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Victoria

Wine and Food Festival in Australiens Gourmethauptstadt Melbourne

21. Februar 2013

Es ist wieder soweit: Das kulinarische Event des Jahres steht in Australien vor der Tür. Vom 1. bis 17. März wird Melbourne wieder zur größten Gourmetmeile Australiens. Wer sich also für Essen interessiert, sollte das nicht verpassen. Und wer zudem auch noch Spaß haben will, wird hier auch auf seine Kosten kommen: Beim World´s longest Lunch werden jeweils bis zu 1.000 Personen erwartet, die unter freiem Himmel ein ausgedehntes Mittagessen genießen.

Natürlich wäre Melbourne nicht Melbourne, wenn es nicht das Festival zum Anlass nähme, um das Feiern noch ein wenig auszuweiten: Überall in der Stadt werden Probierstände aufgebaut, an denen die Gäste ausgewählte Spezialitäten und Weine probieren können.

Quelle: Tourism Australia
Hier gibt’s mehr Infos zum Food and Wine Festival: www.melbournefoodandwine.com.au
Melbourne bei Nacht

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 3)

14. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Farbenspiel im Kratersee: Das Geheimnis des „Blue Lake“

Die unendlich vielfältige Natur Australiens hat der Wissenschaft schon man­ches Rätsel aufgegeben. Ein Kratersee im Süden des Kontinents bereitete Geo­logen und Biologen über Jahrzehnte hinweg besonderes Kopfzerbrechen. Wa­rum nur, fragten sie sich bis vor kurzem, wechselt das Wasser quasi über Nacht seine Farbe…?

In den Wintermonaten zeigt sich die Oberfläche des „Blue Lake“ in der Caldera des Mount Gambier in einem eher trüb wirkenden Ton zwischen Grau und Türkis. Doch dann, kaum dass die Temperaturen, meist im November, auf Frühlings-Grade geklettert sind, wechselt die Wasserfarbe zu einem leuchtenden, klaren Kobaltblau.

Bis in den März hinein macht der Blue Lake seinem Namen alle Ehre – bis die herbst­­lich-fallenden Temperaturen den alten Zustand wiederherstellen.

Komisch? Nein, ganz natürlich. Der komplizierte Mechanismus, der den regel­mä­ßi­gen Farbwechsel verursacht, wurde allerdings erst nach und nach enthüllt. An dem geheimnisvollen Spiel sind sowohl Algen als auch winzige Kalkteilchen beteiligt, die in Abhängigkeit von der Wassertemperatur mal für Trübung, mal für Klärung sorgen.

Heute wird das Phänomen etwa so erklärt, dass die Algen in der kalten Jahreszeit die Oberhand behalten und das Wasser trüben, während das im Frühjahr und Sommer erwärmte Wasser Kalziumkarbonat entstehen lässt, das die Lichtreflektion zu dem fast unwirklichen Blau hin verändert. Gleichzeitig sorgt eine chemische Reaktion mit organischen Säuren für die Klärung des Wassers.

Das Farbenspiel des Blue Lake ist übrigens keineswegs die einzige Attraktion dieser vulkanischen Region. Hier gibt es weitere schöne Maare, ausgedehnte Höhlen­systeme, eine wundervolle Flora und Fauna sowie kulinarische Highlights: zum Beispiel den hervorragenden Hummer von der nahen Limestone Coast. Und ganz in der Nähe wächst der dazu passende süffige Weißwein.

INFOS zum Blue Lake, Mount Gambier:

Wo genau: Der Blue Lake ist ein Kratersee im austra­lischen Bundesstaat South Australia, unweit der Stadt Mount Gambier. Sie gilt als Zentrum der attraktiven Limestone Coast und liegt etwa in der Mitte zwischen Melbourne (Victoria) und Adelaide (South Australia).

