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Northern Territory

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 5)

22. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Thermalquellen unter Palmen. Ein heißes Bad im grünen Outback

Wer auf dem legendären Stuart Highway den australischen Kontinent durchquert, ist meist lange unterwegs. Da wächst die Sehnsucht nach Entspannung – und wird plötzlich auf wundersame Weise gestillt: bei einem herrlich-heißen Bad in den Thermalpools von Mataranka.
Sie heißen „Rainbow Spring“ und „Bitter Spring“ und sie sorgen mit ihrer konstant hohen Temperatur von etwa 34 Grad Celsius für eine überaus wohltuende Rast. Im Gegensatz zu vielen anderen australischen Gewässern, in denen sich Krokodile tummeln, kann hier unbesorgt gebadet werden.
Pandanus- und Papierrindenbäume, Schirmpalmen und Eukalyptusgewächse bilden in der Umgebung der Quellen einen dichten, oft dschungelartigen Wald, weshalb auch von der „Oase Mataranka“ gesprochen wird. Im sonst eher trockenen und lichten Outback des Northern Territory lassen Wasser und Vegetation eine zauberhafte Idylle entstehen.
Bunte Kingfisher – die australische Eisvogel-Variante – werden auch durch größere Besuchergruppen nicht dabei gestört, über dem kristallklaren Wasser der Pools auf Beute zu lauern. Für die Jagd nach Insekten haben Baumspinnen große, kunstvolle Netze gewebt, die im Sonnenlicht leuchten. Und in manchen Monaten sind die grünen Baumkronen von Scharen faszinierender Flughunde geschwärzt.
Mataranka, etwa 100 km südlich der Stadt Katherine gelegen, hat aber noch weit mehr zu bieten als ein Entspannungsbad: Bekannt, ja geradezu berühmt wurde der Ort durch den Roman „We of the Never Never“ (1908), in dem die Autorin Jeannie Gunn ihr spannendes Leben auf der Rinderzuchtstation Elsey Homestead schildert. Für die Verfilmung des Romans wurde das Farmhaus vor etwa 30 Jahren eigens wieder aufgebaut. Heute ist die „Homestead Replica“ ein reizvolles Ausflugsziel.und Ausgangspunkt für weitere Erkundungen im Elsey Nationalpark mit seinen attraktiven Wander- und Wasserwegen.

INFOS zu den Thermalquellen in Mataranka:

Wo genau: Mataranka ist ein kleiner Ort am berühmten Stuart Highway, der Australiens Zentrum von Nord nach Süd durchquert, etwa 430 km südlich von Darwin im Northern Territory. Die 250-Seelen-Gemeinde ist das „Tor“ zum Elsey National Park, in dem sich die Thermalquellen Rainbow Spring und Bitter Spring befinden. Bekannt wurde die Region auch durch den – verfilmten – Roman „We of the Never Never“ von Jeannie Gunn.

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 21-Tage-Reise „Australien intensiv“ von KIWI TOURS, München (Mataranka am 11. Tag). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Nachtaktive Tiere im Kakadu Nationalpark erleben – natürlich bei Nacht

22. Juli 2012

In Australien gibt es zahlreiche nachtaktive Tiere. Natürlich auch in den Nationalparks. Bei Tagestouren wird man diesen selten begegnen. Also hat sich der Kakadu Nationalpark nun eine besondere Attraktion einfallen lassen: Auf einer Night Wildlife Boat Cruise, die vom Kakadu Culture Camp im Muirella Park Campground geht, kann man Krokodile, Vögel, Schlangen und sogar den Barramundi, dem bekanntesten Speisefisch Australiens sehen. Die Nacht verbringt man dann in Deluxe Safari Zelten. Auch eine großartige Art, Natur zu erleben!

http://kakaduculturecamp.com/

Lonely Planet kürt Darwin zu einem der 10 Top-Reiseziele 2012

4. November 2011

Der Reiseführer Lonely Planet hat auch in diesem Jahr wieder seine jährliche Ausgabe von „Best in Travel“ herausgegeben. Nach viel Recherche vor Ort und hitzigen Debatten kam das Team zu einer Entscheidung: Die australische Metropole Darwin wurde unter die Top Ten-Städte der Welt gewählt, die es 2012 zu besuchen gilt.

