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Sehenswürdigkeiten

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 5)

22. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Thermalquellen unter Palmen. Ein heißes Bad im grünen Outback

Wer auf dem legendären Stuart Highway den australischen Kontinent durchquert, ist meist lange unterwegs. Da wächst die Sehnsucht nach Entspannung – und wird plötzlich auf wundersame Weise gestillt: bei einem herrlich-heißen Bad in den Thermalpools von Mataranka.
Sie heißen „Rainbow Spring“ und „Bitter Spring“ und sie sorgen mit ihrer konstant hohen Temperatur von etwa 34 Grad Celsius für eine überaus wohltuende Rast. Im Gegensatz zu vielen anderen australischen Gewässern, in denen sich Krokodile tummeln, kann hier unbesorgt gebadet werden.
Pandanus- und Papierrindenbäume, Schirmpalmen und Eukalyptusgewächse bilden in der Umgebung der Quellen einen dichten, oft dschungelartigen Wald, weshalb auch von der „Oase Mataranka“ gesprochen wird. Im sonst eher trockenen und lichten Outback des Northern Territory lassen Wasser und Vegetation eine zauberhafte Idylle entstehen.
Bunte Kingfisher – die australische Eisvogel-Variante – werden auch durch größere Besuchergruppen nicht dabei gestört, über dem kristallklaren Wasser der Pools auf Beute zu lauern. Für die Jagd nach Insekten haben Baumspinnen große, kunstvolle Netze gewebt, die im Sonnenlicht leuchten. Und in manchen Monaten sind die grünen Baumkronen von Scharen faszinierender Flughunde geschwärzt.
Mataranka, etwa 100 km südlich der Stadt Katherine gelegen, hat aber noch weit mehr zu bieten als ein Entspannungsbad: Bekannt, ja geradezu berühmt wurde der Ort durch den Roman „We of the Never Never“ (1908), in dem die Autorin Jeannie Gunn ihr spannendes Leben auf der Rinderzuchtstation Elsey Homestead schildert. Für die Verfilmung des Romans wurde das Farmhaus vor etwa 30 Jahren eigens wieder aufgebaut. Heute ist die „Homestead Replica“ ein reizvolles Ausflugsziel.und Ausgangspunkt für weitere Erkundungen im Elsey Nationalpark mit seinen attraktiven Wander- und Wasserwegen.

INFOS zu den Thermalquellen in Mataranka:

Wo genau: Mataranka ist ein kleiner Ort am berühmten Stuart Highway, der Australiens Zentrum von Nord nach Süd durchquert, etwa 430 km südlich von Darwin im Northern Territory. Die 250-Seelen-Gemeinde ist das „Tor“ zum Elsey National Park, in dem sich die Thermalquellen Rainbow Spring und Bitter Spring befinden. Bekannt wurde die Region auch durch den – verfilmten – Roman „We of the Never Never“ von Jeannie Gunn.

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 21-Tage-Reise „Australien intensiv“ von KIWI TOURS, München (Mataranka am 11. Tag). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 4)

18. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

„Zweite Chance“ für Beuteltiere. Stippvisite im Koala-Hospital

Unter den Sympathieträgern des „fünften Kontinents“, Australien, ist der Koala sicher der putzigste. Dabei beruht die Sympathie nicht sonderlich auf Gegenseitigkeit: Den Menschen geht das extrem ruhebedürftige Beuteltier lieber aus dem Weg. Trotzdem kommt es immer wieder zu Kollisionen, deren böse Folgen im Koala-Hospital von Port Macquarie für Hochbetrieb sorgen.
Es ist eine weltweit einzigartige Einrichtung – und für Besucher der australischen Ostküste ein überaus reizvolles Ziel. Nirgendwo sonst kann man so vielen Koalas so nah kommen wie in diesem Hospital: Bis zu 90 Tiere gleichzeitig werden hier liebevoll behandelt und für das „zweite Leben“ in der Natur aufgepäppelt. Etwa 200 bis 300 Koalas können das Hospital im Jahr wieder verlassen.
Verkehrsunfälle, Waldbrände, Hundebisse – das sind die häufigsten Ursachen für eine Einweisung in das Koala-Hospital. Vor fast 40 Jahren eröffnet, beschäftigt das Haus rund 120 Tierärzte und Pfleger. Viele von ihnen sind Freiwillige aus aller Welt, die sich hier engagieren. Träger der Einrichtung ist die 1973 gegründete Koala Preservation Society of New South Wales.
Interessierte Besucher sind im Hospital in der Lord Street von Port Macquarie immer willkommen; das Haus ist jeden Tag zwischen 8 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Die besten Fotomotive ergeben sich morgens ab 8 Uhr und nachmittags ab 15 Uhr, wenn die allgemeine Fütterung der Koalas läuft. Der Speiseplan erscheint faszinierend simpel: Eukalyptusblätter – sonst nichts; nur ein Teil der Patienten muss zeitweise mit einer Spezialnahrung aus Proteinen und Getreideflocken im Fläschchen gefüttert werden. Dennoch sind die Koalas auf ihre Weise sehr wählerisch: Sie fressen nur handverlesene Blätter von wenigen ausgesuchten Eukalyptus-Arten. Und davon gibt es in Australien weit über 500!
Mit Fressen und Schlafen verbringen die Koalas den größten Teil ihres Lebens, genauer gesagt: etwa 23 Stunden am Tag. In Bewegung sieht man sie höchstens eine Stunde lang. Noch seltener haben Koalas das Bedürfnis zu trinken: Die Eukalyptusblätter enthalten ausreichend Flüssigkeit – wenn nicht gerade extreme Trockenheit herrscht.
„Nicht-Trinker“: Diese Eigenschaft hat den niedlichen Beuteltieren auch zu ihrem Namen verholfen. In einer der Aborigines-Sprachen heißt das nämlich – „ko-a-la“.

INFOS zum Koala-Hospital, Port Macquarie:

Wo genau: Port Macquarie ist ein populärer Badeort mit rund 40 000 Einwohnern an der Küste des australischen Bundesstaats New South Wales, zwischen Sydney und Brisbane gelegen. Neben dem Koala-Hospital zählen vor allem seine Sandstrände und ein reizvolles Regenwald-Reservat zu den Attraktionen.

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 30-Tage-Reise „Naturwunder Australiens“ von KIWI TOURS, München (Port Macquarie am 5. Tag). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 3)

14. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Farbenspiel im Kratersee: Das Geheimnis des „Blue Lake“

Die unendlich vielfältige Natur Australiens hat der Wissenschaft schon man­ches Rätsel aufgegeben. Ein Kratersee im Süden des Kontinents bereitete Geo­logen und Biologen über Jahrzehnte hinweg besonderes Kopfzerbrechen. Wa­rum nur, fragten sie sich bis vor kurzem, wechselt das Wasser quasi über Nacht seine Farbe…?

In den Wintermonaten zeigt sich die Oberfläche des „Blue Lake“ in der Caldera des Mount Gambier in einem eher trüb wirkenden Ton zwischen Grau und Türkis. Doch dann, kaum dass die Temperaturen, meist im November, auf Frühlings-Grade geklettert sind, wechselt die Wasserfarbe zu einem leuchtenden, klaren Kobaltblau.

Bis in den März hinein macht der Blue Lake seinem Namen alle Ehre – bis die herbst­­lich-fallenden Temperaturen den alten Zustand wiederherstellen.

Komisch? Nein, ganz natürlich. Der komplizierte Mechanismus, der den regel­mä­ßi­gen Farbwechsel verursacht, wurde allerdings erst nach und nach enthüllt. An dem geheimnisvollen Spiel sind sowohl Algen als auch winzige Kalkteilchen beteiligt, die in Abhängigkeit von der Wassertemperatur mal für Trübung, mal für Klärung sorgen.

Heute wird das Phänomen etwa so erklärt, dass die Algen in der kalten Jahreszeit die Oberhand behalten und das Wasser trüben, während das im Frühjahr und Sommer erwärmte Wasser Kalziumkarbonat entstehen lässt, das die Lichtreflektion zu dem fast unwirklichen Blau hin verändert. Gleichzeitig sorgt eine chemische Reaktion mit organischen Säuren für die Klärung des Wassers.

