RSS-Feed

Sehenswürdigkeiten

Cairns und das Great Barrier Reef mit neuer Internetpräsenz

twa 4. Juli 2010

Unter www.cairnsgreatbarrierreef.org.au bietet der tropische Norden Queenslands eine eigene Internetseite. Zu jeder Region findet man hier Informationen, egal, ob es zum Schnorcheln ans Great Barrier Reef, zum Baden nach Palm Cove, zum Wandern in den Daintree-Regenwald oder zum Shoppen nach Cairns gehen soll. Die Seite beinhaltet interaktives Kartenmaterial, Webcams und einen aktuellen Wetterbericht, natürlich Bildergalerien sowie Videos, aber auch Reiseberichte von Touristen. Hier kann man sich von Experten, aber auch von reisenden Laien über das Reiseziel Queensland informieren. Außerdem steht eine Hoteldatenbank zur Verfügung und ein Kalender mit den wichtigsten Veranstaltungs- terminen.

Wer selbst einmal das Great Barrier Reef besuchen möchte, kann bei
Kiwi Tours eine von 7 sehr schönen und gut durchdachten Rundreisen nach Australien buchen. Mehr Informationen gibt es auf der Seite www.kiwitours.com.

Cairns Nothern Beaches

Great Barrier Reef Clown Fish

Interaktiver Urlaubsplaner auf www.australia.com

twa 26. Mai 2010

Tourism Australia bietet für Australien-Interessierte eine neue Plattform: Auf www.australia.com, der offiziellen Webseite des australischen Fremdenverkehrsamts, erleichtert der neue „Come Walkabout Planner“ die Reiseplanungen durch vorgefertigte Routen. Insgesamt 16 Routen kann man auf einer großen Landkarte markieren. Die Höhepunkte jeder dieser Routen werden dann sichtbar, Bilder der Region gezeigt, die Länge der Reisetage, mögliche Zwischenstopps, weitere Informationen oder auch Alternativvorschläge. Außerdem lässt sich durch die Einschränkung auf bestimmte Interessenschwerpunkte die Suche nach der richtigen Strecke eingrenzen: „Australien der Aborigines“, „Lebensstil an der Küste“ und „Romantisches Australien“ stehen zum Beispiel zur Verfügung. Einfach mal ausprobieren unter www.walkaboutplanner.australia.com.

Vivid Sydney: Kunst und Kultur in Down Under

twa 25. Mai 2010

Vom 27. Mai bis 21. Juni lädt das Festival Vivid Sydney in diesem Jahr zum zweiten Mal zu Aufführungen zahlreicher Solokünstler, Bands und Theatergruppen aus aller Welt ein. Außerdem gibt es täglich kostenlose Lichtershows und Ausstellungen. Im letzten Jahr fanden 200.000 Besucher ihren Weg zu diesem Festival, in diesem Jahr werden doppelt so viele erwartet. Vivid Sydney gilt als die größte Licht- und Musikveranstaltung der Südhalbkugel. Mehr Informationen gibt es unter www.vividsydney.com.

aus_sydney_harbour_bridge_bei_nacht

kiwi’s column 1 – die australienkolumne

twa 18. April 2010

Seit gestern Abend ist wieder einmal aufgefallen, dass Australiens Lage am anderen Ende der Welt keineswegs von Nachteil ist. „No longer down under“ – sondern viel eher obenauf, wenn man sich den Flugverkehr in Europa ansieht, der durch den Vulkanausbruch in Island fast völlig zum Stillstand gekommen ist. Es hätte hier auch ein Kamel im Zoo niesen können, das hätte die Australier genauso tangiert wie die Aschewolke, die sich über unseren eigenen Kontinent legt. Dafür kämpft Australien mit seinen eigenen Plagen: Nach einer schlimmen Dürre fällt nun endlich wieder Regen. Doch der bringt nicht nur das ersehnte Wasser, sondern damit auch eine Heuschreckenplage, denn deren natürliche Feinde sind von der vorangehenden Dürre extrem dezimiert. So hat doch jeder sein Päckchen zu tragen. A propos Päckchen: Das schottische Casting-Wunder Susan Boyle braucht eine Auszeit. Und die nimmt sie sich ausgerechnet jetzt, wo ihre Promotiontour durch Australien beginnen sollte. Susan Boyle kam gerade von einer Tour aus Japan. Und das bestätigt uns doch wieder in unserem Vorurteil, dass in Japan zu viel gearbeitet wird. Und zu guter Letzt: Australien setzt sich durch und hat zwei der Verantwortlichen für die Havarie des chinesischen Frachters “Sheng Neng 1″ festgenommen. Der Kapitän und der wachhabende Offizier sollen vor Gericht gestellt werden dafür, dass sie einen Teil des einzigartigen Naturwunders Great Barrier Reef zerstört haben. Recht so!