Laut Lonely Planets Best in Travel 2012 bietet Darwin „ein pulsierendes Nachtleben, magische Märkte und Restaurants, aber auch unberührte Naturwunder ganz in der Nähe. Darwin ist der spannende Höhepunkt in Australiens Top End und eine absolute Trendstadt, die es zu besuchen gilt.“

Weitere Städte auf der Liste sind London, Muskat, Bangalore, Cádiz, Stockholm, Guimarães, Santiago, Hongkong und Orlando. Von Europa aus ist Darwin, die Hauptstadt des Northern Territory, bereits in 16 Flugstunden zu erreichen. Mehr Informationen gibt es unter

http://www.lonelyplanet.com/england/london/travel-tips-and-articles/76861

Die australischen Bundesstaaten

8. März 2011

Western Australia

Western Australia nimmt, wie der Name schon sagt, den ganzen Westen des Kontinents ein. In Western Australia leben rund zwei Millionen Einwohner, davon allein 1,4 Millionen im Ballungsraum der Hauptstadt Perth. Der größte Teil der restlichen 600.000 Menschen konzentriert sich auf den relativ kleinen Teil um die Südwestspitze Australiens rund um Bunbury und Albany. Bunbury ist mit rund 54.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt von Western Australia.

Perth: Die eigentliche Stadt Perth ist vergleichsweise klein. Sie beherbergt unter anderem das Bankenviertel und die Börse, das Vergnügungsviertel Northbridge, eine Einkaufsmeile rund um die Hay und die Murray Street und den Sitz des Landesparlaments. Perth ist die viertgrößte australische Metropole und hat mittlerweile die Größe von 5.400 qkm überschritten.

Perth

Sie erstreckt sich von den Stränden am Indischen Ozean ostwärts bis zu den Ausläufern der Darling Range. Als „Seele der Stadt“ wird der Kings Park bezeichnet, ein 400 Hektar großes Gelände am Rande der City. Perth, das schon 1829 gegründet worden ist, besitzt noch einige sehenswerte alte Gebäude. Dazu gehört u.a. das Government House aus dem Jahr 1864, die Deanery von 1859 oder die Town Hall von 1867. Das älteste Gebäude ist das Old Courthouse (1836). Beliebt ist Perth auch als Metropole des Segel- und Wassersports. Die Wassertemperatur des hier anlandenden Indischen Ozeans liegt beständig bei 20 bis 22 °C.


Northern Territory

Das Northern Territory gehört ebenfalls zu den Bundesterritorien, besitzt aber im Gegensatz zu den anderen Staaten keine Eigenstaatlichkeit. Hier leben nur ca. 220.000 Menschen. In den beiden größten Städten Darwin und Alice Springs leben rund 70% der gesamten Bevölkerung des Territoriums. Zum Northern Territory zählt auch das berühmte Outback, dessen wichtigste Sehenswürdigkeit der Ayers Rock ist.

Darwin: Darwin ist die größte Stadt und Hauptstadt des Northern Territory mit etwas mehr als 120.000 Einwohnern. Die Stadt wurde 1869 gegründet und seither dreimal wieder aufgebaut, nachdem es 1897, 1937 und 1974 durch Zyklone fast vollständig zerstört worden war. Sie gilt als Ausgangspunkt für Touren in den sehenswerten Kakadu Nationalpark.

Kakadu Nationalpark: Das UNESCO-Welterbe Kakadu Nationalpark befindet sich ca. 250 km östlich von Darwin. Es ist der größte Nationalpark Australiens, auf über 20.000 qkm findet man eine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturelle Schätze aus.

Warnschild im Kakadu Nationalpark

Dafür wurde der Park zweifach ausgezeichnet: zum UNESCO-Weltkultur- und auch zum Weltnaturerbe. Mit über 1.000 Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park nicht nur für Naturliebhaber sehenswert.

Alice Springs: Alice Springs ist die einzige größere Stadt nahe dem geographischen Zentrum Australiens und damit Tor zum australischen Outback.

Ayers Rock: Mitten im Outback Australiens steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 km muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 km, seine Breite an manchen Stellen 2 km. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeitgeschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.