Das Farbenspiel des Blue Lake ist übrigens keineswegs die einzige Attraktion dieser vulkanischen Region. Hier gibt es weitere schöne Maare, ausgedehnte Höhlen­systeme, eine wundervolle Flora und Fauna sowie kulinarische Highlights: zum Beispiel den hervorragenden Hummer von der nahen Limestone Coast. Und ganz in der Nähe wächst der dazu passende süffige Weißwein.

INFOS zum Blue Lake, Mount Gambier:

Wo genau: Der Blue Lake ist ein Kratersee im austra­lischen Bundesstaat South Australia, unweit der Stadt Mount Gambier. Sie gilt als Zentrum der attraktiven Limestone Coast und liegt etwa in der Mitte zwischen Melbourne (Victoria) und Adelaide (South Australia).

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 23-Tage-Reise „Rote Erde – weites Land“ von KIWI TOURS, München (Mount Gambier am 8. Tag). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 2)

10. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben.


Shark Bay, Westaustralien: „Blumenkohl“ aus der Urzeit und Herden weidender Seekühe
Versteinerter Blumenkohl…? Der bärtige Australier lacht schallend: „Du meinst sicher unsere Stomatholiten im Hamelin Pool. Fahr einfach’ noch 200 km nach Norden, dann geht’s mal links in die Shark Bay Road. Irgendwann wieder rechts – kannste nicht verpassen. Aber vergiss nicht zu tanken. Die Zapfsäulen sind rar in unserer Gegend…!“

Shark Bay, Western Australia. Ein wahres Zauberwort, hinter dem sich endlos viele Attraktionen verbergen. Die Haie, die der Weltnaturerbe-Region den Namen gaben, haben noch die geringste Bedeutung; dafür: lebende Fossilien, neugierige Delphine ohne Menschenscheu, seltene Seekühe in großen Herden. Und phantastische Landschaften: Sanddünen, die an die Sahara erinnern, hohe Cliffs, Mangroven, weiße Mammutstrände am Indischen Ozean, von Milliarden winziger Herzmuscheln gebildet.

Dass die Shark Bay schon 1991 von der UNESCO zur World Heritage Area erklärt wurde, ist vor allem den Stomatholiten zu verdanken – jenen geheimnisvollen Skulpturen im seichten Küstenwasser von Hamelin Pool, die an steingewordenen Blumenkohl erinnern. Es gibt nur wenige Plätze auf der Erde, in denen diese ältesten Lebensformen der Erde heute zu sehen sind: Von Mikroben im Zeitlupentempo aufgebaut, brauchten die heutigen Formationen 2000 bis 3000 Jahre.

Es sind damit sehr junge Fossilien, während ihre Vorfahren bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die damals noch junge Erde bevölkerten. Im kleinen, sehenswerten Museum der alten Telegrafenstation von Hamelin Pool werden die kuriosen „Gewächse“ anschaulich erklärt. Von dort aus führt auch ein Weg direkt zu den Stomatholiten, die von einem 200 m langen Steg aus bequem betrachtet werden können.

Auf dem Weg nach Denham, mit 1200 Nachfahren von Perlenfischern der Hauptort der Region, ist ein weiteres Naturwunder zu entdecken: der 40 km lange Shell Beach, der aus winzigen Herzmuscheln besteht – in Tausenden von Jahren angeschwemmt und bis zu zwölf Meter hoch aufgetürmt. Mit den „zusammengebackenen“ Muscheln wurden früher sogar Häuser gebaut, zum Beispiel die St. Andrews Church und das Old Pearlers Restaurant in Denham.

