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South Australia

Das Adelaide Fringe Festival: die größte Kunstveranstaltung Australiens

22. Februar 2013

Während Melbourne das Foodfestival feiert, hat auch Adelaide was zu feiern: Das Adelaide Fringe ist die größte Kunstveranstaltung der südlichen Hemisphäre. Schon seit dem 15. Februar (und noch bis zum 17. März) zeigt die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia an fast jeder Ecke der Stadt Kunstevents, die wirklich für jeden Besucher etwas bieten. Über 900 Veranstaltungen finden auf den extra eingerichteten Bühnen in Parks, Lagerhäusern und leer stehenden Gebäuden statt, daneben haben natürlich auch feste Einrichtungen wie Theater, Hotels, Kunstgalerien und Cafés ihre Lokalitäten ztur Verfügung gestellt. Neben Kunstevents gibt es auch Kabarett, Comedy, Zirkus, Tanz, Film, Theater, Puppenspiel und Musik.

Quelle: Tourism Australia
Mehr Informationen zum Adelaide Fringe Festival: www.adelaidefringe.com.au

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 3)

14. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Farbenspiel im Kratersee: Das Geheimnis des „Blue Lake“

Die unendlich vielfältige Natur Australiens hat der Wissenschaft schon man­ches Rätsel aufgegeben. Ein Kratersee im Süden des Kontinents bereitete Geo­logen und Biologen über Jahrzehnte hinweg besonderes Kopfzerbrechen. Wa­rum nur, fragten sie sich bis vor kurzem, wechselt das Wasser quasi über Nacht seine Farbe…?

In den Wintermonaten zeigt sich die Oberfläche des „Blue Lake“ in der Caldera des Mount Gambier in einem eher trüb wirkenden Ton zwischen Grau und Türkis. Doch dann, kaum dass die Temperaturen, meist im November, auf Frühlings-Grade geklettert sind, wechselt die Wasserfarbe zu einem leuchtenden, klaren Kobaltblau.

Bis in den März hinein macht der Blue Lake seinem Namen alle Ehre – bis die herbst­­lich-fallenden Temperaturen den alten Zustand wiederherstellen.

Komisch? Nein, ganz natürlich. Der komplizierte Mechanismus, der den regel­mä­ßi­gen Farbwechsel verursacht, wurde allerdings erst nach und nach enthüllt. An dem geheimnisvollen Spiel sind sowohl Algen als auch winzige Kalkteilchen beteiligt, die in Abhängigkeit von der Wassertemperatur mal für Trübung, mal für Klärung sorgen.

Heute wird das Phänomen etwa so erklärt, dass die Algen in der kalten Jahreszeit die Oberhand behalten und das Wasser trüben, während das im Frühjahr und Sommer erwärmte Wasser Kalziumkarbonat entstehen lässt, das die Lichtreflektion zu dem fast unwirklichen Blau hin verändert. Gleichzeitig sorgt eine chemische Reaktion mit organischen Säuren für die Klärung des Wassers.

Das Farbenspiel des Blue Lake ist übrigens keineswegs die einzige Attraktion dieser vulkanischen Region. Hier gibt es weitere schöne Maare, ausgedehnte Höhlen­systeme, eine wundervolle Flora und Fauna sowie kulinarische Highlights: zum Beispiel den hervorragenden Hummer von der nahen Limestone Coast. Und ganz in der Nähe wächst der dazu passende süffige Weißwein.

INFOS zum Blue Lake, Mount Gambier:

Wo genau: Der Blue Lake ist ein Kratersee im austra­lischen Bundesstaat South Australia, unweit der Stadt Mount Gambier. Sie gilt als Zentrum der attraktiven Limestone Coast und liegt etwa in der Mitte zwischen Melbourne (Victoria) und Adelaide (South Australia).

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 23-Tage-Reise „Rote Erde – weites Land“ von KIWI TOURS, München (Mount Gambier am 8. Tag). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Reisen im Planwagen

13. August 2012

Reisen mit dem Auto? Schon gemacht. Mit dem Zug? Langweilig. Mit dem Rucksack? Zu alt. Jetzt gibt es ein neues ultimatives Abenteuer im australischen Outback, das mit Sicherheit noch fast niemand gemacht hat: Übernachten im Planwagen.

