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Sehenswürdigkeiten

Der Uluru – Sitz der Ahnen

12. November 2009

Mitten im Outback Australiens, im Northern Territory, steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Gut 450 Kilometer sind es mit dem Auto von der nächsten größeren Stadt Alice Springs aus.

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Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 Kilometer muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 Kilometer, seine Breite an manchen Stellen 2 Kilometer. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeit- geschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.

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Für viele Reisende gilt: Kein Australien-Trip, ohne einen Abstecher zum Uluru zu machen. Denn den sollte man gesehen haben, wenn man sich schon auf den weiten Weg ans andere Ende der Welt macht.

Kiwi Tours bietet übrigens einige schöne Reisen zum Ayers Rock an. Zu den Reiseangeboten geht hier lang: Kiwi Tours – Reiseangebote Australien

Tropisches Paradies – Cairns

14. September 2009

Um Ihr Interesse für den heutigen Fernsehtipp noch mehr zu steigern möchte ich Ihnen eine der schönsten Städte Australiens vorstellen – Cairns.

Cairns, das ist die kleine quirlige Stadt im Norden des roten Kontinents in der nahezu jeder Australienreisende wahrscheinlich schon zu Besuch war. Das tropische Paradies Australiens, wie Cairns häufig genannt wird, ist Heimat von etwa 130.000 Menschen und liegt im Sunshine State Queensland.

Auf Grund der zentralen Lage und dem breiten Spektrum an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziel für Australienreisende geworden. Speziell für Backpacker, Rucksacktouristen, ist die Stadt einer der Hauptzielorte ihrer Reise geworden.

Bereits vor vielen Jahrhunderten war die Gegend um Cairns ein von den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, bevorzugtes Siedlungsgebiet. Der erste Europäer der die wunderschöne Landschaft rund um Cairns erkundete war Kapitän James Cook im Jahr 1770.

Nach James Cook dauerte es weitere 100 Jahre bevor erneut Europäer in die Region zurückkehrten. Im Zuge des beginnenden Goldrausches am Palmer River wurde das heutige Cairns gegründet. Mit der Zeit wuchs die Stadt zu einem der größten Umschlagplätze für Holz und Gold.

Heute ist Cairns trotz seiner überschaubaren Größe einer der beliebtesten Orten des roten Kontinents. Der internationale Flughafen macht Cairns zu einem Angelpunkt für Ausflüge in die nährere Umgebung. So dauert eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kurz ist. Das Great Barrier Reef zieht täglich Tauch- und Schnorchelbegeisterte an. Mit seinen unzähligen Tierarten und seiner umwerfenden Unterwasserwelt ist es ein unbeschreibliches Erlebnis.

Auch ein Ausflug mit der Seilbahn „Skyrail Rainforest Cableway“ in das Regenwalddorf Kuranda ist eine Reise wert.

Kuranda Skyrail

Aber nicht nur die Umgebung von Cairns hat Sehenswürdigkeiten zu bieten, auch Cairns selbst ist faszinierend. Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich die „Cairns Lagoon“. Sie ist ein Salzwasserpool der jederzeit zum Baden einlädt. Hier finden auch des Öfteren Open Air-Veranstaltungen statt. Sich in die Sonne legen und harmonische Musik genießen, Sie können sich sicherlich vorstellen wie entspannend das ist.

City Cairns Lagoon

Ein weiteres Highlight ist die so genannte „Esplanade“ mit unzähligen Bars, Restaurants und Geschäften. Für Zockerfreunde ist der Besuch des Reef Casino Complex ein Muss. Das Casino ist ganz im Stil des Regenwaldes gehalten und alleine daher schon einen Besuch wert.

Möchten Sie ein wenig mehr über die Geschichte von Cairns erfahren, dann lohnt es sich gewiss das Cairns Museum zu besichtigen. Dort werden die Eingangs kurz beschriebenen Einflüsse der ersten europäischen Siedler ebenso gezeigt wie die Geschichten und Schicksale der australischen Ureinwohner. Geschichte zum Anfassen bietet ein Abstecher in den „Tjapukai Aboriginal“ Kulturpark. Aborigines vermitteln dort einen authentischen Einblick in ihre 50.000 Jahre alten Traditionen.