Herzliche Grüße
Eure Kiwis

Preiswerte Alternative zum Bridge Climb auf Sydneys Harbor Bridge

twa 19. Dezember 2009

Es gibt auch eine preiswerte Alternative zum teuren Bridge Climb in Sydney: Für nur 9,50 AUD kann man einen der Südpfeiler der Harbor Bridge hinaufsteigen und von dort oben ebenfalls einen grandiosen Blick über Sydney genießen. Der Aussichtspunkt liegt zwar 45 Meter tiefer als beim teureren Bridge Climb, aber immerhin kostet dieses Vergnügen nur ein Zwanzigstel von dem, was man für den Klettertrip über den äußeren Brückenbogen bis zum Gipfel zahlt.

Sydney Operahouse _Titelbild Folder

Täglich überqueren im Schnitt 161.000 Fahrzeuge die Brücke. Sie ist die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste, auf 50 Meter Breite befindet sich eine achtspurige Straße, zwei Bahngleise, einen Fahrrad- und einen Fußgängerweg. Wer die 200 Stufen hinauf nicht am Stück schafft, für den gibt’s angenehme Haltepunkte. In Ausstellungsräumen auf drei Ebenen kann man sich über den achtjährigen Bau der Brücke und ihre Eröffnung 1932 informieren.

Der Uluru – Sitz der Ahnen

twa 12. November 2009

Mitten im Outback Australiens, im Northern Territory, steht ein Berg, der eine besondere Bedeutung hat: der Ayers Rock, von den australischen Ureinwohnern auch Uluru genannt. Gut 450 Kilometer sind es mit dem Auto von der nächsten größeren Stadt Alice Springs aus.

aus_ayers_rock_abendstimmung ohne schrift

Von vielen irrtümlich als Monolith bezeichnet, ist er tatsächlich nur die Spitze einer größtenteils unterirdischen Felsformation, die vor gut 500 Millionen Jahren entstanden ist. Der Uluru wird, je nach Tageszeit und Lichteinfall, von unterschiedlichen Farbspielen gezeichnet und sieht so mal braun und mal tiefrot aus.

aus_ayers_rock_sonnenuntergang

Ca. 10 Kilometer muss man laufen, wenn man ihn einmal umrunden will. Seine Länge beträgt ca. 3 Kilometer, seine Breite an manchen Stellen 2 Kilometer. Besteigen sollte man ihn nicht – aus Respekt vor den indigenen Völkern, für die der Berg ein Heiligtum darstellt. Sie sehen in ihm den Sitz ihrer Ahnen. Legenden ranken sich um den roten Riesen, die Traumzeit- geschichten erzählen den Mythos von den Liru, den Giftschlangen-Menschen, und den Kunia, den Teppichschlangen-Menschen. In der Mutitjilda-Schlucht lebt mit der Regenbogenschlange Wanambi die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines.

aus_ayers_rock_sonnenuntergang2

Für viele Reisende gilt: Kein Australien-Trip, ohne einen Abstecher zum Uluru zu machen. Denn den sollte man gesehen haben, wenn man sich schon auf den weiten Weg ans andere Ende der Welt macht.

Kiwi Tours bietet übrigens einige schöne Reisen zum Ayers Rock an. Zu den Reiseangeboten geht hier lang: Kiwi Tours – Reiseangebote Australien

Tropisches Paradies – Cairns

jfi 14. September 2009

Um Ihr Interesse für den heutigen Fernsehtipp noch mehr zu steigern möchte ich Ihnen eine der schönsten Städte Australiens vorstellen – Cairns.

Cairns, das ist die kleine quirlige Stadt im Norden des roten Kontinents in der nahezu jeder Australienreisende wahrscheinlich schon zu Besuch war. Das tropische Paradies Australiens, wie Cairns häufig genannt wird, ist Heimat von etwa 130.000 Menschen und liegt im Sunshine State Queensland.

Auf Grund der zentralen Lage und dem breiten Spektrum an Freizeitmöglichkeiten ist Cairns zum einem der beliebtesten Reiseziel für Australienreisende geworden. Speziell für Backpacker, Rucksacktouristen, ist die Stadt einer der Hauptzielorte ihrer Reise geworden.

Bereits vor vielen Jahrhunderten war die Gegend um Cairns ein von den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, bevorzugtes Siedlungsgebiet. Der erste Europäer der die wunderschöne Landschaft rund um Cairns erkundete war Kapitän James Cook im Jahr 1770.

