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Reiseziele

Ölkatastrophe bedroht das Great Barrier Reef

twa 7. April 2010

Am Samstag havarierte ein chinesisches Frachtschiff vor der Küste im Nordosten Australiens. Im eigentlich gesperrten Gebiet des Great Barrier Reef war der Frachter Shen Neng 1, der mit 65.000 Tonnen Kohle und 975 Tonnen Öl beladen ist, auf Grund aufgelaufen. Erste Überprüfungen ergaben, dass bisher zum Glück nur ein kleiner Teil des Öls ins Meer gelaufen ist und sich rund um den Unglücksort nur ein kleinerer Ölteppich ausbreiten konnten. Da der Frachter aber stark beschädigt ist und sich immer noch im Wellengang bewegt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er auseinanderbricht und damit eine Umweltkatastrophe auslöst.

aus_great_barrier_reef_clownfisch_und_anemoneGreat Barrier Reef_1

Ein größerer Schaden für das Naturschutzgebiet kann damit nicht ausgeschlossen werden. In der Zwischenzeit wird alles getan, um das empfindliche Ökosystem Great Barrier Reef zu schützen. Dafür wurden von Flugzeugen aus Chemikalien versprüht, die das Öl auflösen sollen.
Außerdem soll vor der Bergung der Shen Neng 1 der Treibstoff abgepumpt werden, um ein weiteres Austreten zu verhindern, vor allem während der schwierigen Phase der Bergung des Schiffes.

Satellitengesteuertes Handy-Alarmsystem soll vor Hai-Angriffen schützen

twa 5. März 2010

Ein satellitengesteuertes Handy-Alarmsystem soll Badegäste in Australien ab sofort vor Hai-Angriffen aus dem Meer schützen. Vor der Westküste Australiens werden derzeit hundert Weiße Haie mit neuartigen Funkchips versehen. Über Antennen, die entlang der Strände um Perth im Wasser verankert werden, werden Behörden und Bademeister alarmiert, wenn ein Hai in die Nähe der Strände gerät – und das ganz einfach per SMS. Dies ist der erste Einsatz einer neuen Generation von Funkchips, die die Bewegungen der Raubtiere in Echtzeit an die Warndienste weitergibt – und damit eine große Verbesserung für die Sicherheit der sich am Strand und im seichten Wasser aufhaltenden Badegäste.

Perth

Die westaustralische Stadt Perth

Food & Wine Festival in Melbourne

twa 13. Februar 2010

Der Termin rückt näher. Vom 12. bis 23. März 2010 findet in Melbourne das alljährliche Food & Wine Festival statt, in diesem Jahr bereits zum 18. Mal. Rund 300.000 Besucher werden in der Metropole Victorias erwartet, um erlesene Weine und gutes Essen zu genießen. Das Festival gilt als eine der größten kulinarischen Veranstaltungen weltweit, wobei sich Workshops mit Kochdemonstrationen berühmter Köche, u.a. von dem jungen englischen Koch Jamie Oliver, abwechseln mit besonderen Menüs in diversen Restaurants oder The World`s Longest Lunch.

Wer sich also für Essen interessiert, sollte das nicht verpassen. Und wer zudem auch noch Spaß haben will, wird hier auch auf seine Kosten kommen: Beim World´s longest Lunch werden jeweils bis zu 1.000 Personen erwartet, die unter freiem Himmel ein ausgedehntes Mittagessen genießen. Davon gibt es 19, die in Melbourne und im gesamten Bundesstaat Victoria stattfinden.

Natürlich wäre Melbourne nicht Melbourne, wenn es nicht das Festival zum Anlass nähme, um das Feiern noch ein wenig auszuweiten: Überall in der Stadt werden Probierstände aufgebaut, an denen die Gäste ausgewählte Spezialitäten und Weine probieren können. The Edible Garden beispielsweise verwandelt den City Square der Stadt in einen Obst- und Gemüsegarten.