Bei Gawler Ranges Safari haben Abenteuerlustige ab sofort die Möglichkeit, in einem 100 Jahre alten und typisch australischen Swagon zu nächtigen. Der Begriff kommt von „swag“, einer übergroßen Matratze, und natürlich „wagon“, dem Planwagen. Nach einer liebenvollen Renovierung wurde das alte Stück mit einem Zeltdach ausgestattet, das sich zurückziehen lässt, damit man nachts auch unter freiem Sternenhimmel nächtigen kann, und sogar über ein privates Bad mit Dusche. Also keine Angst, man muss kein hartgesottener Cowboy sein, um auf diese Art Urlaub zu machen. An der Stelle, wo früher Pferde oder Bullen eingespannt waren, kann man sich nun bei einem Glas Wein entspannen und die Aussicht auf die wunderschöne Landschaft des Gawler Ranges Nationalparks genießen.
Mehr Infos gibt es unter www.gawlerrangessafaris.com

Die australischen Bundesstaaten

8. März 2011

Western Australia

Western Australia nimmt, wie der Name schon sagt, den ganzen Westen des Kontinents ein. In Western Australia leben rund zwei Millionen Einwohner, davon allein 1,4 Millionen im Ballungsraum der Hauptstadt Perth. Der größte Teil der restlichen 600.000 Menschen konzentriert sich auf den relativ kleinen Teil um die Südwestspitze Australiens rund um Bunbury und Albany. Bunbury ist mit rund 54.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt von Western Australia.

Perth: Die eigentliche Stadt Perth ist vergleichsweise klein. Sie beherbergt unter anderem das Bankenviertel und die Börse, das Vergnügungsviertel Northbridge, eine Einkaufsmeile rund um die Hay und die Murray Street und den Sitz des Landesparlaments. Perth ist die viertgrößte australische Metropole und hat mittlerweile die Größe von 5.400 qkm überschritten.

Perth

Sie erstreckt sich von den Stränden am Indischen Ozean ostwärts bis zu den Ausläufern der Darling Range. Als „Seele der Stadt“ wird der Kings Park bezeichnet, ein 400 Hektar großes Gelände am Rande der City. Perth, das schon 1829 gegründet worden ist, besitzt noch einige sehenswerte alte Gebäude. Dazu gehört u.a. das Government House aus dem Jahr 1864, die Deanery von 1859 oder die Town Hall von 1867. Das älteste Gebäude ist das Old Courthouse (1836). Beliebt ist Perth auch als Metropole des Segel- und Wassersports. Die Wassertemperatur des hier anlandenden Indischen Ozeans liegt beständig bei 20 bis 22 °C.


Northern Territory

Das Northern Territory gehört ebenfalls zu den Bundesterritorien, besitzt aber im Gegensatz zu den anderen Staaten keine Eigenstaatlichkeit. Hier leben nur ca. 220.000 Menschen. In den beiden größten Städten Darwin und Alice Springs leben rund 70% der gesamten Bevölkerung des Territoriums. Zum Northern Territory zählt auch das berühmte Outback, dessen wichtigste Sehenswürdigkeit der Ayers Rock ist.

Darwin: Darwin ist die größte Stadt und Hauptstadt des Northern Territory mit etwas mehr als 120.000 Einwohnern. Die Stadt wurde 1869 gegründet und seither dreimal wieder aufgebaut, nachdem es 1897, 1937 und 1974 durch Zyklone fast vollständig zerstört worden war. Sie gilt als Ausgangspunkt für Touren in den sehenswerten Kakadu Nationalpark.

Kakadu Nationalpark: Das UNESCO-Welterbe Kakadu Nationalpark befindet sich ca. 250 km östlich von Darwin. Es ist der größte Nationalpark Australiens, auf über 20.000 qkm findet man eine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturelle Schätze aus.

Warnschild im Kakadu Nationalpark

Dafür wurde der Park zweifach ausgezeichnet: zum UNESCO-Weltkultur- und auch zum Weltnaturerbe. Mit über 1.000 Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park nicht nur für Naturliebhaber sehenswert.

Alice Springs: Alice Springs ist die einzige größere Stadt nahe dem geographischen Zentrum Australiens und damit Tor zum australischen Outback.

Ayers Rock: Mitten im Outback Australiens steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 km muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 km, seine Breite an manchen Stellen 2 km. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeitgeschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.


South Australia

South Australia ist ein im Süden Australiens gelegener Bundesstaat. Seine Hauptstadt ist Adelaide mit ca. 1 Millionen Einwohnern. Bekannt ist auch die Stadt Mount Gambier durch die vulkanischen Seen am gleichnamigen Vulkan Mount Gambier. Hier sticht besonders der Blue Lake hervor, der in den wärmeren Monaten eine intensive Blaufärbung annimmt.

