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Northern Territory

TV-Tipp für Mittwoch, den 28. Oktober 2009

twa 22. Oktober 2009

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Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Tankstellen: In einer nicht ganz alltäglichen Dokureihe (was ich besonders liebe) hat der Filmemacher Luc Vrijdaghs fünf Tankstellen weltweit besucht und ihre Besitzer und ihr Umfeld unter die filmische Lupe genommen: in den USA, Australien, Island, Indien und dem Westjordanland.

Am Mittwoch, den 28. Oktober steht eine Tankstelle im australischen Northern Territory im Mittelpunkt. Der Ort Kalkaringi beherbergt ungefähr 350 Menschen. Hier, fernab von den großen Städten, führen Wally und seine Frau Rhonda seit drei Jahren eine Raststätte mit einer Tankstelle. Bei ihnen gibt es einen Laden, eine Bar und Mittagessen zum Mitnehmen. Hier schlägt das Herz der Region. Kunden kommen nicht nur zum Kaufen, sondern auch für einen Plausch vorbei. Sie besprechen ihre alltäglichen Sorgen und Freuden und finden bei Wally und Rhonda immer ein offenes Ohr.

Ihr soziales Engagement geht allerdings noch viel weiter: Die beiden Besitzer arbeiten für einen Aborigines-Selbsthilfeverein. So wird die Tankstelle auch zu einem Treffpunkt für die australischen Ureinwohner der Gegend.

Treffpunkt Tankstelle – 28. Oktober 2009, 18.30 Uhr auf ARTE

Open-Air Kino am Hafen von Darwin

azi 21. Juli 2009

Im Liegestuhl zurücklehnen, die frische Seeluft genießen und dabei vor der malerischen Hafenkulisse großartige Spielfilme genießen – so schön kann ein Abend im Deckchair Cinema am Hafen von Darwin sein. Das Kino verfügt über insgesamt 250 Liegestühle und 100 Sitzplätze, die ein bequemes Zurücklehnen ermöglichen.

Während der Trockenzeit (April bis November) hat das Deckchair Cinema 7 Tage die Woche geöffnet. Wer möchte kann sich seinen Kinosnack selber mitbringen, kann aber auch direkt vor Ort gemütlich zu Abendessen. Der Eintritt liegt derzeit bei 13 AUD für Erwachsene, 6 AUD für Kinder und 30 AUD für ein Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder).

Sie möchten selber einen Abend im Deckchair Cinema erleben, vorab aber noch gerne einige weitere Informationen erhalten? Auf der Homepage des Kinos können Sie sich umfassend über aktuelle Filme, Öffnungszeiten etc. informieren.

Kamele – Tiere des Outbacks

azi 13. Juli 2009

Kamele sind Wüstentiere, können tagelang ohne Wasser auskommen, haben des Öfteren einen eigentümlichen „Gesichtsausdruck” beim Kauen  – und kommen in Australien vor.

Wie Kamele nach Australien kommen konnten? Ganz einfach: zur Erschließung des Landes wurden Kamele als Arbeitstiere importiert und schlussendlich in Freiheit entlassen. Die damals circa 20.000 Kamele haben sich mittlerweile auf geschätzte 700.000 Kamele vermehrt – Tendenz steigend.

Alljährlich findet in Alice Springs ein Kamelrennen statt, wo die Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden können. Neben diversen Rennläufen, sorgen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Verpflegungsstände für einen unvergesslichen Tag in Australiens Outback. Ein kurzes Video zum Kamelrennen befindet sich bei Tourism Northern Territory, generelle Informationen zur Veranstaltung sind direkt beim „Lions Imparja Camel Cup” zu finden.

Zwar wurde das diesjährige Rennen bereits vor einigen Tagen abgehalten, doch gibt es weitere Möglichkeiten ganzjährig mit Kamelen in Berührung zu kommen: so zum Beispiel im Rahmen einer Kamelsafari. Vom Rücken des schwankenden Wüstenschiffs aus, kann man das Outback und seine Sehenswürdigkeiten aus einer ganz besonderen Perspektive leben.