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 23-Tage-Reise „Rote Erde – weites Land“ von KIWI TOURS, München (Mount Gambier am 8. Tag). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Australien, wie es nur wenige kennen – eine Artikelserie (Teil 1)

6. Dezember 2012

Australien, wie es nur wenige kennen – mit spektakulärer Natur, außergewöhnlichen Aktivitäten und einzigartigen Begegnungen: Unsere Artikelserie vermittelt Einblicke in die eher verborgenen Winkel des fünften Kontinents und gibt Anregungen für weitere Recherchen. Zum Beispiel auf der Webseite www.nothinglikeaustralia.com/de, die Tourism Australia unter dem Motto „Australien – einfach unvergleichlich“ eingerichtet hat: Hier sind unter anderem zahlreiche Geheimtipps zu finden, die Urlauber von ihren Entdeckungen auf dem Fünften Kontinent mitgebracht haben…

Die „Zwölf Apostel“ an der Great Ocean Road – wirklich 12?

Australiens meistfotografiertes Motiv, da gibt es keinen Zweifel, ist der Uluru im Roten Zentrum des Kontinents, den meisten Europäern eher als Ayers Rock geläufig.  Und die Nummer zwei? Wahrscheinlich die „Zwölf Apostel“ an der Traumstraße „Great Ocean Road“. Zweifel daran betreffen aber weniger die Rangfolge als die Zahl der Apostel… Wer die spektakulären Kalkfelsen an der tosenden Südküste des Bundesstaates Victoria zählt, kommt tatsächlich nur bis zur Zahl acht. Wo aber sind die anderen vier? Hat es sie überhaupt jemals gegeben? Und wenn ja, was ist mit ihnen passiert? Von einer der bis zu 60 m hohen Felsennadeln weiß man es genau: Sie fiel im Juli des Jahres 2005 bei besonders rauer See in sich zusammen. Das Schicksal der Erosion, dem gerade der Kalksandstein nicht entrinnen kann, hatte sie ereilt. Es gab also zuvor mindestens neun „Apostel“.

Und vielleicht hat man früher noch eine etwas entfernt stehende Dreier-Felsengruppe dazu gezählt, die allerdings eine eigene Identität hat: The “Three Sisters“ – die „drei Schwestern, von denen es seit 2009 auch nur noch zwei gibt. Überliefert dagegen ist, dass die „Zwölf Apostel“ in früheren Zeiten einen weniger ehrfurchtgebietenden, geradezu derben Namen trugen: Noch Anfang der 1920er Jahre wurden die Felsen „The Sow & Piglets“ genannt – also „Sau & Ferkel“. Die wachsende touristische Popularität rief nach einer appetitlicheren Bezeichnung, und so wurden die „zwölf Apostel“ geboren.

Im Gegensatz zum massiven Uluru, dem heiligen Berg der Aborigines, sind die „Apostel“ an der grandiosen Küstenstraße von Victoria nicht unsterblich. Geologen fürchten, dass die verbliebenen Felsenspitzen den Pazifikwellen nur noch wenige Jahrzehnte trotzen können. Immerhin: Eine Weile noch bleiben die „Apostel“ eines der lohnendsten Ziele jeder Australienreise – mit ihrem je nach Sonneneinfall wech­selnden Farbenspiel und der großartigen Szenerie des mehrere hundert Kilometer langen Küstenabschnitts ein unvergessliches Erlebnis.

INFOS zur Great Ocean Road:

Wo genau: Die Great Ocean Road liegt im australischen Bundesstaat Victoria und gilt als eine der schönsten Traumstraßen der Welt. Sie beginnt etwa 75 km südwestlich von Melbourne in Geelong und erstreckt sich rund 250 km entlang der australischen Südküste Küste bis Warnambool.