Denham ist das Sprungbrett zur wohl populärsten Attraktion der Shark Bay: Monkey Mia, Tummelplatz von zutraulichen Delphinen, die sich hier täglich füttern lassen. Ein großartiges Erlebnis, das man hautnah im nur knietiefen Wasser oder von einem Boot aus erleben kann. Mindestens ebenso spektakulär die Begegnung mit Dugongs – einer seltenen Seekuh-Art, die hier wegen des größten Seegrasvorkommens der Welt hervorragend weiden kann. Rund 10 000 so genannter Gabelschwanzseekühe soll es in der Shark Bay geben: wundersame Urtiere, die bis zu 3,5 m lang werden und die schon vor 50 Millionen Jahren gelebt haben sollen.

Wer Zeit hat, kann in der Region noch vieles entdecken: Meeresschildkröten und Rochen, Bürstenkänguruhs und andere seltene Beuteltiere. Dazu eine überaus vielfältige Natur, die von zahlreichen kurzen Bushwalks erschlossen wird – gekrönt von phantastischen Sonnenuntergängen etwa am Eagles Bluff oder auf den Zuytdorp Cliffs, bis zu 240 Meter hoch über den Wellen, die hier nicht selten von munteren Buckelwalen durchpflügt werden.

INFOS zur Shark Bay, West-Australien:

Wo genau: Die Shark Bay liegt etwa 800 km nördlich von Perth, der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Western Australia.

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 17-Tage-Reise „Australiens einzigartiger Westen“ von KIWI TOURS, München. Mit Besuch des Shark Bay Interpretive Centre in Denham. Mehr dazu unter www.kiwitours.com.

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 1)

6. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Die „Zwölf Apostel“ an der Great Ocean Road – wirklich 12?

Australiens meistfotografiertes Motiv, da gibt es keinen Zweifel, ist der Uluru im Roten Zentrum des Kontinents, den meisten Europäern eher als Ayers Rock geläufig.  Und die Nummer zwei? Wahrscheinlich die „Zwölf Apostel“ an der Traumstraße „Great Ocean Road“. Zweifel daran betreffen aber weniger die Rangfolge als die Zahl der Apostel… Wer die spektakulären Kalkfelsen an der tosenden Südküste des Bundesstaates Victoria zählt, kommt tatsächlich nur bis zur Zahl acht. Wo aber sind die anderen vier? Hat es sie überhaupt jemals gegeben? Und wenn ja, was ist mit ihnen passiert? Von einer der bis zu 60 m hohen Felsennadeln weiß man es genau: Sie fiel im Juli des Jahres 2005 bei besonders rauer See in sich zusammen. Das Schicksal der Erosion, dem gerade der Kalksandstein nicht entrinnen kann, hatte sie ereilt. Es gab also zuvor mindestens neun „Apostel“.

Und vielleicht hat man früher noch eine etwas entfernt stehende Dreier-Felsengruppe dazu gezählt, die allerdings eine eigene Identität hat: The “Three Sisters“ – die „drei Schwestern, von denen es seit 2009 auch nur noch zwei gibt. Überliefert dagegen ist, dass die „Zwölf Apostel“ in früheren Zeiten einen weniger ehrfurchtgebietenden, geradezu derben Namen trugen: Noch Anfang der 1920er Jahre wurden die Felsen „The Sow & Piglets“ genannt – also „Sau & Ferkel“. Die wachsende touristische Popularität rief nach einer appetitlicheren Bezeichnung, und so wurden die „zwölf Apostel“ geboren.

Im Gegensatz zum massiven Uluru, dem heiligen Berg der Aborigines, sind die „Apostel“ an der grandiosen Küstenstraße von Victoria nicht unsterblich. Geologen fürchten, dass die verbliebenen Felsenspitzen den Pazifikwellen nur noch wenige Jahrzehnte trotzen können. Immerhin: Eine Weile noch bleiben die „Apostel“ eines der lohnendsten Ziele jeder Australienreise – mit ihrem je nach Sonneneinfall wech­selnden Farbenspiel und der großartigen Szenerie des mehrere hundert Kilometer langen Küstenabschnitts ein unvergessliches Erlebnis.

INFOS zur Great Ocean Road:

Wo genau: Die Great Ocean Road liegt im australischen Bundesstaat Victoria und gilt als eine der schönsten Traumstraßen der Welt. Sie beginnt etwa 75 km südwestlich von Melbourne in Geelong und erstreckt sich rund 250 km entlang der australischen Südküste Küste bis Warnambool.