South Australia

South Australia ist ein im Süden Australiens gelegener Bundesstaat. Seine Hauptstadt ist Adelaide mit ca. 1 Millionen Einwohnern. Bekannt ist auch die Stadt Mount Gambier durch die vulkanischen Seen am gleichnamigen Vulkan Mount Gambier. Hier sticht besonders der Blue Lake hervor, der in den wärmeren Monaten eine intensive Blaufärbung annimmt.

Kangaroo Island: Das zu South Australia gehörende Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens. Über die Hälfte der Insel hat ihre üppige Ursprungsvegetation bewahrt, mehr als ein Drittel der Inselfläche wurde zu Nationalparks und Schutzgebieten erklärt. Hier sieht man noch Tiere, die anderswo nicht mehr oder sehr schwer zu entdecken sind: das Derbywallaby, den Fuchskusu, den Kurzschnabeligel, Zwergpinguine, Neuseeländische und Australische Seebären sowie Australische Seelöwen.

Coober Pedy: Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchte, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich ca. 850 km nördlich von Adelaide. Aufgrund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sinnvolle Idee: Sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige, an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel sehen, unter denen sich Stollen und Gänge befinden. Bei einem Blick unter die Erde trifft man auf Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen.


Queensland

Queensland ist ein Bundesstaat im Nordwesten Australiens mit der Hauptstadt Brisbane. Seine Fläche breitet sich über 1,73 qkm aus und der Staat hat ca. 4 Millionen Einwohner. Nach Western Australia ist Queensland der flächenmäßig zweitgrößte Staat Australiens. Hier leben neben New South Wales die meisten Aborigines, nämlich ca. 26% der indigenen Gesamtbevölkerung. Queensland verfügt über eine große Anzahl von Naturschutzgebieten, die von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden sind, u.a. das mehr als sehenswerte Great Barrier Reef, Fraser Island und der tropische Regenwald auf der Kap-York-Halbinsel im Norden des Bundesstaates.

Brisbane: Die Hauptstadt Queenslands hat gut 2 Millionen Einwohner. Die Stadt wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane, benannt. Die Straßen im Stadtzentrum sind nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt, Straßen mit Frauennamen laufen in Ost-West-Richtung, die mit Männernamen in Nord-Süd-Richtung. Die Queen Street ist die historische Hauptstraße. Sie mündet in der geschäftigen Fußgängerzone.

Cairns: Das tropische Paradies Australiens ist Heimat von etwa 130.000 Menschen.

Cairns Nothern Beaches

Aufgrund der zentralen Lage und des breiten Spektrums an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziele für Australienreisende geworden und besonders sehenswert aufgrund einer Tatsache: Eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef dauert von hier aus gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kaum der Rede wert ist.

Great Barrier Reef: Das berühmte Great Barrier Reef zählt zum UNESCO-Welterbe und ist ein sehr sehenswertes Ziel in Australien.

aus_great_barrier_reef2Great Barrier Reef Clown FishGreat Barrier Reef

Aufgrund der unzähligen Tierarten und seiner farbenfrohen Unterwasserwelt ist ein Besuch ein unbeschreibliches Erlebnis und ein Muss auf jeder Australienreise.

Kuranda: Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda kann man den Regenwald vo einem ganz neuen Blickwinkel aus erleben: aus der Vogelperspektive. Insgesamt 7,5 km schwebt man dicht über die Baumwipfel hinweg. Kuranda Skyrail

Eine Station ist das Regenwald-Dorf Kuranda. Dort gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann.

Fraser Island: Fraser Island ist mit 123 km Länge und 14 km Breite die größte Sandinsel der Welt und von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Die Sandinsel befindet sich am südlichen Ende des Great Barrier Reefs, circa. 250 km nördlich von Brisbane. Endlose weiße Strände und Dünen, klare bis zu zwei qkm große Süßwasserseen, Mangrovensümpfe und subtropischer Regenwald charakterisieren die sehenswerte Insel. Die Aborigines nennen die Insel treffenderweise „K’gari”, was soviel wie „Paradies” bedeutet.