Wie hinkommen? Zum Beispiel im Rahmen der 17-Tage-Reise „Traumvielfalt des 5. Kontinents“ von KIWI TOURS, München (Ausflugspaket). Mehr dazu unter www.kiwitours.com

Die australischen Bundesstaaten

8. März 2011

Western Australia

Western Australia nimmt, wie der Name schon sagt, den ganzen Westen des Kontinents ein. In Western Australia leben rund zwei Millionen Einwohner, davon allein 1,4 Millionen im Ballungsraum der Hauptstadt Perth. Der größte Teil der restlichen 600.000 Menschen konzentriert sich auf den relativ kleinen Teil um die Südwestspitze Australiens rund um Bunbury und Albany. Bunbury ist mit rund 54.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt von Western Australia.

Perth: Die eigentliche Stadt Perth ist vergleichsweise klein. Sie beherbergt unter anderem das Bankenviertel und die Börse, das Vergnügungsviertel Northbridge, eine Einkaufsmeile rund um die Hay und die Murray Street und den Sitz des Landesparlaments. Perth ist die viertgrößte australische Metropole und hat mittlerweile die Größe von 5.400 qkm überschritten.

Perth

Sie erstreckt sich von den Stränden am Indischen Ozean ostwärts bis zu den Ausläufern der Darling Range. Als „Seele der Stadt“ wird der Kings Park bezeichnet, ein 400 Hektar großes Gelände am Rande der City. Perth, das schon 1829 gegründet worden ist, besitzt noch einige sehenswerte alte Gebäude. Dazu gehört u.a. das Government House aus dem Jahr 1864, die Deanery von 1859 oder die Town Hall von 1867. Das älteste Gebäude ist das Old Courthouse (1836). Beliebt ist Perth auch als Metropole des Segel- und Wassersports. Die Wassertemperatur des hier anlandenden Indischen Ozeans liegt beständig bei 20 bis 22 °C.


Northern Territory

Das Northern Territory gehört ebenfalls zu den Bundesterritorien, besitzt aber im Gegensatz zu den anderen Staaten keine Eigenstaatlichkeit. Hier leben nur ca. 220.000 Menschen. In den beiden größten Städten Darwin und Alice Springs leben rund 70% der gesamten Bevölkerung des Territoriums. Zum Northern Territory zählt auch das berühmte Outback, dessen wichtigste Sehenswürdigkeit der Ayers Rock ist.

Darwin: Darwin ist die größte Stadt und Hauptstadt des Northern Territory mit etwas mehr als 120.000 Einwohnern. Die Stadt wurde 1869 gegründet und seither dreimal wieder aufgebaut, nachdem es 1897, 1937 und 1974 durch Zyklone fast vollständig zerstört worden war. Sie gilt als Ausgangspunkt für Touren in den sehenswerten Kakadu Nationalpark.

Kakadu Nationalpark: Das UNESCO-Welterbe Kakadu Nationalpark befindet sich ca. 250 km östlich von Darwin. Es ist der größte Nationalpark Australiens, auf über 20.000 qkm findet man eine enorme Tiervielfalt, faszinierende Naturwunder und kulturelle Schätze aus.

Warnschild im Kakadu Nationalpark

Dafür wurde der Park zweifach ausgezeichnet: zum UNESCO-Weltkultur- und auch zum Weltnaturerbe. Mit über 1.000 Pflanzen-, über 10.000 Insekten- und 120 Reptilienarten, einem Viertel aller Süßwasserfische und mehr als einem Drittel aller Vogelarten Australiens ist der Kakadu National Park nicht nur für Naturliebhaber sehenswert.

Alice Springs: Alice Springs ist die einzige größere Stadt nahe dem geographischen Zentrum Australiens und damit Tor zum australischen Outback.

Ayers Rock: Mitten im Outback Australiens steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

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Ca. 10 km muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 km, seine Breite an manchen Stellen 2 km. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeitgeschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.