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Doch auch für Kunst-Interessierte gibt es in Cairns einiges zu bestaunen. Wie zum Beispiel die „Cairns Regional Gallery“, in der die Kunst der Aborigines bestaunt werden kann.

Sei es die Abenteuerlust, das Kunstinteresse oder die Natur, Cairns hat für jeden etwas zu bieten.

Vielleicht heißt es also auch bald für Sie „G’Day and welcome to Cairns!

Von Dinosaurieren und dem Volkslied „Waltzing Matilda“

29. Juni 2009

Was haben ein Dinosaurier, die Fluggesellschaft Qantas und das Lied „Waltzing Matilda“ gemeinsam? Sie alle stammen aus dem kleinen Städtchen Winton im Outback Westqueensland.

Der erste Meilenstein in der Geschichte Wintons, setzte 1895 der australische Dichter Banjo Paterson. Während seiner Landstreicherei erreichte er eines Tages Winton und lies sich von der umgebenden Landschaft zum bekannten Lied „Waltzing Matilda“ inspirieren. Waltzing bedeutet hier soviel wie „auf die Walz gehen“. Mit Matilda ist eine Art aufgerollte Schlafdecke, die von Landstreichern als Umhängetasche verwendet wurde, gemeint.  Zu Ehren des Poeten und dem mittlerweile als inoffizielle Hymne Australiens geltendem Volkslied, wurde in Winton das Museum „Waltzing Matilda Centre“ gebaut.

Ein weiters bedeutendes Ereignis in der Geschichte Wintons führt auf 1920 zurück. In diesem Jahr wurde dort die berühmte Fluggesellschaft Qantas, gegründet. Der letzte Meilenstein liegt erst 10 Jahre zurück. 1999 wurde in der Nähe von Winton auf einer entlegenen Schaffarm ein riesiges Dinosaurierskelett gefunden. Der auf den Namen „Elliot“ getaufte Urzeitgigant gehört zur Gattung der Sauropoden und wog zu Lebzeiten wohl um die 30 Tonnen, was in etwa 5 ausgewachsenen Elefanten entspricht. Von der Größe her, erreichte er die Höhe eines zweistöckigen Gebäudes.

Wer Waltzing Matilda gerne hören möchte, kann dies gerne hier tun: Waltzing-matilda (Quelle: Waltzing Matilda Centre, mit RealPlayer abspielbar) . Und zum Mitsingen noch den Refrain:

CHORUS:
Who’ll come a-waltzing Matilda, my darling,
Who’ll come a-waltzing Matilda with me.
Waltzing Matilda and leading a water-bag,
Who’ll come a-waltzing Matilda with me.

Den vollständigen Liedtext und weitere Information zum Museum erfahren Sie auf der Homepage des Waltzing Matilda Centre.

Unterwasserparadies Ningaloo Reef

27. Juni 2009

Die farbenprächtige und intakte Unterwasserwelt des Ningaloo Reef ist ein wahres Paradies für Taucher, Schnorchler und alle Meeresliebhaber. Ein Ausflug zum „Nationalen Meerespark“, voller exotischer Fische und bunten Korallen, krönt sicherlich jede Reise nach Westaustralien.

Das etwa 260 Kilometer lange Riff befindet sich vor der Küste des Northwest Cape und liegt so nah am Ufer, dass man es schwimmend erreichen kann! So befindet sich die naheste Stelle des Reefs nur etwa 100 Meter von der Küste entfernt. Erkunden kann man das Reef  und die bunte Unterwasserwelt auf verschiedenste Art und Weise: zum Beispiel bei einem Schnorchel- oder Tauchgang im circa 27 Grad warmen Wasser. Wer lieber trockene Füße behalten möchte, kann die tropische Pracht von einem Glasbodenboot genießen. So tummeln sich im Ningaloo Reef Buckelwale, Clownfische und Suppenschildkröten, um nur einige der circa. 500 exotischen Fischarten zu nennen.