New South Wales

New South Wales ist ein Bundesstaat im südöstlichen Teil des Landes. Seine Hauptstadt ist Sydney. Mehr als ein Drittel der australischen Bevölkerung lebt hier, rund 7 Millionen Menschen. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die benachbarten Blue Mountains.

Sydney: Sydney ist zweifellos eine der schönsten Städte der Welt.

Sydney - Harbour Bridge bei Nacht

Die Lage an einem wunderschönen Naturhafen beschert ihr kilometerlange, weiße Sandstrände direkt vor der Tür.

Sydney Operahouse

Sehenswert sind vor allem die berühmte Oper von Sydney, die Harbour Bridge und der Bondi Beach.

Blue Mountains: In den nahe Sydney gelegenen Bergen strömen ätherische Öle aus den Eukalyptuswäldern, die sich bei warmem Klima verflüchtigen und einen blauen Dunst zurücklassen, der über dem bergigen Gelände hängen bleibt.


Victoria

Victoria ist ein Bundesstaat im Südosten Australiens. Die Hauptstadt ist Melbourne. Victoria ist von der Fläche gerechnet der kleinste Bundesstaat, besitzt aber mit rund 5,4 Millionen Einwohnern die zweithöchste Bevölkerungszahl. Sehenswertes Ausflugsziel Victorias ist Phillip Island, auf der das ganze Jahr über Zwergpinguine beobachtet werden können.

Melbourne: Melbourne ist mit gut 3,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Die Stadt bildet das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Victorias. Bei jährlichen Erhebungen der Zeitung „The Economist“ wurde Melbourne in den Jahren 2002, 2004 und 2005 zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Hierbei ausschlaggebend waren Faktoren wie kulturelle Gegebenheiten, Klima, Lebenshaltungskosten und soziales Umfeld.


Tasmanien

Tasmanien ist eine Australien im Südosten vorgelagerte Insel.

Tasmanien - Regenwald

Hauptstadt Hobart und seine Umgebung (Süden Tasmaniens): Hobart gilt als eine der schönsten Städte Australiens und erinnert ein wenig an eine norwegische Küstenstadt. Sehenswert sind das Salamanca-Viertel mit seinen schönen Galerien, Cafés und Kunsthandwerksstätten und ein Besuch des Salamanca-Markts.

Tasmanien - Hobart mit Mount Wellington

Bei einem Ausflug zur Port Arthur Historic Site, der größten Sträflingskolonie Australiens, erhält man beim Visitor Information Centre eine Häftlingsidentität und folgt dem Schicksal der Häftlinge durch die verschiedenen Abteilungen. In schönen Nationalparks wie zum Beispiel den Mount Field Nationalpark (ca. 60 km nordöstlich von Hobart) kann man mit ein wenig Glück einen Tasmanischen Teufel in freier Natur beobachten.

Umgebung von Strahan und Cradle Mountain (Westen Tasmaniens): Östlich von Strahan befindet sich der Franklin-Gordon Wild River Nationalpark. Und wie der Name bereits sagt, kommen in der Regenwaldwildnis insbesondere Wassersport-Begeisterte z.B. beim Rafting voll auf ihre Kosten. Für Wanderfreudige ist der Naturpark Cradle Mountain genau das Richtige: Hier befinden sich unterschiedliche Bushwalks, für die man zwischen einer Stunde und 10 Tagen braucht.

Freycinet Peninsula und Launceston (Osten und der Norden Tasmaniens): Türkisblaues Wasser, eine phantastische Küstenlandschaft und unberührte Strände machen die Freycinet Peninsula aus. Hier befindet sich auch einer der schönsten Strände der Welt: die Wineglass Bay im Freycinet National Park. Sehenswert ist auch eine Bootsfahrt zwischen den senkrecht aufragenden Felswänden der Cataract Gorge. Im Tamar Valley befindet sich eine der bekanntesten Weinanbauregionen Australiens.





Wer Lust bekommen hat, den fünften Kontinent selbst zu besuchen, findet bei KIWI TOURS sicher eine passende Reise. Mehr Informationen unter www.kiwitours.com.