South Australia

South Australia ist ein im Süden Australiens gelegener Bundesstaat. Seine Hauptstadt ist Adelaide mit ca. 1 Millionen Einwohnern. Bekannt ist auch die Stadt Mount Gambier durch die vulkanischen Seen am gleichnamigen Vulkan Mount Gambier. Hier sticht besonders der Blue Lake hervor, der in den wärmeren Monaten eine intensive Blaufärbung annimmt.

Kangaroo Island: Das zu South Australia gehörende Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens. Über die Hälfte der Insel hat ihre üppige Ursprungsvegetation bewahrt, mehr als ein Drittel der Inselfläche wurde zu Nationalparks und Schutzgebieten erklärt. Hier sieht man noch Tiere, die anderswo nicht mehr oder sehr schwer zu entdecken sind: das Derbywallaby, den Fuchskusu, den Kurzschnabeligel, Zwergpinguine, Neuseeländische und Australische Seebären sowie Australische Seelöwen.

Coober Pedy: Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchte, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich ca. 850 km nördlich von Adelaide. Aufgrund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sinnvolle Idee: Sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige, an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel sehen, unter denen sich Stollen und Gänge befinden. Bei einem Blick unter die Erde trifft man auf Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen.


Queensland

Queensland ist ein Bundesstaat im Nordwesten Australiens mit der Hauptstadt Brisbane. Seine Fläche breitet sich über 1,73 qkm aus und der Staat hat ca. 4 Millionen Einwohner. Nach Western Australia ist Queensland der flächenmäßig zweitgrößte Staat Australiens. Hier leben neben New South Wales die meisten Aborigines, nämlich ca. 26% der indigenen Gesamtbevölkerung. Queensland verfügt über eine große Anzahl von Naturschutzgebieten, die von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden sind, u.a. das mehr als sehenswerte Great Barrier Reef, Fraser Island und der tropische Regenwald auf der Kap-York-Halbinsel im Norden des Bundesstaates.

Brisbane: Die Hauptstadt Queenslands hat gut 2 Millionen Einwohner. Die Stadt wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane, benannt. Die Straßen im Stadtzentrum sind nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt, Straßen mit Frauennamen laufen in Ost-West-Richtung, die mit Männernamen in Nord-Süd-Richtung. Die Queen Street ist die historische Hauptstraße. Sie mündet in der geschäftigen Fußgängerzone.

Cairns: Das tropische Paradies Australiens ist Heimat von etwa 130.000 Menschen.

Cairns Nothern Beaches

Aufgrund der zentralen Lage und des breiten Spektrums an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziele für Australienreisende geworden und besonders sehenswert aufgrund einer Tatsache: Eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef dauert von hier aus gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kaum der Rede wert ist.

Great Barrier Reef: Das berühmte Great Barrier Reef zählt zum UNESCO-Welterbe und ist ein sehr sehenswertes Ziel in Australien.

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Aufgrund der unzähligen Tierarten und seiner farbenfrohen Unterwasserwelt ist ein Besuch ein unbeschreibliches Erlebnis und ein Muss auf jeder Australienreise.

Kuranda: Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda kann man den Regenwald vo einem ganz neuen Blickwinkel aus erleben: aus der Vogelperspektive. Insgesamt 7,5 km schwebt man dicht über die Baumwipfel hinweg. Kuranda Skyrail

Eine Station ist das Regenwald-Dorf Kuranda. Dort gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann.

Fraser Island: Fraser Island ist mit 123 km Länge und 14 km Breite die größte Sandinsel der Welt und von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Die Sandinsel befindet sich am südlichen Ende des Great Barrier Reefs, circa. 250 km nördlich von Brisbane. Endlose weiße Strände und Dünen, klare bis zu zwei qkm große Süßwasserseen, Mangrovensümpfe und subtropischer Regenwald charakterisieren die sehenswerte Insel. Die Aborigines nennen die Insel treffenderweise „K’gari”, was soviel wie „Paradies” bedeutet.