Nach James Cook dauerte es weitere 100 Jahre bevor erneut Europäer in die Region zurückkehrten. Im Zuge des beginnenden Goldrausches am Palmer River wurde das heutige Cairns gegründet. Mit der Zeit wuchs die Stadt zu einem der größten Umschlagplätze für Holz und Gold.

Heute ist Cairns trotz seiner überschaubaren Größe einer der beliebtesten Orten des roten Kontinents. Der internationale Flughafen macht Cairns zu einem Angelpunkt für Ausflüge in die nährere Umgebung. So dauert eine Fahrt zum weltberühmten Great Barrier Reef gerade einmal anderthalb Stunden, was für australische Verhältnisse kurz ist. Das Great Barrier Reef zieht täglich Tauch- und Schnorchelbegeisterte an. Mit seinen unzähligen Tierarten und seiner umwerfenden Unterwasserwelt ist es ein unbeschreibliches Erlebnis.

Auch ein Ausflug mit der Seilbahn „Skyrail Rainforest Cableway“ in das Regenwalddorf Kuranda ist eine Reise wert.

Kuranda Skyrail

Aber nicht nur die Umgebung von Cairns hat Sehenswürdigkeiten zu bieten, auch Cairns selbst ist faszinierend. Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich die „Cairns Lagoon“. Sie ist ein Salzwasserpool der jederzeit zum Baden einlädt. Hier finden auch des Öfteren Open Air-Veranstaltungen statt. Sich in die Sonne legen und harmonische Musik genießen, Sie können sich sicherlich vorstellen wie entspannend das ist.

City Cairns Lagoon

Ein weiteres Highlight ist die so genannte „Esplanade“ mit unzähligen Bars, Restaurants und Geschäften. Für Zockerfreunde ist der Besuch des Reef Casino Complex ein Muss. Das Casino ist ganz im Stil des Regenwaldes gehalten und alleine daher schon einen Besuch wert.

Möchten Sie ein wenig mehr über die Geschichte von Cairns erfahren, dann lohnt es sich gewiss das Cairns Museum zu besichtigen. Dort werden die Eingangs kurz beschriebenen Einflüsse der ersten europäischen Siedler ebenso gezeigt wie die Geschichten und Schicksale der australischen Ureinwohner. Geschichte zum Anfassen bietet ein Abstecher in den „Tjapukai Aboriginal“ Kulturpark. Aborigines vermitteln dort einen authentischen Einblick in ihre 50.000 Jahre alten Traditionen.

AUS_Aborigines_Digderidoo_3

Doch auch für Kunst-Interessierte gibt es in Cairns einiges zu bestaunen. Wie zum Beispiel die „Cairns Regional Gallery“, in der die Kunst der Aborigines bestaunt werden kann.

Sei es die Abenteuerlust, das Kunstinteresse oder die Natur, Cairns hat für jeden etwas zu bieten.

Vielleicht heißt es also auch bald für Sie „G’Day and welcome to Cairns!

Von Dinosaurieren und dem Volkslied “Waltzing Matilda”

azi 29. Juni 2009

Was haben ein Dinosaurier, die Fluggesellschaft Qantas und das Lied “Waltzing Matilda” gemeinsam? Sie alle stammen aus dem kleinen Städtchen Winton im Outback Westqueensland.

Der erste Meilenstein in der Geschichte Wintons, setzte 1895 der australische Dichter Banjo Paterson. Während seiner Landstreicherei erreichte er eines Tages Winton und lies sich von der umgebenden Landschaft zum bekannten Lied „Waltzing Matilda” inspirieren. Waltzing bedeutet hier soviel wie „auf die Walz gehen”. Mit Matilda ist eine Art aufgerollte Schlafdecke, die von Landstreichern als Umhängetasche verwendet wurde, gemeint.  Zu Ehren des Poeten und dem mittlerweile als inoffizielle Hymne Australiens geltendem Volkslied, wurde in Winton das Museum „Waltzing Matilda Centre” gebaut.

Ein weiters bedeutendes Ereignis in der Geschichte Wintons führt auf 1920 zurück. In diesem Jahr wurde dort die berühmte Fluggesellschaft Qantas, gegründet. Der letzte Meilenstein liegt erst 10 Jahre zurück. 1999 wurde in der Nähe von Winton auf einer entlegenen Schaffarm ein riesiges Dinosaurierskelett gefunden. Der auf den Namen „Elliot” getaufte Urzeitgigant gehört zur Gattung der Sauropoden und wog zu Lebzeiten wohl um die 30 Tonnen, was in etwa 5 ausgewachsenen Elefanten entspricht. Von der Größe her, erreichte er die Höhe eines zweistöckigen Gebäudes.