Ihnen reicht ein Kurzaustritt von einer Stunde oder Sie bevorzugen einen 2-Tagesausflug mit Übernachtung in der Wüste? Kein Problem es werden die unterschiedlichsten Touren angeboten, wie eine Auswahl auf  Tourism Northern Territory zeigt. Die Touren werden dort kurz vorgestellt und darüber hinaus werden Informationen zur Dauer, zu den Kosten und den besichtigten Sehenswürdigkeiten gegeben.

Wussten Sie schon, dass….

azi 19. Juni 2009

….eine Fluss-Regatta auch ohne Fluss statt finden kann?

Möglich ist dies in Alice Springs, genauer gesagt auf dem Fluss „Todd River”, der nur alle paar Jahren Wasser führt und ansonsten ausgetrocknet ist. Damit die teilnehmenden „Boote” dennoch von der Stelle kommen, werden ihnen kurzerhand die Böden entfernt. Wie zu Fred Feuersteins – Zeiten heben die Teilnehmer ihre Boote an und laufen, statt zu rudern mit ihren Konkurrenten um die Wette. Sieger ist, wie in einer normalen Regatta auch, wer als erstes das Ziel pariert – und unterwegs nicht den ein oder anderen Teilnehmer verloren – hat.

Die Idee zu diesem kuriosen Wettbewerb ist bereits 1961 entstanden, als die Mitglieder des Rotary Club eine Wohltätigkeitsveranstaltung organisieren wollten, bei der ihrer Meinung nach eine Regatta nicht fehlen durfte.

Und so findet das lustige Event seitdem einmal jährlich statt. Das nächste Mal ist es wieder am 22.08.2009, dann bereits zum 48 Mal, so weit.

Wer sich das Spektakel selber mal anschauen möchte, erhält auf der Homepage von der Henley-on-Todd Regatta, weitere Informationen zur Veranstaltung. Auch einige Bilder befinden sich auf der übersichtlichen (in Englisch) Webseite.

Fernsehtipps Australien vom 25.05.- 01.06.2009

azi 26. Mai 2009

Donnerstag,  28. Mai 2009

Australien: Revolution am Riff (1) Hoffnung für die Korallen

20:15 – 21:00 Uhr, Phoenix

Weitere Sendetermine: Fr.  29.05.09, 06:30 Uhr und 18:30 Uhr

Kurzbeschreibung: „Die Korallenriffe vor der Küste Australiens gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Aber sie sind durch das Klimaphänomen El Niño und in erheblichem Maß durch menschliche Eingriffe gefährdet. Die australische Regierung versucht nun, mit der Einrichtung eines Nationalparks der Zerstörung Einhalt zu gebieten. Im Mittelpunkt der 2teiligen Dokumentation steht die Juristin und Biologin Kathleen Swalling, die Fischer, Landwirte und Freizeitsportler für den Erhalt der Riffe gewinnen will. Der erste Teil erklärt den komplizierten Lebenszyklus der Korallen.(…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von Phoenix finden.

Australien: Revolution am Riff (2) Hoffnung für die Fische

21:00 – 21:45 Uhr, Phoenix

Weitere Sendetermine Fr. 29.05 um 07:15 Uhr und 19:15 Uhr

Kurzbeschreibung: „Im zweiten Teil der Dokumentation beobachtet Kathleen Swalling mit Hilfe eines Tauchroboters im Barrier Reef Sägefische, die schon als ausgestorben galten, den fast sechs Meter langen Tigerhai bei der Jagd und erlebt die Massenhochzeit der Riffbarsche, die das Wasser zum Kochen bringt. Je mehr sie sieht und erlebt, desto entschlossener ist sie, diese wunderbare Welt zu retten. (…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von Phoenix finden.

Freitag, 29. Mai 2009

Outbackcowboys in Australiens „wildem Süden”

21:00 – 21:45 Uhr, Phoenix

Weitere Sendetermine: Sa. 30.05. um 09:00 Uhr

Kurzbeschreibung: „Birdsville, Mungerannie und Marree sind Stationen auf dem Birdsville Track durchs endlose Outback. 600 Stück Vieh, ein Trupp australischer Cowboys und 514 Kilometer Einsamkeit. Ein Ritt durch das Innere des fünften Kontinents.