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 17-Tage-Reise „Traumvielfalt des 5. Kontinents“ von KIWI TOURS, München (Ausflugspaket). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

UNESCO will das Great Barrier Reef auf die Liste der gefährdeten Welterbe setzen

19. September 2012

Immer wieder hört man Schreckensnachrichten darüber, dass das Great Barrier Reef, das schönste, farbenfroheste und beliebteste Riff der Erde, kaputt zu gehen droht. Nun hat auch die UNESCO Alarm geschlagen. Sie droht mit der Aufnahme des Riffs auf die Liste der „gefährdeten Weltnaturerbe“.

Bis Februar 2013 hat Australien nun Zeit, um sich geeignete Gegenmaßnahmen zu überlegen. Doch da gibt es noch Handlungsbedarf: Nach einem Artikel von Handelsblatt Online sieht der Premier von Queensland es nicht ein, den Ausbau der Kohle- und Gasindustrie zu bremsen. Laut Spiegel Online sind die vielen Touristen mit ein Problem für das Riff. Außerdem ist ein immer größerer Schiffsverkehr durch das Riff wohl eines der Hauptprobleme. Wenn die neue Kohlemine Wongai 150 Kilometer von Cooktown genehmigt wird, wird der Bedarf an Schifffahrten durch das Riff weiter steigen.

Ausgefallene Attraktion im Outback: ein Dinosaurier-Museum

6. Juli 2012

Im Outback gibt es eine neue Attraktion: ein Dinosaurier-Museum. Das „Australian Age of Dinosaurs“-Museum bei Winton in Queensland zeigt Australien von einer ganz anderen Seite: Es bietet eine große Sammlung an australischen Dinosaurier-Fossilien und zudem geführte Touren auf Wanderpfaden, die zu den Ausgrabungsstätten führen.

Wer die umgerechnet ca. 23 Euro Eintritt nicht scheut, kann sich zum Beispiel einen Dinosaurier namens Banjo ansehen, eine australische Variante eines Allosaurus mit einer Länge von 6 Metern und einer Hüfthöhe von ca. 2 Metern. Es handelt sich dabei um eine Bronzeskulptur, die verblüffend echt aussieht und vor dem Eingang in den australischen Boden einzementiert wurde. Besuchern stehen das Museum und die Ausstellung, aber auch das angeschlossene weltgrößte Forschungslabor zur Verfügung, das die ausgegrabenen Fossilien und Knochen bewertet und präpariert. Zudem hat man von der Lage des Besucherzentrums auf einem Plateau aus einen herrlichen Blick über das Outback und seine Weiten.

„Australian Age of Dinosaurs“-Museum, Winton, Queensland, Australia
Öffnungszeiten: täglich von 8.30 bis 17 Uhr
Geführte Touren: stündlich zwischen 9 und 16 Uhr

http://australianageofdinosaurs.com/

Die australischen Bundesstaaten

8. März 2011

Western Australia

Western Australia nimmt, wie der Name schon sagt, den ganzen Westen des Kontinents ein. In Western Australia leben rund zwei Millionen Einwohner, davon allein 1,4 Millionen im Ballungsraum der Hauptstadt Perth. Der größte Teil der restlichen 600.000 Menschen konzentriert sich auf den relativ kleinen Teil um die Südwestspitze Australiens rund um Bunbury und Albany. Bunbury ist mit rund 54.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt von Western Australia.

Perth: Die eigentliche Stadt Perth ist vergleichsweise klein. Sie beherbergt unter anderem das Bankenviertel und die Börse, das Vergnügungsviertel Northbridge, eine Einkaufsmeile rund um die Hay und die Murray Street und den Sitz des Landesparlaments. Perth ist die viertgrößte australische Metropole und hat mittlerweile die Größe von 5.400 qkm überschritten.