Kangaroo Island: Das zu South Australia gehörende Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens. Über die Hälfte der Insel hat ihre üppige Ursprungsvegetation bewahrt, mehr als ein Drittel der Inselfläche wurde zu Nationalparks und Schutzgebieten erklärt. Hier sieht man noch Tiere, die anderswo nicht mehr oder sehr schwer zu entdecken sind: das Derbywallaby, den Fuchskusu, den Kurzschnabeligel, Zwergpinguine, Neuseeländische und Australische Seebären sowie Australische Seelöwen.

Coober Pedy: Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchte, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich ca. 850 km nördlich von Adelaide. Aufgrund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sinnvolle Idee: Sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige, an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel sehen, unter denen sich Stollen und Gänge befinden. Bei einem Blick unter die Erde trifft man auf Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen.


Queensland

Queensland ist ein Bundesstaat im Nordwesten Australiens mit der Hauptstadt Brisbane. Seine Fläche breitet sich über 1,73 qkm aus und der Staat hat ca. 4 Millionen Einwohner. Nach Western Australia ist Queensland der flächenmäßig zweitgrößte Staat Australiens. Hier leben neben New South Wales die meisten Aborigines, nämlich ca. 26% der indigenen Gesamtbevölkerung. Queensland verfügt über eine große Anzahl von Naturschutzgebieten, die von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden sind, u.a. das mehr als sehenswerte Great Barrier Reef, Fraser Island und der tropische Regenwald auf der Kap-York-Halbinsel im Norden des Bundesstaates.

Brisbane: Die Hauptstadt Queenslands hat gut 2 Millionen Einwohner. Die Stadt wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane, benannt. Die Straßen im Stadtzentrum sind nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt, Straßen mit Frauennamen laufen in Ost-West-Richtung, die mit Männernamen in Nord-Süd-Richtung. Die Queen Street ist die historische Hauptstraße. Sie mündet in der geschäftigen Fußgängerzone.

Cairns: Das tropische Paradies Australiens ist Heimat von etwa 130.000 Menschen.

Cairns Nothern Beaches

Aufgrund der zentralen Lage und des breiten Spektrums an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziele für Australienreisende geworden und besonders sehenswert aufgrund einer Tatsache: Eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef dauert von hier aus gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kaum der Rede wert ist.

Great Barrier Reef: Das berühmte Great Barrier Reef zählt zum UNESCO-Welterbe und ist ein sehr sehenswertes Ziel in Australien.

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Aufgrund der unzähligen Tierarten und seiner farbenfrohen Unterwasserwelt ist ein Besuch ein unbeschreibliches Erlebnis und ein Muss auf jeder Australienreise.

Kuranda: Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda kann man den Regenwald vo einem ganz neuen Blickwinkel aus erleben: aus der Vogelperspektive. Insgesamt 7,5 km schwebt man dicht über die Baumwipfel hinweg. Kuranda Skyrail

Eine Station ist das Regenwald-Dorf Kuranda. Dort gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann.

Fraser Island: Fraser Island ist mit 123 km Länge und 14 km Breite die größte Sandinsel der Welt und von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Die Sandinsel befindet sich am südlichen Ende des Great Barrier Reefs, circa. 250 km nördlich von Brisbane. Endlose weiße Strände und Dünen, klare bis zu zwei qkm große Süßwasserseen, Mangrovensümpfe und subtropischer Regenwald charakterisieren die sehenswerte Insel. Die Aborigines nennen die Insel treffenderweise „K’gari”, was soviel wie „Paradies” bedeutet.


New South Wales

New South Wales ist ein Bundesstaat im südöstlichen Teil des Landes. Seine Hauptstadt ist Sydney. Mehr als ein Drittel der australischen Bevölkerung lebt hier, rund 7 Millionen Menschen. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die benachbarten Blue Mountains.

Sydney: Sydney ist zweifellos eine der schönsten Städte der Welt.

Sydney - Harbour Bridge bei Nacht

Die Lage an einem wunderschönen Naturhafen beschert ihr kilometerlange, weiße Sandstrände direkt vor der Tür.

Sydney Operahouse

Sehenswert sind vor allem die berühmte Oper von Sydney, die Harbour Bridge und der Bondi Beach.

Blue Mountains: In den nahe Sydney gelegenen Bergen strömen ätherische Öle aus den Eukalyptuswäldern, die sich bei warmem Klima verflüchtigen und einen blauen Dunst zurücklassen, der über dem bergigen Gelände hängen bleibt.


