS die Hälfte seiner Korallen. Das sollte doch hellhörig machen. Einer der schlimmsten Feinde ist der gefrässige Dornenkroneseestern, dessen Durchmesser bis zu 40 cm betragen kann. Seine Giftstacheln können sogar Menschen gefährlich werden: Bei Berührung können sie Übelkeit, Lähmungen und starke Schmerzen hervorrufen. Nicht überall ist das Riff gleich gefährdet: Im südlichen Abschnitt geht der Verfall schneller, hier kommen auch Sturmschäden vermehrt vor.

Die Tagessschau hat einen Bericht dazu in ihrer Mediathek:

http://www.tagesschau.de/ausland/greatbarrierreef130.html

UNESCO will das Great Barrier Reef auf die Liste der gefährdeten Welterbe setzen

19. September 2012

Immer wieder hört man Schreckensnachrichten darüber, dass das Great Barrier Reef, das schönste, farbenfroheste und beliebteste Riff der Erde, kaputt zu gehen droht. Nun hat auch die UNESCO Alarm geschlagen. Sie droht mit der Aufnahme des Riffs auf die Liste der „gefährdeten Weltnaturerbe“.

Bis Februar 2013 hat Australien nun Zeit, um sich geeignete Gegenmaßnahmen zu überlegen. Doch da gibt es noch Handlungsbedarf: Nach einem Artikel von Handelsblatt Online sieht der Premier von Queensland es nicht ein, den Ausbau der Kohle- und Gasindustrie zu bremsen. Laut Spiegel Online sind die vielen Touristen mit ein Problem für das Riff. Außerdem ist ein immer größerer Schiffsverkehr durch das Riff wohl eines der Hauptprobleme. Wenn die neue Kohlemine Wongai 150 Kilometer von Cooktown genehmigt wird, wird der Bedarf an Schifffahrten durch das Riff weiter steigen.

Australien greift gegen blauen Dunst durch

26. August 2012

Die Zigarettenschachteln in Australien sehen von nun an etwas anders aus. Wie wir schon berichtet haben (http://kiwisinaustralien.de/2012/07/kampf-gegen-das-rauchen-erreicht-auch-australien/), wurde schon seit einiger Zeit über eine Veränderung der Gesetze nachgedacht. Nun ist es soweit: Zigaretten dürfen nur noch in schlammfarbenen Schachteln mit großen Fotos von Krebsgeschwüren und Raucherlungen verkauft werden.

Natürlich haben sich die Zigarettenhersteller dagegen aufgelehnt, dass der Markenname nur noch klein auf der Packung zu sehen ist. Damit könne man sie nicht mehr von der Konkurrenz unterscheiden und leiste den Billigherstellern Vorschub.  Das Oberste Gericht hat allerdings gegen die Klage entschieden und Stern hat dazu eine aussagekräftige Fotostrecke ins Netz gestellt: http://www.stern.de/gesundheit/zigarettenpackungen-in-australien-raucher-diese-fotos-sind-der-horror-1878848.html

Oberster Gerichtshof in Australien liefert NS-Verbrecher nicht aus

23. August 2012

Nachdem die australische Regierung jahrelang versucht hat, den mutmaßlichen NS-Kriegsverbrecher Charles Zentai an Ungarn auszuliefern, hat nun der Oberste Gerichtshof Australiens dagegen entschieden. Zentai darf in Australien bleiben. Der inzwischen 90-Jährige soll 1944 mit zwei weiteren Soldaten einen 18-jährigen Juden zu Tode geprügelt haben, weil dieser keinen Davidstern trug. Die eigenwillige Begrüdung des Gerichts lautet, es habe 1944 in Ungarn den Straftatbestand des Kriegsverbrechens, für den Zentai zur Verantwortung gezogen werden solle, noch nicht gegeben. Zentai bestreitet die Vorwürfe. Nachdem er 1950 nach Australien ausgewandert war, änderte er seinen Vornamen Karoly in Charles. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum machte ihn ausfindig, 2005 stellte Ungarn einen Auslieferungsantrag. Seitdem wird gestritten. Nun hat Zentai gewonnen.