Auch Europa ist beim Melbourne Food & Wine Festival vertreten, allerdings nicht von deutschen Köchen. Andoni Luis Aduriz aus Spanien und Massimo Bottura aus Italien, zwei unter Kennern hoch gehandelte Küchenchefs, bieten Einblicke in ihre Sicht des Kochens. In Chinatown werden chinesische und südostasiatische Einflüsse auf die Küche in Melbourne gezeigt. Aber es gibt auch die Möglichkeit zu einem ausgedehnten Zug durch die Tapasbars der Stadt und am Federation Square werden Open Air-Filme zum Thema Essen zu sehen sein.

Das ist natürlich noch lange nicht alles, über 250 Veranstaltungen warten auf Fach- und Nichtfachbesucher. Mehr Infos gibt es hier: Melbourne Food & Wine Festival

Preiswerte Alternative zum Bridge Climb auf Sydneys Harbor Bridge

twa 19. Dezember 2009

Es gibt auch eine preiswerte Alternative zum teuren Bridge Climb in Sydney: Für nur 9,50 AUD kann man einen der Südpfeiler der Harbor Bridge hinaufsteigen und von dort oben ebenfalls einen grandiosen Blick über Sydney genießen. Der Aussichtspunkt liegt zwar 45 Meter tiefer als beim teureren Bridge Climb, aber immerhin kostet dieses Vergnügen nur ein Zwanzigstel von dem, was man für den Klettertrip über den äußeren Brückenbogen bis zum Gipfel zahlt.

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Täglich überqueren im Schnitt 161.000 Fahrzeuge die Brücke. Sie ist die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste, auf 50 Meter Breite befindet sich eine achtspurige Straße, zwei Bahngleise, einen Fahrrad- und einen Fußgängerweg. Wer die 200 Stufen hinauf nicht am Stück schafft, für den gibt’s angenehme Haltepunkte. In Ausstellungsräumen auf drei Ebenen kann man sich über den achtjährigen Bau der Brücke und ihre Eröffnung 1932 informieren.

Neue Schildkrötenklinik in Queensland

twa 5. Dezember 2009

In Townsville, südlich von Cairns am Great Barrier Reef, hat ein neues Schildkrötenklinikum eröffnet. Hier werden kranke und verletzte Schildkröten behandelt, die danach wieder in die Freiheit entlassen werden. Die meisten Erkrankungen der Tiere gehen auf den Menschen zurück, der den Lebensraum der Schildkröten maßgeblich verändert hat. Besucher des Hospitals bekommen bei einer geführten Tour einen guten Einblick in die Lebensumstände der Schildkröten und können auch bei den Behandlungen zusehen. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite  www.reefhq.com.au.

Der Uluru – Sitz der Ahnen

twa 12. November 2009

Mitten im Outback Australiens, im Northern Territory, steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Gut 450 Kilometer sind es mit dem Auto von der nächsten größeren Stadt Alice Springs aus.

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Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 Kilometer muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 Kilometer, seine Breite an manchen Stellen 2 Kilometer. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeit- geschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.

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Für viele Reisende gilt: Kein Australien-Trip, ohne einen Abstecher zum Uluru zu machen. Denn den sollte man gesehen haben, wenn man sich schon auf den weiten Weg ans andere Ende der Welt macht.

Kiwi Tours bietet übrigens einige schöne Reisen zum Ayers Rock an. Zu den Reiseangeboten geht hier lang: Kiwi Tours – Reiseangebote Australien

Tropisches Paradies – Cairns

jfi 14. September 2009

Um Ihr Interesse für den heutigen Fernsehtipp noch mehr zu steigern möchte ich Ihnen eine der schönsten Städte Australiens vorstellen – Cairns.

Cairns, das ist die kleine quirlige Stadt im Norden des roten Kontinents in der nahezu jeder Australienreisende wahrscheinlich schon zu Besuch war. Das tropische Paradies Australiens, wie Cairns häufig genannt wird, ist Heimat von etwa 130.000 Menschen und liegt im Sunshine State Queensland.