Ein besonderes Erlebnis erwartet die Besucher allerdings zwischen Ende März und Ende Mai – dann bietet sich die Gelegenheit mit dem größten lebenden (bekannten) Fisch zu tauchen: dem Walhai. Trotz seiner enormen Größe von etwa 13 Metern gilt der Walhai als ungefährlich und scheu. Sein Speisezettel besteht aus Plankton und Kleinstlebewesen.

Das Ningaloo Reef ist per Flugzeug ab/ bis Perth (ca. 2 Stunden) oder per Auto (ca. 2 Tage) erreichbar. Auch im Rahmen der neuen Rundreise von KIWI TOURS „Naturwunder des Westen“ , können Sie das Ningaloo Reef persönlich erleben. Weitere Informationen zum Reef erhalten Sie bei Western Australia oder dem Western Australia Visitor Centre (beide Seiten in Englisch).

Das größte Lava-Tunnel-System der Welt

11. Juni 2009

Ca. 290 Kilometer südwestlich von Cairns befindet sich in Undara ein geologisches Wunder: ein unterirdisches Lava-Tunnel-System.

Als vor ca. 190.000 Jahren der Undara Vulkan ausgebrochen ist, suchte sich die glühende Lavamasse einen Weg durch ausgetrocknete Flussbetten und sonstige Senken. Während sich die obere Lavaschicht relativ schnell abkühlte und eine Basalt-Kruste gebildet hat, ist die flüssige Lava im Inneren weiter geflossen. Übrig geblieben ist ein ca. 100 Kilometer langes Tunnelsystem, dementsprechend passend wurde auch der Name ausgewählt: Undara bedeutet soviel wie „langer Weg“. An manchen Stellen sind die Tunnel bis zu 20 Meter hoch und 13,50 Meter breit. Während des Ausbruchs wurden geschätzte 23 Kubikkilometer (!) Lava „ausgespuckt“, die sich auf einer Fläche von über 1,550 Quadratkilometer verbreitet hat.

Weiterhin sind 160 erloschene Vulkane, die aus der Savannenlandschaft herausragen, und kleine Regenwälder, die im Schutz der Senken wachsen und gedeihen konnten, zu sehen.

Erreichen kann man den Undara Nationalpark über die Undara Lava Lodge. Wer möchte kann seinen Ausflug mit einer Übernachtung in urigen, stilvoll umgebauten Eisenbahnwaggons aus dem 19. Jahrhundert, krönen.

Wer mehr über die Lava Tunnel, den Undara Nationalpark im Allgemeinen oder Übernachtsmöglichkeiten wissen möchte kann gerne auf der Homepage des Nationalparks vorbeischauen (Englisch).

Lava-Röhren Undara

Lava-Röhren Undara

Mit der Seilbahn durch den Regenwald

9. Mai 2009

Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda, kann man den Regelwald aus einer ganz neuen Perspektive erleben – aus der Vogelperspektive.

Skyrail über dem Regenwald

Skyrail über dem Regenwald

Der Ausgangspunkt für dieses atemberaubende Erlebnis befindet sich in Caravonica Lakes, circa 15 Minuten von Cairns und 50 Minuten von Port Douglas entfernt. Insgesamt 7,5 Kilometer schwebt man dicht über die Baumwipfel des Regenwalds hinweg. Eben noch aus der Vogelperspektive, kann man den Regenwald an der Red Peak Station hautnah von unten erleben. Bei einem Spaziergang auf dem dort angelegten Bretterpfad befindet man sich inmitten der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt des Regenwalds. Informationsschilder und ausgebildete Ranger erklären das Gesehene. Von hier aus geht es mit der Seilbahn weiter in die Barron Falls Station, wo man von drei Aussichtspunkten einen wunderschönen Blick über die Barron Schlucht und die Barron Wasserfälle hat. Bei einem Abstecher ins CSIRO-Aufklärungszentrum kann man sein Wissen über den Regenwald vergrößern.

Als nächste Station erreicht man das Regenwald-Dorf Kuranda. Ein kostenloser Pendelbus fährt zwischen 10 und 14 Uhr regelmäßig ins 400 Meter entfernt liegende Ortszentrum. In Kuranda gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann, Vögelhäuser und die australische Schmetterlingsfarm.