Perth

Sie erstreckt sich von den Stränden am Indischen Ozean ostwärts bis zu den Ausläufern der Darling Range. Als „Seele der Stadt“ wird der Kings Park bezeichnet, ein 400 Hektar großes Gelände am Rande der City. Perth, das schon 1829 gegründet worden ist, besitzt noch einige sehenswerte alte Gebäude. Dazu gehört u.a. das Government House aus dem Jahr 1864, die Deanery von 1859 oder die Town Hall von 1867. Das älteste Gebäude ist das Old Courthouse (1836). Beliebt ist Perth auch als Metropole des Segel- und Wassersports. Die Wassertemperatur des hier anlandenden Indischen Ozeans liegt beständig bei 20 bis 22 °C.


Northern Territory

Das Northern Territory gehört ebenfalls zu den Bundesterritorien, besitzt aber im Gegensatz zu den anderen Staaten keine Eigenstaatlichkeit. Hier leben nur ca. 220.000 Menschen. In den beiden größten Städten Darwin und Alice Springs leben rund 70% der gesamten Bevölkerung des Territoriums. Zum Northern Territory zählt auch das berühmte Outback, dessen wichtigste Sehenswürdigkeit der Ayers Rock ist.

Darwin: Darwin ist die größte Stadt und Hauptstadt des Northern Territory mit etwas mehr als 120.000 Einwohnern. Die Stadt wurde 1869 gegründet und seither dreimal wieder aufgebaut, nachdem es 1897, 1937 und 1974 durch Zyklone fast vollständig zerstört worden war. Sie gilt als Ausgangspunkt für Touren in den sehenswerten Kakadu Nationalpark.

Kakadu Nationalpark: Das UNESCO-Welterbe Kakadu Nationalpark befindet sich ca. 250 km östlich von Darwin. Es ist der größte Nationalpark Australiens, auf über 20.000 qkm findet man eine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturelle Schätze aus.

Warnschild im Kakadu Nationalpark

Dafür wurde der Park zweifach ausgezeichnet: zum UNESCO-Weltkultur- und auch zum Weltnaturerbe. Mit über 1.000 Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park nicht nur für Naturliebhaber sehenswert.

Alice Springs: Alice Springs ist die einzige größere Stadt nahe dem geographischen Zentrum Australiens und damit Tor zum australischen Outback.

Ayers Rock: Mitten im Outback Australiens steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 km muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 km, seine Breite an manchen Stellen 2 km. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeitgeschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.


South Australia

South Australia ist ein im Süden Australiens gelegener Bundesstaat. Seine Hauptstadt ist Adelaide mit ca. 1 Millionen Einwohnern. Bekannt ist auch die Stadt Mount Gambier durch die vulkanischen Seen am gleichnamigen Vulkan Mount Gambier. Hier sticht besonders der Blue Lake hervor, der in den wärmeren Monaten eine intensive Blaufärbung annimmt.

Kangaroo Island: Das zu South Australia gehörende Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens. Über die Hälfte der Insel hat ihre üppige Ursprungsvegetation bewahrt, mehr als ein Drittel der Inselfläche wurde zu Nationalparks und Schutzgebieten erklärt. Hier sieht man noch Tiere, die anderswo nicht mehr oder sehr schwer zu entdecken sind: das Derbywallaby, den Fuchskusu, den Kurzschnabeligel, Zwergpinguine, Neuseeländische und Australische Seebären sowie Australische Seelöwen.

Coober Pedy: Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchte, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich ca. 850 km nördlich von Adelaide. Aufgrund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sinnvolle Idee: Sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige, an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel sehen, unter denen sich Stollen und Gänge befinden. Bei einem Blick unter die Erde trifft man auf Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen.


Queensland

Queensland ist ein Bundesstaat im Nordwesten Australiens mit der Hauptstadt Brisbane. Seine Fläche breitet sich über 1,73 qkm aus und der Staat hat ca. 4 Millionen Einwohner. Nach Western Australia ist Queensland der flächenmäßig zweitgrößte Staat Australiens. Hier leben neben New South Wales die meisten Aborigines, nämlich ca. 26% der indigenen Gesamtbevölkerung. Queensland verfügt über eine große Anzahl von Naturschutzgebieten, die von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden sind, u.a. das mehr als sehenswerte Great Barrier Reef, Fraser Island und der tropische Regenwald auf der Kap-York-Halbinsel im Norden des Bundesstaates.

