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Reisen in Australien

Great Barrier Reef: Fische mit Melanomen gefangen

21. August 2012

Wie der Züricher Tagesanzeiger berichtet, haben Wissenschaftler am Great Barrier Reef Fische mit Melanomen gefangen. Können Fische also auch Hautkrebs bekommen? Diesem Phänomen versucht man nun auf den Grund zu gehen.

Scheinbar wir der schwarze Hautkrebs bei Fischen ebenso wie beim Menschen durch UV-Strahlung ausgelöst. Gerade in Australien ist die Ozonschicht besonders angegriffen und so erreicht die volle Kraft der Sonne die Erde und auch das Wasser. Mitarbeiter der britischen Universität Newcastle hatten an zwei Stellen des Great Barrier Reefs insgesamt 136 Leopardenbarsche gefangen, von denen 20 schwarze Flecken auf der Haut hatten, die sich später als Melanome herausstellten.  Hautkrebs-Phänomen sind Forschern nicht unbekannt. Doch bisher kamen sie nur im Labor vor, wo der Krebs zu Forschungszwecken absichtlich hervorgerufen wird.  Dies geschieht bei der Kreuzung von verschiedenen Arten, die dann UV-Strahlung ausgesetzt werden.  Auch im Fall der Leopardenforellen vom Great Barrier Reef gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie sich mit anderen Arten paaren und aus diesem Grund genetisch leichter angreifbar werden.

Reisen im Planwagen

13. August 2012

Reisen mit dem Auto? Schon gemacht. Mit dem Zug? Langweilig. Mit dem Rucksack? Zu alt. Jetzt gibt es ein neues ultimatives Abenteuer im australischen Outback, das mit Sicherheit noch fast niemand gemacht hat: Übernachten im Planwagen.

Bei Gawler Ranges Safari haben Abenteuerlustige ab sofort die Möglichkeit, in einem 100 Jahre alten und typisch australischen Swagon zu nächtigen. Der Begriff kommt von „swag“, einer übergroßen Matratze, und natürlich „wagon“, dem Planwagen. Nach einer liebenvollen Renovierung wurde das alte Stück mit einem Zeltdach ausgestattet, das sich zurückziehen lässt, damit man nachts auch unter freiem Sternenhimmel nächtigen kann, und sogar über ein privates Bad mit Dusche. Also keine Angst, man muss kein hartgesottener Cowboy sein, um auf diese Art Urlaub zu machen. An der Stelle, wo früher Pferde oder Bullen eingespannt waren, kann man sich nun bei einem Glas Wein entspannen und die Aussicht auf die wunderschöne Landschaft des Gawler Ranges Nationalparks genießen.
Mehr Infos gibt es unter www.gawlerrangessafaris.com

Nachtaktive Tiere im Kakadu Nationalpark erleben – natürlich bei Nacht

22. Juli 2012

In Australien gibt es zahlreiche nachtaktive Tiere. Natürlich auch in den Nationalparks. Bei Tagestouren wird man diesen selten begegnen. Also hat sich der Kakadu Nationalpark nun eine besondere Attraktion einfallen lassen: Auf einer Night Wildlife Boat Cruise, die vom Kakadu Culture Camp im Muirella Park Campground geht, kann man Krokodile, Vögel, Schlangen und sogar den Barramundi, dem bekanntesten Speisefisch Australiens sehen. Die Nacht verbringt man dann in Deluxe Safari Zelten. Auch eine großartige Art, Natur zu erleben!

http://kakaduculturecamp.com/

Ausgefallene Attraktion im Outback: ein Dinosaurier-Museum

6. Juli 2012

Im Outback gibt es eine neue Attraktion: ein Dinosaurier-Museum. Das „Australian Age of Dinosaurs“-Museum bei Winton in Queensland zeigt Australien von einer ganz anderen Seite: Es bietet eine große Sammlung an australischen Dinosaurier-Fossilien und zudem geführte Touren auf Wanderpfaden, die zu den Ausgrabungsstätten führen.