Victoria

Victoria ist ein Bundesstaat im Südosten Australiens. Die Hauptstadt ist Melbourne. Victoria ist von der Fläche gerechnet der kleinste Bundesstaat, besitzt aber mit rund 5,4 Millionen Einwohnern die zweithöchste Bevölkerungszahl. Sehenswertes Ausflugsziel Victorias ist Phillip Island, auf der das ganze Jahr über Zwergpinguine beobachtet werden können.

Melbourne: Melbourne ist mit gut 3,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Die Stadt bildet das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Victorias. Bei jährlichen Erhebungen der Zeitung „The Economist“ wurde Melbourne in den Jahren 2002, 2004 und 2005 zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Hierbei ausschlaggebend waren Faktoren wie kulturelle Gegebenheiten, Klima, Lebenshaltungskosten und soziales Umfeld.


Tasmanien

Tasmanien ist eine Australien im Südosten vorgelagerte Insel.

Tasmanien - Regenwald

Hauptstadt Hobart und seine Umgebung (Süden Tasmaniens): Hobart gilt als eine der schönsten Städte Australiens und erinnert ein wenig an eine norwegische Küstenstadt. Sehenswert sind das Salamanca-Viertel mit seinen schönen Galerien, Cafés und Kunsthandwerksstätten und ein Besuch des Salamanca-Markts.

Tasmanien - Hobart mit Mount Wellington

Bei einem Ausflug zur Port Arthur Historic Site, der größten Sträflingskolonie Australiens, erhält man beim Visitor Information Centre eine Häftlingsidentität und folgt dem Schicksal der Häftlinge durch die verschiedenen Abteilungen. In schönen Nationalparks wie zum Beispiel den Mount Field Nationalpark (ca. 60 km nordöstlich von Hobart) kann man mit ein wenig Glück einen Tasmanischen Teufel in freier Natur beobachten.

Umgebung von Strahan und Cradle Mountain (Westen Tasmaniens): Östlich von Strahan befindet sich der Franklin-Gordon Wild River Nationalpark. Und wie der Name bereits sagt, kommen in der Regenwaldwildnis insbesondere Wassersport-Begeisterte z.B. beim Rafting voll auf ihre Kosten. Für Wanderfreudige ist der Naturpark Cradle Mountain genau das Richtige: Hier befinden sich unterschiedliche Bushwalks, für die man zwischen einer Stunde und 10 Tagen braucht.

Freycinet Peninsula und Launceston (Osten und der Norden Tasmaniens): Türkisblaues Wasser, eine phantastische Küstenlandschaft und unberührte Strände machen die Freycinet Peninsula aus. Hier befindet sich auch einer der schönsten Strände der Welt: die Wineglass Bay im Freycinet National Park. Sehenswert ist auch eine Bootsfahrt zwischen den senkrecht aufragenden Felswänden der Cataract Gorge. Im Tamar Valley befindet sich eine der bekanntesten Weinanbauregionen Australiens.





Wer Lust bekommen hat, den fünften Kontinent selbst zu besuchen, findet bei KIWI TOURS sicher eine passende Reise. Mehr Informationen unter www.kiwitours.com.


Unterirdische Opalstadt Coober Pedy

24. April 2009

Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchten, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich im Staat South Australia, ca. 850 km nördlich von Adelaide (auf der Route nach Alice Springs).

Wurde im Jahre 1915 in Coober Pedy die erste Opalader entdeckt, so weiß man heute, dass 80 % der weltweit geschürften Edelsteine von hier stammen. Inmitten der Geröllwüste leben heute 3500 Opalschürfer aus über 45 Nationen. Auf Grund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sehr sinnvolle Idee: sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel, unter denen sich Stollen und Gänge befinden, sehen. Bei einem Blick unter die Erde sieht man, dass sich dort Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen wie die St. Peter & Paul Catholic Underground Church, befinden.

Vorteile dieser unterirdischen Bauten bzw. Höhlenwohnungen (den so genannten „Dugouts“) liegen zum einen darin, dass hier eine konstante Innentemperatur von ca. 20 bis 25° C herrscht. Zum anderen sind die Bewohner vor dem gleißend hellen Licht und zugleich vor den umherwirbelnden Staubpartikeln geschützt.

Um dieses Wunderwerk selbst erleben zu können und da Unbefugten der Zutritt zu den eingezäunten Opalfeldern von Coober Pedy verboten ist, sollte man unbedingt einer Tour durch die Dugouts und Opalminen wie zum Beispiel der Umoona Opal Mine mit Opalmuseum, machen.

Mehr über Coober Pedy und Besichtigungstouren können Sie auf der Homepage der Stadt erfahren.