Es geht durch Wüsten, die sechs Mal so groß wie Belgien sind und fast genauso gewaltige Sümpfe, über Flüsse und Berge, vorbei an Wasserlöchern, die Menschen und Tiere anlocken. Vorbei an Ranchs, die so groß sind wie kleine Staaten (…)”

Weitere Informationen zu dieser Sendung können Sie auf der Homepage von Phoenix finden.

„Lightning Man“ im Kakadu National Park (Teil II/ II)

azi 7. Mai 2009

Laut Wissenschaftler haben bereits vor über 50.000 Jahren die Gagudju-Aborigines, die Vorfahren der heutigen Aborigines, den Norden von Northern Territory bevölkert.

An fast keinem anderen Ort der Welt findet man so viele frei zugängliche Felszeichnungen der Ureinwohner. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern werden auch die Felszeichnungen am Nourlangie und am Ubirr Rock auf ein Alter von 50.000 Jahren geschätzt. Am Nourlangie Rock befindet sich der „Lightning Man” eine der bedeutendsten Malereien.

„Der „Lightning Man” Namarrgon schleudert Blitze über seinen Kopf auf das Arnhem Plateau, ein Felsplateau, das sich durch den Park zieht. Nach der Mythologie der Aborigines kamen in der Traumzeit Namarrgon und seine Familie aus dem Meer und durchwanderten Australien für viele Jahre. Mit seiner Steinaxt durchhieb er dunkle Wolken und spaltete die Erde. Auf diese Weise erschuf er Blitz und Donner, die eine grosse Bedeutung im natürlichen Kreislauf des Kakadu National Park spielen.”(Tourism Northern Territory)

Durch Felsmalereien haben sich über die Jahrtausende hinweg auch Kultur und Traditionen von einer Generation auf die nächste übertragen. So unterteilen die Ureinwohner noch immer in 6 Jahreszeiten: „Gunumeleng” (Oktober – Dezember), „Gudjewg” (Januar – März), „Bang-Gerreng”(April), „”Yegge” (Mai-Juni), „Wurrgeng” (Juni – August), „”Gurrung” (August – Oktober). Mehr über die Jahreszeiten können Sie bei Tourism Northern Territory erfahren.

Übrigens bei drei trollen Reisen von KIWI TOURS kann man den Kakadu National Park auch selbst erleben.

UNESCO-Welterbe Kakadu National Park (Teil I/II)

azi 5. Mai 2009

Circa 250 Kilometer östlich von Darwin befindet sich der größte Nationalpark Australiens: der Kakadu National Park.

Der über 20.000 km² große Park zeichnet sich insbesondere für seine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturellen Schätze aus. Bereits 1981 wurde der Kakadu National Park gleich zweimal zum UNESCO-Welterbe ernannt: als Kultur- und auch als auch Naturerbe.

Mit über 1000 beheimateten Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park ein Paradies für Naturliebhaber. In der Regenzeit verwandelt sich das trockene Gebiet in eine grüne Oase mit üppigen Seelandschaften und prasselnden Wasserfällen wie den Jim Jim Falls oder den Twin Falls. Dieses Naturwunder kann man dann bei einem Rundflug aus der Vogelperspektive genießen (während der Trockenzeit sind die Wasserfälle mit einem Allrad-Fahrzeug erreichbar). Die Flussläufe sind in der „wet season” mit einem bunten Teppich von pinkfarbenen Lotusblüten, Wasserlilien und Seerosen überzogen. Die Reisezeit von November bis April ist laut Tourism Northern Territory „spannend für all jene, die bereits in Australien waren (…), die das Abenteuer suchen, aktiv und naturverbunden sind.”

In der Trockenzeit (Mai bis November) hingegen tummeln sich Komorane, Kraniche, Greifvögel, Reiher und noch viele andere Vogelarten auf den geschrumpften Wasserflächen. Bei einer Bootsfahrt (z.B.: Yellow Waters Cruise) kann man diese Tiere und mit ein wenig Glück auch die riesigen Salzwasserkrokodile in freier Natur beobachten.

Um den Nationalpark mit all seinen Facetten richtig kennen zu lernen, sollte man etwa 2 Tage einplanen. Ab April 2010 kostet der Eintritt in den Kakadu National Park AUD 25,-. Das Geld wird sinnvoll für die Instandhaltung und Erweiterung der Infrastruktur eingesetzt.