Wer die umgerechnet ca. 23 Euro Eintritt nicht scheut, kann sich zum Beispiel einen Dinosaurier namens Banjo ansehen, eine australische Variante eines Allosaurus mit einer Länge von 6 Metern und einer Hüfthöhe von ca. 2 Metern. Es handelt sich dabei um eine Bronzeskulptur, die verblüffend echt aussieht und vor dem Eingang in den australischen Boden einzementiert wurde. Besuchern stehen das Museum und die Ausstellung, aber auch das angeschlossene weltgrößte Forschungslabor zur Verfügung, das die ausgegrabenen Fossilien und Knochen bewertet und präpariert. Zudem hat man von der Lage des Besucherzentrums auf einem Plateau aus einen herrlichen Blick über das Outback und seine Weiten.

„Australian Age of Dinosaurs“-Museum, Winton, Queensland, Australia
Öffnungszeiten: täglich von 8.30 bis 17 Uhr
Geführte Touren: stündlich zwischen 9 und 16 Uhr

http://australianageofdinosaurs.com/

Überreste von Riesenwombats aufgetaucht

25. Juni 2012

In Australien wurden jetzt die Überreste von 3 Meter langen und 2 Meter hohen Riesenwombats gefunden – die größten Exemplare, die je aufgetaucht sind. Die Gräber mit mindestens 20 Skeletten der so genannten Diprodotons befinden sich in einer abgelegenen Gegend Queenslands.

Die heutigen Nachkomen der Riesen sehen etwas anders aus: Die possierlichen Tierchen erreichen heute mit gerade mal gut 1 Meter Länge nur noch 1/3 der damaligen Größe. Früher hatten sie eher die Statur von Nashörnern und sind damit die größten Beuteltiere, die je auf der Erde gelebt haben. Klingt unglaublich, ist aber wahr. Ausgestorben sind die Riesen vor ca. 50.000 Jahren. Einen Grund dafür haben die Forscher noch nicht gefunden.

Auch heute muss man um den Bestand der Tiere fürchten. Eine unbekannte Leberkrankheit hat bereits 85% der australischen Wombats befallen. Diese Krankheit führt bisher immer zum Tod der befallenen Tiere. Man geht inzwischen davon aus, dass die Ernährung eine Rolle spielt, da sich die Wombats immer häufiger in Ermangelung gewohnter Pflanzen von giftigen Arten ernähren. Da kann man nur hoffen, dass der Grund bald vollständig geklärt ist und die kleinen Wombats nicht auch noch aussterben.

Featherdale Wildlife Park - Wombat

Neue Website für Begegnungen mit Aboriginal-Kultur

24. Juni 2012

Aboriginal Australia ist die neue Website, auf der Tourism Australia eine Übersicht über Möglichkeiten für Begegnungen von Touristen mit der Kultur der australischen Ureinwohner bietet. Nur wer bestimmte Kriterien erfüllte, darf nun als Veranstalter auf dieser Internetseite auftauchen, denn Tourism Australia wollte sicher gehen, dass es sich bei allen vorgestellten Möglichkeiten um professionelle Angebote handelt. Im Rennen geblieben sind 45 so genannte „Indigenous Tourism Champions“. Die Seite richtet sich momentan vor allem an Tourismusanbieter, die neue umnd ungewöhnliche Routen durch Australien suchen. Aber auch Individualreisende können sich hier Anregungen suchen. www.aboriginaltourism.australia.com/

Aborigine mit Digderidoo

Neues Qualitätszertifikat für Tourismus

22. Juni 2012

Der australische Tourismus versucht, mit einem neuen Zertifikat die Qualität der angebotenen Produkte zu erhöhen ud gleichzeitig für den Reisenden mehr Durchblick zu schaffen. T-Qual (kurz für Tourism Quality) soll es Touristen  erleichtern, ihre Reise durch Australien zu planen und dabei sicher zu gehen, dass sie bei qualitativ hochwertigen Veranstaltern, Hotels etc. buchen. Erkennbar ist T-Qual an dem unten abgebildeten Logo, das ausgezeichnete Anbieter bereits erhalten haben. Das Ziel dieses Zertifikats ist es, nationale Qualitätsmaßstäbe zu setzen. Mehr Informationen findet ihr unter http://www.tourism.australia.com/en-au/industry/T-QUAL-Accreditation.aspx

Besonderes Theatererlebnis in Hobart lässt Leben im Frauengefängnis lebendig werden