Brisbane: Die Hauptstadt Queenslands hat gut 2 Millionen Einwohner. Die Stadt wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane, benannt. Die Straßen im Stadtzentrum sind nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt, Straßen mit Frauennamen laufen in Ost-West-Richtung, die mit Männernamen in Nord-Süd-Richtung. Die Queen Street ist die historische Hauptstraße. Sie mündet in der geschäftigen Fußgängerzone.

Cairns: Das tropische Paradies Australiens ist Heimat von etwa 130.000 Menschen.

Cairns Nothern Beaches

Aufgrund der zentralen Lage und des breiten Spektrums an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziele für Australienreisende geworden und besonders sehenswert aufgrund einer Tatsache: Eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef dauert von hier aus gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kaum der Rede wert ist.

Great Barrier Reef: Das berühmte Great Barrier Reef zählt zum UNESCO-Welterbe und ist ein sehr sehenswertes Ziel in Australien.

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Aufgrund der unzähligen Tierarten und seiner farbenfrohen Unterwasserwelt ist ein Besuch ein unbeschreibliches Erlebnis und ein Muss auf jeder Australienreise.

Kuranda: Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda kann man den Regenwald vo einem ganz neuen Blickwinkel aus erleben: aus der Vogelperspektive. Insgesamt 7,5 km schwebt man dicht über die Baumwipfel hinweg. Kuranda Skyrail

Eine Station ist das Regenwald-Dorf Kuranda. Dort gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann.

Fraser Island: Fraser Island ist mit 123 km Länge und 14 km Breite die größte Sandinsel der Welt und von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Die Sandinsel befindet sich am südlichen Ende des Great Barrier Reefs, circa. 250 km nördlich von Brisbane. Endlose weiße Strände und Dünen, klare bis zu zwei qkm große Süßwasserseen, Mangrovensümpfe und subtropischer Regenwald charakterisieren die sehenswerte Insel. Die Aborigines nennen die Insel treffenderweise „K’gari”, was soviel wie „Paradies” bedeutet.


New South Wales

New South Wales ist ein Bundesstaat im südöstlichen Teil des Landes. Seine Hauptstadt ist Sydney. Mehr als ein Drittel der australischen Bevölkerung lebt hier, rund 7 Millionen Menschen. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die benachbarten Blue Mountains.

Sydney: Sydney ist zweifellos eine der schönsten Städte der Welt.

Sydney - Harbour Bridge bei Nacht

Die Lage an einem wunderschönen Naturhafen beschert ihr kilometerlange, weiße Sandstrände direkt vor der Tür.

Sydney Operahouse

Sehenswert sind vor allem die berühmte Oper von Sydney, die Harbour Bridge und der Bondi Beach.

Blue Mountains: In den nahe Sydney gelegenen Bergen strömen ätherische Öle aus den Eukalyptuswäldern, die sich bei warmem Klima verflüchtigen und einen blauen Dunst zurücklassen, der über dem bergigen Gelände hängen bleibt.


Victoria

Victoria ist ein Bundesstaat im Südosten Australiens. Die Hauptstadt ist Melbourne. Victoria ist von der Fläche gerechnet der kleinste Bundesstaat, besitzt aber mit rund 5,4 Millionen Einwohnern die zweithöchste Bevölkerungszahl. Sehenswertes Ausflugsziel Victorias ist Phillip Island, auf der das ganze Jahr über Zwergpinguine beobachtet werden können.

Melbourne: Melbourne ist mit gut 3,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Die Stadt bildet das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Victorias. Bei jährlichen Erhebungen der Zeitung „The Economist“ wurde Melbourne in den Jahren 2002, 2004 und 2005 zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Hierbei ausschlaggebend waren Faktoren wie kulturelle Gegebenheiten, Klima, Lebenshaltungskosten und soziales Umfeld.


Tasmanien

Tasmanien ist eine Australien im Südosten vorgelagerte Insel.