Open-Air Kino am Hafen von Darwin

21. Juli 2009

Im Liegestuhl zurücklehnen, die frische Seeluft genießen und dabei vor der malerischen Hafenkulisse großartige Spielfilme genießen – so schön kann ein Abend im Deckchair Cinema am Hafen von Darwin sein. Das Kino verfügt über insgesamt 250 Liegestühle und 100 Sitzplätze, die ein bequemes Zurücklehnen ermöglichen.

Während der Trockenzeit (April bis November) hat das Deckchair Cinema 7 Tage die Woche geöffnet. Wer möchte kann sich seinen Kinosnack selber mitbringen, kann aber auch direkt vor Ort gemütlich zu Abendessen. Der Eintritt liegt derzeit bei 13 AUD für Erwachsene, 6 AUD für Kinder und 30 AUD für ein Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder).

Sie möchten selber einen Abend im Deckchair Cinema erleben, vorab aber noch gerne einige weitere Informationen erhalten? Auf der Homepage des Kinos können Sie sich umfassend über aktuelle Filme, Öffnungszeiten etc. informieren.

Kamele – Tiere des Outbacks

13. Juli 2009

Kamele sind Wüstentiere, können tagelang ohne Wasser auskommen, haben des Öfteren einen eigentümlichen „Gesichtsausdruck“ beim Kauen  – und kommen in Australien vor.

Wie Kamele nach Australien kommen konnten? Ganz einfach: zur Erschließung des Landes wurden Kamele als Arbeitstiere importiert und schlussendlich in Freiheit entlassen. Die damals circa 20.000 Kamele haben sich mittlerweile auf geschätzte 700.000 Kamele vermehrt – Tendenz steigend.

Alljährlich findet in Alice Springs ein Kamelrennen statt, wo die Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden können. Neben diversen Rennläufen, sorgen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Verpflegungsstände für einen unvergesslichen Tag in Australiens Outback. Ein kurzes Video zum Kamelrennen befindet sich bei Tourism Northern Territory, generelle Informationen zur Veranstaltung sind direkt beim „Lions Imparja Camel Cup“ zu finden.

Zwar wurde das diesjährige Rennen bereits vor einigen Tagen abgehalten, doch gibt es weitere Möglichkeiten ganzjährig mit Kamelen in Berührung zu kommen: so zum Beispiel im Rahmen einer Kamelsafari. Vom Rücken des schwankenden Wüstenschiffs aus, kann man das Outback und seine Sehenswürdigkeiten aus einer ganz besonderen Perspektive leben.

Ihnen reicht ein Kurzaustritt von einer Stunde oder Sie bevorzugen einen 2-Tagesausflug mit Übernachtung in der Wüste? Kein Problem es werden die unterschiedlichsten Touren angeboten, wie eine Auswahl auf  Tourism Northern Territory zeigt. Die Touren werden dort kurz vorgestellt und darüber hinaus werden Informationen zur Dauer, zu den Kosten und den besichtigten Sehenswürdigkeiten gegeben.

Wussten Sie schon, dass….

19. Juni 2009

….eine Fluss-Regatta auch ohne Fluss statt finden kann?

Möglich ist dies in Alice Springs, genauer gesagt auf dem Fluss „Todd River“, der nur alle paar Jahren Wasser führt und ansonsten ausgetrocknet ist. Damit die teilnehmenden „Boote“ dennoch von der Stelle kommen, werden ihnen kurzerhand die Böden entfernt. Wie zu Fred Feuersteins – Zeiten heben die Teilnehmer ihre Boote an und laufen, statt zu rudern mit ihren Konkurrenten um die Wette. Sieger ist, wie in einer normalen Regatta auch, wer als erstes das Ziel pariert – und unterwegs nicht den ein oder anderen Teilnehmer verloren – hat.

Die Idee zu diesem kuriosen Wettbewerb ist bereits 1961 entstanden, als die Mitglieder des Rotary Club eine Wohltätigkeitsveranstaltung organisieren wollten, bei der ihrer Meinung nach eine Regatta nicht fehlen durfte.

Und so findet das lustige Event seitdem einmal jährlich statt. Das nächste Mal ist es wieder am 22.08.2009, dann bereits zum 48 Mal, so weit.