New South Wales

New South Wales ist ein Bundesstaat im südöstlichen Teil des Landes. Seine Hauptstadt ist Sydney. Mehr als ein Drittel der australischen Bevölkerung lebt hier, rund 7 Millionen Menschen. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die benachbarten Blue Mountains.

Sydney: Sydney ist zweifellos eine der schönsten Städte der Welt.

Sydney - Harbour Bridge bei Nacht

Die Lage an einem wunderschönen Naturhafen beschert ihr kilometerlange, weiße Sandstrände direkt vor der Tür.

Sydney Operahouse

Sehenswert sind vor allem die berühmte Oper von Sydney, die Harbour Bridge und der Bondi Beach.

Blue Mountains: In den nahe Sydney gelegenen Bergen strömen ätherische Öle aus den Eukalyptuswäldern, die sich bei warmem Klima verflüchtigen und einen blauen Dunst zurücklassen, der über dem bergigen Gelände hängen bleibt.


Victoria

Victoria ist ein Bundesstaat im Südosten Australiens. Die Hauptstadt ist Melbourne. Victoria ist von der Fläche gerechnet der kleinste Bundesstaat, besitzt aber mit rund 5,4 Millionen Einwohnern die zweithöchste Bevölkerungszahl. Sehenswertes Ausflugsziel Victorias ist Phillip Island, auf der das ganze Jahr über Zwergpinguine beobachtet werden können.

Melbourne: Melbourne ist mit gut 3,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Die Stadt bildet das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Victorias. Bei jährlichen Erhebungen der Zeitung „The Economist“ wurde Melbourne in den Jahren 2002, 2004 und 2005 zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Hierbei ausschlaggebend waren Faktoren wie kulturelle Gegebenheiten, Klima, Lebenshaltungskosten und soziales Umfeld.


Tasmanien

Tasmanien ist eine Australien im Südosten vorgelagerte Insel.

Tasmanien - Regenwald

Hauptstadt Hobart und seine Umgebung (Süden Tasmaniens): Hobart gilt als eine der schönsten Städte Australiens und erinnert ein wenig an eine norwegische Küstenstadt. Sehenswert sind das Salamanca-Viertel mit seinen schönen Galerien, Cafés und Kunsthandwerksstätten und ein Besuch des Salamanca-Markts.

Tasmanien - Hobart mit Mount Wellington

Bei einem Ausflug zur Port Arthur Historic Site, der größten Sträflingskolonie Australiens, erhält man beim Visitor Information Centre eine Häftlingsidentität und folgt dem Schicksal der Häftlinge durch die verschiedenen Abteilungen. In schönen Nationalparks wie zum Beispiel den Mount Field Nationalpark (ca. 60 km nordöstlich von Hobart) kann man mit ein wenig Glück einen Tasmanischen Teufel in freier Natur beobachten.

Umgebung von Strahan und Cradle Mountain (Westen Tasmaniens): Östlich von Strahan befindet sich der Franklin-Gordon Wild River Nationalpark. Und wie der Name bereits sagt, kommen in der Regenwaldwildnis insbesondere Wassersport-Begeisterte z.B. beim Rafting voll auf ihre Kosten. Für Wanderfreudige ist der Naturpark Cradle Mountain genau das Richtige: Hier befinden sich unterschiedliche Bushwalks, für die man zwischen einer Stunde und 10 Tagen braucht.

Freycinet Peninsula und Launceston (Osten und der Norden Tasmaniens): Türkisblaues Wasser, eine phantastische Küstenlandschaft und unberührte Strände machen die Freycinet Peninsula aus. Hier befindet sich auch einer der schönsten Strände der Welt: die Wineglass Bay im Freycinet National Park. Sehenswert ist auch eine Bootsfahrt zwischen den senkrecht aufragenden Felswänden der Cataract Gorge. Im Tamar Valley befindet sich eine der bekanntesten Weinanbauregionen Australiens.





Wer Lust bekommen hat, den fünften Kontinent selbst zu besuchen, findet bei KIWI TOURS sicher eine passende Reise. Mehr Informationen unter www.kiwitours.com.