Tasmanien - Regenwald

Hauptstadt Hobart und seine Umgebung (Süden Tasmaniens): Hobart gilt als eine der schönsten Städte Australiens und erinnert ein wenig an eine norwegische Küstenstadt. Sehenswert sind das Salamanca-Viertel mit seinen schönen Galerien, Cafés und Kunsthandwerksstätten und ein Besuch des Salamanca-Markts.

Tasmanien - Hobart mit Mount Wellington

Bei einem Ausflug zur Port Arthur Historic Site, der größten Sträflingskolonie Australiens, erhält man beim Visitor Information Centre eine Häftlingsidentität und folgt dem Schicksal der Häftlinge durch die verschiedenen Abteilungen. In schönen Nationalparks wie zum Beispiel den Mount Field Nationalpark (ca. 60 km nordöstlich von Hobart) kann man mit ein wenig Glück einen Tasmanischen Teufel in freier Natur beobachten.

Umgebung von Strahan und Cradle Mountain (Westen Tasmaniens): Östlich von Strahan befindet sich der Franklin-Gordon Wild River Nationalpark. Und wie der Name bereits sagt, kommen in der Regenwaldwildnis insbesondere Wassersport-Begeisterte z.B. beim Rafting voll auf ihre Kosten. Für Wanderfreudige ist der Naturpark Cradle Mountain genau das Richtige: Hier befinden sich unterschiedliche Bushwalks, für die man zwischen einer Stunde und 10 Tagen braucht.

Freycinet Peninsula und Launceston (Osten und der Norden Tasmaniens): Türkisblaues Wasser, eine phantastische Küstenlandschaft und unberührte Strände machen die Freycinet Peninsula aus. Hier befindet sich auch einer der schönsten Strände der Welt: die Wineglass Bay im Freycinet National Park. Sehenswert ist auch eine Bootsfahrt zwischen den senkrecht aufragenden Felswänden der Cataract Gorge. Im Tamar Valley befindet sich eine der bekanntesten Weinanbauregionen Australiens.





Wer Lust bekommen hat, den fünften Kontinent selbst zu besuchen, findet bei KIWI TOURS sicher eine passende Reise. Mehr Informationen unter www.kiwitours.com.


Vivid Sydney: Kunst und Kultur in Down Under

25. Mai 2010

Vom 27. Mai bis 21. Juni lädt das Festival Vivid Sydney in diesem Jahr zum zweiten Mal zu Aufführungen zahlreicher Solokünstler, Bands und Theatergruppen aus aller Welt ein. Außerdem gibt es täglich kostenlose Lichtershows und Ausstellungen. Im letzten Jahr fanden 200.000 Besucher ihren Weg zu diesem Festival, in diesem Jahr werden doppelt so viele erwartet. Vivid Sydney gilt als die größte Licht- und Musikveranstaltung der Südhalbkugel. Mehr Informationen gibt es unter www.vividsydney.com.

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Preiswerte Alternative zum Bridge Climb auf Sydneys Harbor Bridge

19. Dezember 2009

Es gibt auch eine preiswerte Alternative zum teuren Bridge Climb in Sydney: Für nur 9,50 AUD kann man einen der Südpfeiler der Harbor Bridge hinaufsteigen und von dort oben ebenfalls einen grandiosen Blick über Sydney genießen. Der Aussichtspunkt liegt zwar 45 Meter tiefer als beim teureren Bridge Climb, aber immerhin kostet dieses Vergnügen nur ein Zwanzigstel von dem, was man für den Klettertrip über den äußeren Brückenbogen bis zum Gipfel zahlt.

Sydney Operahouse _Titelbild Folder

Täglich überqueren im Schnitt 161.000 Fahrzeuge die Brücke. Sie ist die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste, auf 50 Meter Breite befindet sich eine achtspurige Straße, zwei Bahngleise, einen Fahrrad- und einen Fußgängerweg. Wer die 200 Stufen hinauf nicht am Stück schafft, für den gibt’s angenehme Haltepunkte. In Ausstellungsräumen auf drei Ebenen kann man sich über den achtjährigen Bau der Brücke und ihre Eröffnung 1932 informieren.

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