Für eine einfache Fahrt sollte man ca. 1,5 Stunden einplanen. Sie kostet umgerechnet ca. 23 Euro. Bei einem kleinen Video kann man sich einen ersten Eindruck von dem schönen Erlebnis im Regenwald verschaffen.

Tipp:  Sehr schön ist auch eine Kombination mit dem berühmten Kuranda Scenic Railway:  hier fährt man mit dem Zug durch die malerische Landschaft (zurück) nach Cairns.

„Lightning Man“ im Kakadu National Park (Teil II/ II)

7. Mai 2009

Laut Wissenschaftler haben bereits vor über 50.000 Jahren die Gagudju-Aborigines, die Vorfahren der heutigen Aborigines, den Norden von Northern Territory bevölkert.

An fast keinem anderen Ort der Welt findet man so viele frei zugängliche Felszeichnungen der Ureinwohner. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern werden auch die Felszeichnungen am Nourlangie und am Ubirr Rock auf ein Alter von 50.000 Jahren geschätzt. Am Nourlangie Rock befindet sich der „Lightning Man“ eine der bedeutendsten Malereien.

„Der „Lightning Man“ Namarrgon schleudert Blitze über seinen Kopf auf das Arnhem Plateau, ein Felsplateau, das sich durch den Park zieht. Nach der Mythologie der Aborigines kamen in der Traumzeit Namarrgon und seine Familie aus dem Meer und durchwanderten Australien für viele Jahre. Mit seiner Steinaxt durchhieb er dunkle Wolken und spaltete die Erde. Auf diese Weise erschuf er Blitz und Donner, die eine grosse Bedeutung im natürlichen Kreislauf des Kakadu National Park spielen.“(Tourism Northern Territory)

Durch Felsmalereien haben sich über die Jahrtausende hinweg auch Kultur und Traditionen von einer Generation auf die nächste übertragen. So unterteilen die Ureinwohner noch immer in 6 Jahreszeiten: „Gunumeleng“ (Oktober – Dezember), „Gudjewg“ (Januar – März), „Bang-Gerreng“(April), „“Yegge“ (Mai-Juni), „Wurrgeng“ (Juni – August), „“Gurrung“ (August – Oktober). Mehr über die Jahreszeiten können Sie bei Tourism Northern Territory erfahren.

Übrigens bei drei trollen Reisen von KIWI TOURS kann man den Kakadu National Park auch selbst erleben.

UNESCO-Welterbe Kakadu National Park (Teil I/II)

5. Mai 2009

Circa 250 Kilometer östlich von Darwin befindet sich der größte Nationalpark Australiens: der Kakadu National Park.

Der über 20.000 km² große Park zeichnet sich insbesondere für seine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturellen Schätze aus. Bereits 1981 wurde der Kakadu National Park gleich zweimal zum UNESCO-Welterbe ernannt: als Kultur- und auch als auch Naturerbe.

Mit über 1000 beheimateten Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park ein Paradies für Naturliebhaber. In der Regenzeit verwandelt sich das trockene Gebiet in eine grüne Oase mit üppigen Seelandschaften und prasselnden Wasserfällen wie den Jim Jim Falls oder den Twin Falls. Dieses Naturwunder kann man dann bei einem Rundflug aus der Vogelperspektive genießen (während der Trockenzeit sind die Wasserfälle mit einem Allrad-Fahrzeug erreichbar). Die Flussläufe sind in der „wet season“ mit einem bunten Teppich von pinkfarbenen Lotusblüten, Wasserlilien und Seerosen überzogen. Die Reisezeit von November bis April ist laut Tourism Northern Territory „spannend für all jene, die bereits in Australien waren (…), die das Abenteuer suchen, aktiv und naturverbunden sind.“

In der Trockenzeit (Mai bis November) hingegen tummeln sich Komorane, Kraniche, Greifvögel, Reiher und noch viele andere Vogelarten auf den geschrumpften Wasserflächen. Bei einer Bootsfahrt (z.B.: Yellow Waters Cruise) kann man diese Tiere und mit ein wenig Glück auch die riesigen Salzwasserkrokodile in freier Natur beobachten.