21. Juni 2012

Die Cascades Female Factory in Hobart auf Tasmanien war Austaliens bekanntestes Frauengefängnis. Hier waren bis zu 1000 Frauen mit ihren Kindern interniert. Zu diesem Thema gibt es in dem Gefängnis selbst nun eine Theateraufführung zu sehen, die das Leben einer Insassin beschreibt. Anschaulich kann man sich als Zuschauer – selbst das Umfeld spürend – hier nicht nur vorstellen, wie die Frauen in diesem Frauengefängnis lebten, sondern sich auch geradezu in die Bedingungen hineinversetzen. „Her Story“ ist der Titel der Theaterveranstaltung, die jeden Tag um 11 Uhr stattfindet und ca. 45 Minuten dauert. Vielleicht einmal eine andere Art, als Tourist Geschichte zu erleben.
Mehr Informationen dazu gibt es unter http://cascadefemalefactory.wordpress.com/

Touristenattraktion Kangaroo Island

29. Mai 2012

Featherdale Wildlife Park - Koalas 2

Für Tierfreunde ist Kangaroo Island ein Muss. Hier sind Kängarus, Wallabies, Koalas, Seelöwen, Pelikane und schwarze Schwäne in freier Wildbahn zu sehen. Eventuell kann man sogar einen Blick auf den Schnabeligel Echidna werfen. Also unbedingt mit einplanen!

Doch woher kommt diese Anhäufung von einheimischen Tieren? Das hat die australische Regierung zu verantworten. Denn die Einwanderer hatten ihre Haustiere wie Kaninchen, Katzen und Füchse mit auf den fünften Kontinent genommen. Verwilderte Nachkommen richteten bei einheimischen Tieren und Landschaft immense Schäden an. Die australische Regierung reagierte und beschloss in den 1920er Jahren, für die einzigartige Tierwelt Australiens eine Art Arche zu schaffen. Die Wahl fiel auf Kangaroo Island. Hier lebten bereits Kängurus, Wallabies, Echidnas, Pinguine, Seelöwen, Pelikane und Seerobben, es gab keine europäischen Tiere. Daraufhin siedelte man zusätzlich Koalas an, bei den Wombats scheiterte der Versuch daran, dass aus Versehen zwei männliche Exemplare auf die Insel gebracht wurden.

Auf der Insel leben neben den vielen Tieren knapp 4.000 Einwohner in der Inselhauptstadt Kingscote und im Fährhafen Penneshaw. Angeblich soll die Zahl der Koalas heute 40.000 betragen, die der Kängurus und Wallabies sogar 400.000. Wow! Um sie zu sehen, sollte man am besten morgens oder abends losziehen.

Featherdale Wildlife Park - Junges Känguru

Fünfte Auflage des Lonely Planet Australien auf deutsch

26. Mai 2012

Wer schon einmal mit dem Rucksack unterwegs war, hat ihn dabei gehabt: Den Lonely Planet – gern auch die Bibel genannt – mit Sicherheit einer der besten Reiseführer, die man auf einer Reise dabei haben kann. Früher nur auf englisch zu haben, gibt es nun mehr und mehr deutsche Ausgaben. Der einzige Nachteil: Der Lonely Planet ist ein Wälzer. 1200 Seiten füllt die deutsche Ausgabe für Australien. Naja, Australien ist ja auch groß.  Und 2500 Tipps soll er enthalten, für Hotels und Restaurants, Touren und Natur, das muss ja auch gehalten werden. Die neueste, fünfte Auflage fällt durch ein zweifarbiges Layout auf, früher war der Lonely Planet schwarz/weiß. Es gibt eine separate Faltkarte, das ist praktisch.

Leider ist und bleibt der Lonely Planet immer noch ein englisches Machwerk, und so haben sich einige, aus Sicht von deutschen Touristen fatale Fehler eingeschlichen, die eigentlich bei guter Recherche nicht sein müssten. So fehlen Hinweise auf weiterführende Literatur oder deutschsprachige Websites, bei den Fluglinien fehlen Strecken aus Deutschland und es wird nicht erklärt, dass die Lufthansa einen Teil ihrer Flüge mit Partnerairlines durchführt.

Dennoch ist und bleibt der Lonely Planet ein hervorragender Reiseführer und ist mit Sicherheit in jedermanns Gepäck eine Bereicherung – nicht nur an Gewicht.

Der Lonely Planet Australien bei amazon

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