Wer Waltzing Matilda gerne hören möchte, kann dies gerne hier tun: Waltzing-matilda (Quelle: Waltzing Matilda Centre, mit RealPlayer abspielbar) . Und zum Mitsingen noch den Refrain:

CHORUS:
Who’ll come a-waltzing Matilda, my darling,
Who’ll come a-waltzing Matilda with me.
Waltzing Matilda and leading a water-bag,
Who’ll come a-waltzing Matilda with me.

Den vollständigen Liedtext und weitere Information zum Museum erfahren Sie auf der Homepage des Waltzing Matilda Centre.

Unterwasserparadies Ningaloo Reef

azi 27. Juni 2009

Die farbenprächtige und intakte Unterwasserwelt des Ningaloo Reef ist ein wahres Paradies für Taucher, Schnorchler und alle Meeresliebhaber. Ein Ausflug zum “Nationalen Meerespark”, voller exotischer Fische und bunten Korallen, krönt sicherlich jede Reise nach Westaustralien.

Das etwa 260 Kilometer lange Riff befindet sich vor der Küste des Northwest Cape und liegt so nah am Ufer, dass man es schwimmend erreichen kann! So befindet sich die naheste Stelle des Reefs nur etwa 100 Meter von der Küste entfernt. Erkunden kann man das Reef  und die bunte Unterwasserwelt auf verschiedenste Art und Weise: zum Beispiel bei einem Schnorchel- oder Tauchgang im circa 27 Grad warmen Wasser. Wer lieber trockene Füße behalten möchte, kann die tropische Pracht von einem Glasbodenboot genießen. So tummeln sich im Ningaloo Reef Buckelwale, Clownfische und Suppenschildkröten, um nur einige der circa. 500 exotischen Fischarten zu nennen.

Ein besonderes Erlebnis erwartet die Besucher allerdings zwischen Ende März und Ende Mai – dann bietet sich die Gelegenheit mit dem größten lebenden (bekannten) Fisch zu tauchen: dem Walhai. Trotz seiner enormen Größe von etwa 13 Metern gilt der Walhai als ungefährlich und scheu. Sein Speisezettel besteht aus Plankton und Kleinstlebewesen.

Das Ningaloo Reef ist per Flugzeug ab/ bis Perth (ca. 2 Stunden) oder per Auto (ca. 2 Tage) erreichbar. Auch im Rahmen der neuen Rundreise von KIWI TOURS „Naturwunder des Westen” , können Sie das Ningaloo Reef persönlich erleben. Weitere Informationen zum Reef erhalten Sie bei Western Australia oder dem Western Australia Visitor Centre (beide Seiten in Englisch).

Das größte Lava-Tunnel-System der Welt

azi 11. Juni 2009

Ca. 290 Kilometer südwestlich von Cairns befindet sich in Undara ein geologisches Wunder: ein unterirdisches Lava-Tunnel-System.

Als vor ca. 190.000 Jahren der Undara Vulkan ausgebrochen ist, suchte sich die glühende Lavamasse einen Weg durch ausgetrocknete Flussbetten und sonstige Senken. Während sich die obere Lavaschicht relativ schnell abkühlte und eine Basalt-Kruste gebildet hat, ist die flüssige Lava im Inneren weiter geflossen. Übrig geblieben ist ein ca. 100 Kilometer langes Tunnelsystem, dementsprechend passend wurde auch der Name ausgewählt: Undara bedeutet soviel wie „langer Weg”. An manchen Stellen sind die Tunnel bis zu 20 Meter hoch und 13,50 Meter breit. Während des Ausbruchs wurden geschätzte 23 Kubikkilometer (!) Lava „ausgespuckt”, die sich auf einer Fläche von über 1,550 Quadratkilometer verbreitet hat.

Weiterhin sind 160 erloschene Vulkane, die aus der Savannenlandschaft herausragen, und kleine Regenwälder, die im Schutz der Senken wachsen und gedeihen konnten, zu sehen.

Erreichen kann man den Undara Nationalpark über die Undara Lava Lodge. Wer möchte kann seinen Ausflug mit einer Übernachtung in urigen, stilvoll umgebauten Eisenbahnwaggons aus dem 19. Jahrhundert, krönen.

Wer mehr über die Lava Tunnel, den Undara Nationalpark im Allgemeinen oder Übernachtsmöglichkeiten wissen möchte kann gerne auf der Homepage des Nationalparks vorbeischauen (Englisch).

Lava-Röhren Undara

Lava-Röhren Undara

Nächste Einträge »