Um den Nationalpark mit all seinen Facetten richtig kennen zu lernen, sollte man etwa 2 Tage einplanen. Ab April 2010 kostet der Eintritt in den Kakadu National Park AUD 25,-. Das Geld wird sinnvoll für die Instandhaltung und Erweiterung der Infrastruktur eingesetzt.

Unterirdische Opalstadt Coober Pedy

24. April 2009

Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchten, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich im Staat South Australia, ca. 850 km nördlich von Adelaide (auf der Route nach Alice Springs).

Wurde im Jahre 1915 in Coober Pedy die erste Opalader entdeckt, so weiß man heute, dass 80 % der weltweit geschürften Edelsteine von hier stammen. Inmitten der Geröllwüste leben heute 3500 Opalschürfer aus über 45 Nationen. Auf Grund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sehr sinnvolle Idee: sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel, unter denen sich Stollen und Gänge befinden, sehen. Bei einem Blick unter die Erde sieht man, dass sich dort Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen wie die St. Peter & Paul Catholic Underground Church, befinden.

Vorteile dieser unterirdischen Bauten bzw. Höhlenwohnungen (den so genannten „Dugouts“) liegen zum einen darin, dass hier eine konstante Innentemperatur von ca. 20 bis 25° C herrscht. Zum anderen sind die Bewohner vor dem gleißend hellen Licht und zugleich vor den umherwirbelnden Staubpartikeln geschützt.

Um dieses Wunderwerk selbst erleben zu können und da Unbefugten der Zutritt zu den eingezäunten Opalfeldern von Coober Pedy verboten ist, sollte man unbedingt einer Tour durch die Dugouts und Opalminen wie zum Beispiel der Umoona Opal Mine mit Opalmuseum, machen.

Mehr über Coober Pedy und Besichtigungstouren können Sie auf der Homepage der Stadt erfahren.

Tasmanien – der Westen, Osten und Norden der Insel (Teil III/ III)

23. April 2009

Der Westen Tasmaniens: Umgebung von Strahan und Cradle Mountain

Östlich von Strahan befindet sich der Franklin-Gordon Wild River Nationalpark. Und wie der Name bereits sagt kommen in der Regenwald-Wildnis insbesondere Wassersport-Begeisterte zum Beispiel beim Rafting voll auf ihre Kosten.

Wessen Lieblingssport nicht Rafting sondern eher Wandern ist,  für den ist möglicherweise der Naturpark Cradle Mountain genau das Richtige: hier befinden sich unterschiedliche Bushwalks,  für die man zwischen einer Stunde und 10 Tagen braucht. Beim berühmten Overland Track (6 Tage für ca. 65 Kilometer) wandert man von Cradle Mountain bis Lake St. Clair National Park. Ein spezielles Buchungssystem regelt die Anzahl der Wanderer.

Der Osten und der Norden Tasmaniens: Freycinet Peninsula und Launceston

Türkisblaues Wasser, eine fantastische Küstenlandschaft und unberührte Strände machen die Freycinet Peninsula aus. Hier befindet sich auch einer der schönsten Strände der Welt: den Wineglass Bay im Freycinet National Park.

Schön ist es auch eine Bootsfahrt zwischen den senkrecht aufragenden Felswänden der Cataract Gorge zu unternehmen.  Um sich anschließend  kulinarisch verwöhnen zu lassen, kann man einen Abstecher in Richtung Norden machen. Hier befindet sich Tamar Valley, eines der bekanntesten Weinanbauregionen Australiens. Neben 17 Weingüter kann man in dieser Region auch die delikatesten Meeresfrüchte Australiens testen: große Abalonen (Meeresschnecken) und fleischige Jakobsmuscheln sind nur einige der angebotenen  Köstlichkeiten.

Schöne Bilder von den Traumstränden an der Ostküste kann man auf dem Blog von Jsa und Florian finden.  Einen tollen Bericht über seine Erlebnisse auf dem Overland Track hat Michael verfasst.

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