Food & Wine Festival in Melbourne

13. Februar 2010

Der Termin rückt näher. Vom 12. bis 23. März 2010 findet in Melbourne das alljährliche Food & Wine Festival statt, in diesem Jahr bereits zum 18. Mal. Rund 300.000 Besucher werden in der Metropole Victorias erwartet, um erlesene Weine und gutes Essen zu genießen. Das Festival gilt als eine der größten kulinarischen Veranstaltungen weltweit, wobei sich Workshops mit Kochdemonstrationen berühmter Köche, u.a. von dem jungen englischen Koch Jamie Oliver, abwechseln mit besonderen Menüs in diversen Restaurants oder The World`s Longest Lunch.

Wer sich also für Essen interessiert, sollte das nicht verpassen. Und wer zudem auch noch Spaß haben will, wird hier auch auf seine Kosten kommen: Beim World´s longest Lunch werden jeweils bis zu 1.000 Personen erwartet, die unter freiem Himmel ein ausgedehntes Mittagessen genießen. Davon gibt es 19, die in Melbourne und im gesamten Bundesstaat Victoria stattfinden.

Natürlich wäre Melbourne nicht Melbourne, wenn es nicht das Festival zum Anlass nähme, um das Feiern noch ein wenig auszuweiten: Überall in der Stadt werden Probierstände aufgebaut, an denen die Gäste ausgewählte Spezialitäten und Weine probieren können. The Edible Garden beispielsweise verwandelt den City Square der Stadt in einen Obst- und Gemüsegarten.

Auch Europa ist beim Melbourne Food & Wine Festival vertreten, allerdings nicht von deutschen Köchen. Andoni Luis Aduriz aus Spanien und Massimo Bottura aus Italien, zwei unter Kennern hoch gehandelte Küchenchefs, bieten Einblicke in ihre Sicht des Kochens. In Chinatown werden chinesische und südostasiatische Einflüsse auf die Küche in Melbourne gezeigt. Aber es gibt auch die Möglichkeit zu einem ausgedehnten Zug durch die Tapasbars der Stadt und am Federation Square werden Open Air-Filme zum Thema Essen zu sehen sein.

Das ist natürlich noch lange nicht alles, über 250 Veranstaltungen warten auf Fach- und Nichtfachbesucher. Mehr Infos gibt es hier: Melbourne Food & Wine Festival

„The Edge“ – Glaswürfel in 300 Metern Höhe

22. Juni 2009

Melbourne – eine dynamische Metropole mit weltbekannten Sportevents  und Musik-/ Filmfestivals . Unzählige Künstlerateliers, noble Boutiquen, architektonische Kunstwerke, grüne Parks, beeindruckende Sehenswürdigkeiten und lässiger Lifestyle prägen diese liebenswerte Stadt.

Eine atemberaubende Aussicht auf Melbourne können Sie bei einer Auffahrt auf den Eureka Tower, erleben. Mit 9 Metern pro Sekunde bringt Sie der schnellste Fahrstuhl der Südhalbkugel gen Himmel bzw. zum 88. Stock des Hochhauses. Hier auf 285 Metern befindet sich die erst 2007 eröffnete Aussichtsplattform „The Edge“. Der Würfel reicht bis zu 3 Meter in die Luft hinaus. Auf Knopfdruck verwandelt sich dann das Milchglas der Plattform in Klarglas, so dass man für einen Moment das Gefühl hat, als würde man schweben. Ein unvergesslicher Moment! Zwar ist der Würfel rundherum geschlossen, doch sollte man schon einigermaßen schwindelfrei sein um dieses tolle Erlebnis und die wunderschöne Aussicht wirklich genießen zu können. Insbesondere da ein weiterer Nervenkitzel hinzukommt: der Turm kann bei sehr starkem Wind bis zu 60 cm schwanken!