Auf Grund der zentralen Lage und dem breiten Spektrum an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziel für Australienreisende geworden. Speziell für Backpacker, Rucksacktouristen, ist die Stadt einer der Hauptzielorte ihrer Reise geworden.

Bereits vor vielen Jahrhunderten war die Gegend um Cairns ein von den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, bevorzugtes Siedlungsgebiet. Der erste Europäer der die wunderschöne Landschaft rund um Cairns erkundete war Kapitän James Cook im Jahr 1770.

Nach James Cook dauerte es weitere 100 Jahre bevor erneut Europäer in die Region zurückkehrten. Im Zuge des beginnenden Goldrausches am Palmer River wurde das heutige Cairns gegründet. Mit der Zeit wuchs die Stadt zu einem der größten Umschlagplätze für Holz und Gold.

Heute ist Cairns trotz seiner überschaubaren Größe einer der beliebtesten Orten des roten Kontinents. Der internationale Flughafen macht Cairns zu einem Angelpunkt für Ausflüge in die nährere Umgebung. So dauert eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kurz ist. Das Great Barrier Reef zieht täglich Tauch- und Schnorchelbegeisterte an. Mit seinen unzähligen Tierarten und seiner umwerfenden Unterwasserwelt ist es ein unbeschreibliches Erlebnis.

Auch ein Ausflug mit der Seilbahn „Skyrail Rainforest Cableway“ in das Regenwalddorf Kuranda ist eine Reise wert.

Kuranda Skyrail

Aber nicht nur die Umgebung von Cairns hat Sehenswürdigkeiten zu bieten, auch Cairns selbst ist faszinierend. Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich die „Cairns Lagoon“. Sie ist ein Salzwasserpool der jederzeit zum Baden einlädt. Hier finden auch des Öfteren Open Air-Veranstaltungen statt. Sich in die Sonne legen und harmonische Musik genießen, Sie können sich sicherlich vorstellen wie entspannend das ist.

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Ein weiteres Highlight ist die so genannte „Esplanade“ mit unzähligen Bars, Restaurants und Geschäften. Für Zockerfreunde ist der Besuch des Reef Casino Complex ein Muss. Das Casino ist ganz im Stil des Regenwaldes gehalten und alleine daher schon einen Besuch wert.

Möchten Sie ein wenig mehr über die Geschichte von Cairns erfahren, dann lohnt es sich gewiss das Cairns Museum zu besichtigen. Dort werden die Eingangs kurz beschriebenen Einflüsse der ersten europäischen Siedler ebenso gezeigt wie die Geschichten und Schicksale der australischen Ureinwohner. Geschichte zum Anfassen bietet ein Abstecher in den „Tjapukai Aboriginal“ Kulturpark. Aborigines vermitteln dort einen authentischen Einblick in ihre 50.000 Jahre alten Traditionen.

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Doch auch für Kunst-Interessierte gibt es in Cairns einiges zu bestaunen. Wie zum Beispiel die „Cairns Regional Gallery“, in der die Kunst der Aborigines bestaunt werden kann.

Sei es die Abenteuerlust, das Kunstinteresse oder die Natur, Cairns hat für jeden etwas zu bieten.

Vielleicht heißt es also auch bald für Sie „G’Day and welcome to Cairns!

Open-Air Kino am Hafen von Darwin

azi 21. Juli 2009

Im Liegestuhl zurücklehnen, die frische Seeluft genießen und dabei vor der malerischen Hafenkulisse großartige Spielfilme genießen – so schön kann ein Abend im Deckchair Cinema am Hafen von Darwin sein. Das Kino verfügt über insgesamt 250 Liegestühle und 100 Sitzplätze, die ein bequemes Zurücklehnen ermöglichen.