Wer sich das Spektakel selber mal anschauen möchte, erhält auf der Homepage von der Henley-on-Todd Regatta, weitere Informationen zur Veranstaltung. Auch einige Bilder befinden sich auf der übersichtlichen (in Englisch) Webseite.

„Lightning Man“ im Kakadu National Park (Teil II/ II)

7. Mai 2009

Laut Wissenschaftler haben bereits vor über 50.000 Jahren die Gagudju-Aborigines, die Vorfahren der heutigen Aborigines, den Norden von Northern Territory bevölkert.

An fast keinem anderen Ort der Welt findet man so viele frei zugängliche Felszeichnungen der Ureinwohner. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern werden auch die Felszeichnungen am Nourlangie und am Ubirr Rock auf ein Alter von 50.000 Jahren geschätzt. Am Nourlangie Rock befindet sich der „Lightning Man“ eine der bedeutendsten Malereien.

„Der „Lightning Man“ Namarrgon schleudert Blitze über seinen Kopf auf das Arnhem Plateau, ein Felsplateau, das sich durch den Park zieht. Nach der Mythologie der Aborigines kamen in der Traumzeit Namarrgon und seine Familie aus dem Meer und durchwanderten Australien für viele Jahre. Mit seiner Steinaxt durchhieb er dunkle Wolken und spaltete die Erde. Auf diese Weise erschuf er Blitz und Donner, die eine grosse Bedeutung im natürlichen Kreislauf des Kakadu National Park spielen.“(Tourism Northern Territory)

Durch Felsmalereien haben sich über die Jahrtausende hinweg auch Kultur und Traditionen von einer Generation auf die nächste übertragen. So unterteilen die Ureinwohner noch immer in 6 Jahreszeiten: „Gunumeleng“ (Oktober – Dezember), „Gudjewg“ (Januar – März), „Bang-Gerreng“(April), „“Yegge“ (Mai-Juni), „Wurrgeng“ (Juni – August), „“Gurrung“ (August – Oktober). Mehr über die Jahreszeiten können Sie bei Tourism Northern Territory erfahren.

Übrigens bei drei trollen Reisen von KIWI TOURS kann man den Kakadu National Park auch selbst erleben.

UNESCO-Welterbe Kakadu National Park (Teil I/II)

5. Mai 2009

Circa 250 Kilometer östlich von Darwin befindet sich der größte Nationalpark Australiens: der Kakadu National Park.

Der über 20.000 km² große Park zeichnet sich insbesondere für seine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturellen Schätze aus. Bereits 1981 wurde der Kakadu National Park gleich zweimal zum UNESCO-Welterbe ernannt: als Kultur- und auch als auch Naturerbe.

Mit über 1000 beheimateten Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park ein Paradies für Naturliebhaber. In der Regenzeit verwandelt sich das trockene Gebiet in eine grüne Oase mit üppigen Seelandschaften und prasselnden Wasserfällen wie den Jim Jim Falls oder den Twin Falls. Dieses Naturwunder kann man dann bei einem Rundflug aus der Vogelperspektive genießen (während der Trockenzeit sind die Wasserfälle mit einem Allrad-Fahrzeug erreichbar). Die Flussläufe sind in der „wet season“ mit einem bunten Teppich von pinkfarbenen Lotusblüten, Wasserlilien und Seerosen überzogen. Die Reisezeit von November bis April ist laut Tourism Northern Territory „spannend für all jene, die bereits in Australien waren (…), die das Abenteuer suchen, aktiv und naturverbunden sind.“

In der Trockenzeit (Mai bis November) hingegen tummeln sich Komorane, Kraniche, Greifvögel, Reiher und noch viele andere Vogelarten auf den geschrumpften Wasserflächen. Bei einer Bootsfahrt (z.B.: Yellow Waters Cruise) kann man diese Tiere und mit ein wenig Glück auch die riesigen Salzwasserkrokodile in freier Natur beobachten.

Um den Nationalpark mit all seinen Facetten richtig kennen zu lernen, sollte man etwa 2 Tage einplanen. Ab April 2010 kostet der Eintritt in den Kakadu National Park AUD 25,-. Das Geld wird sinnvoll für die Instandhaltung und Erweiterung der Infrastruktur eingesetzt.