Wer die direkte Sicht nach unten lieber meiden möchte, kann einen Blick von der Terrasse auf 300 Metern Höhe, auf die Stadt werfen oder aber durch den Edge-Shop schlendern.

Eine Auffahrt auf das Skydeck (ohne „The Edge“), der höchsten öffentlichen Aussichtsplattform der südlichen Hemisphäre, kostet für Erwachsene derzeit 16.50 AUD. Für das Abenteuer „The Edge“ fallen für Erwachsene zusätzlich 12 AUD, an.

Weitere Informationen und Bilder erhalten Sie direkt auf der Homepage des Eureka Skydeck 88. Auf der Homepage ist weiterhin ein Touristenführer (visitor guide) in deutscher Sprache zu finden (PDF).

Walhalla – ein außergewöhnlicher Ort

22. Mai 2009

Als Ned Stringer 1863 in Stringers Creek Gold fand, wusste er sicher nicht, was er damit auslöste: in kürzester Zeit verwandelte sich das beschauliche Städtchen in ein Zentrum des Goldrausches. Immer mehr Menschen wurden vom Goldfieber gepackt und sind hierher auf der Suche nach dem ganz großen Coup, aufgebrochen. Eine der ersten erfolgreichsten Minen war die Walhalla Mine, die der skandinavische Bergwerksdirektor nach einer Ruhmeshalle aus der nordischen Mythologie, benannt hat. In kürzester Zeit wurde die Stadt in Walhalla umgetauft. Zur Blütezeit zählte die Stadt über 2500 Einwohner, 10 Hotels, 3 Brauereien und 7 Kirchen ihr eigen. Insgesamt 75 Tonnen Gold wurden aus dem tief unter der Stadt liegenden Cohen’s Reef befördert.

Heute, viele Jahre nach Ende des Goldrausches sieht das Ortsbild längst ganz anders aus: nur noch 10 Personen leben heute noch in Walhalla, Jeder Gast wird persönlich begrüßt und kann den spannenden Geschichten und Anekdoten der Einwohner Walhallas lauschen. Hier erlebt man das australische Leben und ihre Bewohner hautnah.

Erreichen kann man Walhalla, der als letzter australischer Ort ans Stromnetz angeschlossen wurde, nur mit der historischen Eisenbahn ab/bis Thomson. Eine Fahrt (Hin-/Rückfahrt) dauert ca. 1 Stunde und kostet derzeit 18 AUD für Erwachsene und 13 AUD für Kinder unter 16 Jahren. Walhalla liegt in etwa 2 Autostunden von Melbourne in den Viktorianischen Alpen, gelegen.

Weitere Informationen und einige Impressionen können Sie auf der Homepage der Walhalla Goldfields Railway erfahren.

Tierparadies Phillip Island

20. Mai 2009

Ein wirklich tierisches Erlebnis ist ein Ausflug nach Phillip Island, dem nur knapp 2 Autostunden von Melbourne entfernt gelegenen Tierparadies.

Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der drei Naturparks Churchill Island, das Koala Conversation Centre und die Pinguinkolonie am Summerland Beach. Kombinieren kann man die drei Sehenswürdigkeiten mit dem 3 Parks Pass, erhältlich im Newhaven Information Centre.

Churchhill Island ist eine vorgelagertes Insel mit Farmtieren wie Pferde, Schafe, Enten und Hühner. Auf einem Museumshof kann man das traditionelle australische Leben hautnah erfahren. Jeden vierten Samstag im Monat findet auf Churchhill Island ein Farmer Markt statt, über den es sich zu schlendern lohnt. Empfehlenswert ist auch das alljährlich an Ostern stattfindende Working Horse Festival.

Im zweiten Parkteil, dem Koala Conversation Centre kann man Kolas in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und viele interessante Dinge über Koalas erfahren.