Während der Trockenzeit (April bis November) hat das Deckchair Cinema 7 Tage die Woche geöffnet. Wer möchte kann sich seinen Kinosnack selber mitbringen, kann aber auch direkt vor Ort gemütlich zu Abendessen. Der Eintritt liegt derzeit bei 13 AUD für Erwachsene, 6 AUD für Kinder und 30 AUD für ein Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder).

Sie möchten selber einen Abend im Deckchair Cinema erleben, vorab aber noch gerne einige weitere Informationen erhalten? Auf der Homepage des Kinos können Sie sich umfassend über aktuelle Filme, Öffnungszeiten etc. informieren.

Panoramablick von der berühmten Sydney Harbour Bridge

azi 15. Juli 2009

Hoch hinaus – so geht es im wahrsten Sinne des Wortes beim Besteigen der berühmten Sydney Harbour Bridge.

Ein Aufstieg verspricht Nervenkitzel, aber auch eine traumhafte Aussicht auf Sydney mit Hafen und Oper, sowie der Brücke selbst. Insgesamt führen zwei Klettertouren zum „Gipfel” auf 134 Metern Höhe: die „The Bridge Climb” und „The Discovery Climb”. Während bei „The Bridge Climb” der Auf- und Abstieg über Laufstege und Leitern erfolgt, erfolgt dieser bei der „The Discovery Climb” über „schlängelnde Stege” mitten durch die Stahlkonstruktion.

Beide Touren dauern circa 3,5 Stunden und starten mit einer kurzen Einweisung und Umziehen – so erhält jeder Besucher einen speziellen Anzug, Schutzkleidung, Kommunikationsgerät und einen Sicherheitsgurt, der die ganze Tour über mit einer Sicherheitsleine verbunden ist. Die unvergessliche Tour findet jeweils am Morgen, Mittag, in der Abenddämmerung und bei Nacht statt. Bei der nächtlichen Tour erhalten Besucher zusätzlich eine Lampe.

Videos zum „The Bridge Climb“  und zur “The Discovery Climb” geben einen kleinen Eindruck von dem abenteuerlichen Erlebnis.

Quelle: „Bridge Climb” Sydney

Kamele – Tiere des Outbacks

azi 13. Juli 2009

Kamele sind Wüstentiere, können tagelang ohne Wasser auskommen, haben des Öfteren einen eigentümlichen „Gesichtsausdruck” beim Kauen  – und kommen in Australien vor.

Wie Kamele nach Australien kommen konnten? Ganz einfach: zur Erschließung des Landes wurden Kamele als Arbeitstiere importiert und schlussendlich in Freiheit entlassen. Die damals circa 20.000 Kamele haben sich mittlerweile auf geschätzte 700.000 Kamele vermehrt – Tendenz steigend.

Alljährlich findet in Alice Springs ein Kamelrennen statt, wo die Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden können. Neben diversen Rennläufen, sorgen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Verpflegungsstände für einen unvergesslichen Tag in Australiens Outback. Ein kurzes Video zum Kamelrennen befindet sich bei Tourism Northern Territory, generelle Informationen zur Veranstaltung sind direkt beim „Lions Imparja Camel Cup” zu finden.

Zwar wurde das diesjährige Rennen bereits vor einigen Tagen abgehalten, doch gibt es weitere Möglichkeiten ganzjährig mit Kamelen in Berührung zu kommen: so zum Beispiel im Rahmen einer Kamelsafari. Vom Rücken des schwankenden Wüstenschiffs aus, kann man das Outback und seine Sehenswürdigkeiten aus einer ganz besonderen Perspektive leben.

Ihnen reicht ein Kurzaustritt von einer Stunde oder Sie bevorzugen einen 2-Tagesausflug mit Übernachtung in der Wüste? Kein Problem es werden die unterschiedlichsten Touren angeboten, wie eine Auswahl auf  Tourism Northern Territory zeigt. Die Touren werden dort kurz vorgestellt und darüber hinaus werden Informationen zur Dauer, zu den Kosten und den besichtigten Sehenswürdigkeiten gegeben.

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