Great Barrier Reef: Fische mit Melanomen gefangen

21. August 2012

Wie der Züricher Tagesanzeiger berichtet, haben Wissenschaftler am Great Barrier Reef Fische mit Melanomen gefangen. Können Fische also auch Hautkrebs bekommen? Diesem Phänomen versucht man nun auf den Grund zu gehen.

Scheinbar wir der schwarze Hautkrebs bei Fischen ebenso wie beim Menschen durch UV-Strahlung ausgelöst. Gerade in Australien ist die Ozonschicht besonders angegriffen und so erreicht die volle Kraft der Sonne die Erde und auch das Wasser. Mitarbeiter der britischen Universität Newcastle hatten an zwei Stellen des Great Barrier Reefs insgesamt 136 Leopardenbarsche gefangen, von denen 20 schwarze Flecken auf der Haut hatten, die sich später als Melanome herausstellten.  Hautkrebs-Phänomen sind Forschern nicht unbekannt. Doch bisher kamen sie nur im Labor vor, wo der Krebs zu Forschungszwecken absichtlich hervorgerufen wird.  Dies geschieht bei der Kreuzung von verschiedenen Arten, die dann UV-Strahlung ausgesetzt werden.  Auch im Fall der Leopardenforellen vom Great Barrier Reef gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie sich mit anderen Arten paaren und aus diesem Grund genetisch leichter angreifbar werden.

Tierquäler haben in tasmanischem Zoo Vögel getötet

10. August 2012

In einem Zoo in Riverside in Tasmanien haben Unbekannte neun Vögel getötet. Nachts sind sie in den Zoo eingebrochen und haben 30 Käfige geöffnet. Neben den toten Tieren, deren Köpfe abgerissen worden waren, wurden auch noch 60 Tiere vermisst, die durch die offenen Käfigtüren entkommen sind, darunter auch gefährdete Arten. Die meisten wurden inzwischen wieder eingefangen, aber noch fehlen mindestens 8 Tiere, darunter drei Vögel und fünf Quolls, in Australien ansässige Beutelmarder. Wir fragen uns, wer so etwas tun kann!

http://news.sky.com/story/968872/animals-killed-as-vandals-rampage-in-oz-zoo

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2183679/Tasmania-Zoo-Nine-birds-decapitated-dozens-animals-missing-vandals-break-in.html

Steinmalereien in Australien entdeckt

9. August 2012

Ein Archäologe der Universität von Southern Queensland behauptet, Australiens älteste Steinmalereien entdeckt zu haben. Nachdem die neuseeländische Universität von Waikato nun das Alter mit 28.000 Jahren bestimmt hat, ist er an die Öffentlichkeit gegangen. Die bisher älteste gefundene Höhlenmalerei stammt aus Spanien.  Handabdrücke und ein Kreis sollen bereits über 40.000 Jahre alt sein. Die Ergebnisse des Fundes sollen demnächst im Journal of Archaeological Science veröffentlicht werden. Spiegel online bietet zum Thema „Wissenschaftsbilder des Monats“ in einer beeindruckenden Fotostrecke auch ein Bild der Malerei aus Australien:  www.spiegel.de/fotostrecke

Albino-Känguru im Duisburger Zoo

25. Juli 2012

rp Online berichtete, dass der Duisburger Zoo ungewöhnlichen Nachwuchs bekommen hat: Ein schneeweißes Känguru tummelt sich seit Neuestem unter den übrigen australischen Brüdern und Schwestern. Ein halbes Jahr ist es nun alt und bevor es zum ersten Mal aus dem Beutel der Mutter lugte, wussten die Tierpfleger gar nicht, dass es sich um ein Albino-Känguru handelt. Nun haben sie sich bereits daran gewöhn, allerdings nicht die Zoobesucher, die immer noch neugierig versuchen., einen Blick auf das außergewöhnliche Tier zu werfen. Erst mit 12 Monaten verlassen die Kängurus den schützenden Mutterbeutel ganz. Bis dahin ist es nicht immer einfach, das besondere Junge zu Gesicht zu bekommen. Hier geht es zur Fotostrecke von rp-online:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/albino-kaenguru-im-duisburger-zoo-1.2881835

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