Am Summerland Beach kann man die Hauptattraktion von Phillip Island erleben: eine Kolonie von Zwergpinguinen. Zwergpinguine sind die kleinsten Pinguine der Welt und die einzigen Pinguine, die an Australiens Festland brüten. Jeden Abend kommen sie bei der Dämmerung an Land und watscheln zu ihren Nestern.  Die Zahl der niedlichen Pinguine schwankt je nach Wetter und Jahreszeit, doch liegt der Rekord bei 2.700 Pinguinen in nur einer einzigen Stunde!

Den Besucher stehen drei Möglichkeiten der Pinguinbeobachtung zur Wahl: Entweder von einer Tribüne aus, von der Sky Box (einem Aussichtsturm mit Lift) oder bei der „Ultimate Penguin Tour“ von einem einsamen Strand. Bei der „Ultimate Penguin Tour“ kann man die Tiere mit Nachtsichtgeräten ganz aus der Nähe erleben. An dieser Tour können allerdings nur maximal 15 Personen und nur Besucher über 16 Jahren teilnehmen.

Im Sommer und in den Schulferien lohnt es sich Plätze für die Pinguinparade und die gewünschte Tour zu reservieren.

Früh am nächsten Morgen, circa 1 Stunde vor Sonnenaufgang verlassen die Zwergpinguine wieder ihre Nester und schwimmen bis zu 100 Kilometer weit ins Meer hinaus um dort auf Fischfang zu gehen

Neben Koalas und Pinguinen gibt es auf Phillip Island noch viele weitere Tiere zu beobachten. So treffen jedes Jahr am 24. September die Mutton Birds (Sturmvögel) aus Alaska, Sibirien und Japan ein. Dann bauen sie in den Sanddünen des Cape Woolamai, dem mit 109 Metern höchsten Punkt von Phillip Island, ihre Nester. Auch Seehunde sind auf Phillip Island beheimatet. So lebt an der zerklüfteten Westküste die größte Seehundkolonie Australiens.  Zur Brutzeit zwischen Oktober und Dezember treffen jedes Jahr bis zu 16.000 Tiere am Seals Rock ein. Um die Tiere nicht zu stören übertragen Kameras das Naturspektakel in das neue Nobbies Centre.

Weitere Informationen über Phillip Island finden sich auf der Homepage von Phillip Island.

Einzigartiges Straßenbahn-Restaurant in Melbourne

13. Mai 2009

Die Sehenswürdigkeiten Melbournes kann man auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen: bei einer Fahrt mit dem rollenden Straßenbahn-Restaurant „Colonial Tramcar Restaurant“.

Die burgunderroten Straßenbahnwagen sind weltweit eine einzigartige kulinarische Attraktion. Seit 1983 rollen sie durch die Straßen Melbournes und sind mittlerweile zu einem touristischen Wahrzeichen geworden. Stimmungsvolle Musik, burgunderrote Teppichböden, mit Samt überzogene Sitze und stilvolle Messinglampen spiegeln den Kolonialstil wieder.

Während der Fahrt entlang schöner Straßenzüge und berühmten Gebäuden, werden ein exquisites Menü und australische Weine serviert. Hühnerleber-Pâté, Känguru in Pfefferkruste, oder Apfel-Crêpe mit Zimt  sind nur Auszüge einer möglichen Menüfolge (Menü ist auf saisonale Zutaten abgestimmt).

Die verspiegelten Fenster schützen vor neugierigen Blicken von außen, während man von innen einen freien Blick auf die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten hat. Auf diese Art kann man das kulinarische Erlebnis ungestört genießen.

Das Straßenbahn-Restaurant fährt in der Normanby Road, nahe der Ecke Clarendon Street (Stadtteil South Melbourne), ab. Die Preise und genauen Abfahrtszeiten kann man „The Colonial Tramcar Restaurant“ (Englisch) entnehmen.

Auf Lucies Blog kann man einen ersten Eindruck vom Menü und auch den Straßenbahnwagen an sich gewinnen.