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Buchtipp: Geschichten über Australien

twa 8. April 2012

“Australien – Buschgeschichten. Mythen, Land und Menschen” ist eine Sammlung von Aufsätzen und Reiseberichten unterschiedlicher Autoren und reicht von den 1980er Jahren bis in die heutige Zeit.

Wer über eine Reise nach Australien nachdenkt und sich evtl. schon vorher mit dem Kontinent auseinandersetzen will, der ist mit diesem Buch gut bedient. Hier werden Australiens unterschiedlichste Seiten beschrieben. Es geht um das einsame Leben der Farmer oder der Bergarbeiter, die für uns so fremd klingenden Schul- und Erziehungssysteme im Outback, das städtische Leben in den Metropolen. Dieses Buch bietet aber keine Beschreibung aus der Metaebene, wie es Reiseführer oft machen, sondern erzählt von den Geschichten der kleinen Leute.

Der erste Teil beschreibt die Solidarität der Australier, vor allem wenn es um das einsame Leben im Outback geht. Anschaulich erfährt man, wie die dort Lebenden für die wenigen Vergnügungen Hunderte von Kilometer reisen und wie es gelingt, die weit von jeglicher Zivilisation lebenden Kinder zu unterrichten. Der zweite Teil befasst sich mit dem Thema Bergbau. Die meist unterirdischen Schätze werden in den abgelegensten Gegenden abgebaut, was auch bedeutet, dass die Bergbauer und ihre Familien sich mit den Gegebenheiten der Abbaugebiete abfinden müssen. Der dritte Teil handelt von den Aborigines und deren Geschichte. Es geht um Schönes wie ihre Mythen, aber auch um Schlimmes wie den Landraub durch die Weißen oder die Rolle, die der Alkohol spielt.Außerdem geht es noch allgemein um Kultur und Geschichte Australiens. Hier wird noch einmal gezeigt, was man von und in Australien erwarten kann.

Georg Beckmann: Australien
Buschgeschichten. Mythen, Land und Menschen
ISBN 978-3-86040-170-5
160 Seiten
18,90 EUR

Das Buch gibt es im Handel, z.B. bei amazon.de

und als E-Book für 8,95 EUR, z.B. bei amazon.de

Georg Beckmann Australien

Hamburg Ballett gastiert in Australien

twa 4. April 2012

Glück für die Australier: Das Ballettensemble von John Neumeier, einem von mir favorisierten Choreographen, gastiert Ende August zum ersten Mal in Australien. Vom 26. August bis zum 5. September tritt die Compagnie im Queensland Performing Arts Centre in Brisbane auf.  Gezeigt werden “Nijinsky” sowie eine Shakespeare-Umsetzung:  “Ein Sommernachtstraum”. Liebe Australier, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Unterwasserwelt im Netz

twa 21. März 2012

Mit Google will man jetzt durchs Great Barrier Reef tauchen. Denn Google Street View will abtauchen: Mit Robotern und HD-Kameras soll die faszinierende Unterwasserwelt für Google Earth und Google Maps festgehalten werden.  50.000 Bilder sollen gemacht werden und nicht nur wissensachaftlichen Zwecken dienen: Denn die Bilder dienen in erster Linie der Forschung, um zu sehen .wie sich das größten Korallenriff der Erde entwickelt. Denn die Erderwärmung hat auch Auswirkungen auf das Riff. Die Roboter dienen zudem zum Erkunden der Meerestiefen, in die Menschen nicht vordringen können.  Damit kann man bald im Internet Unterwasserspaziergänge unternehmen, die selbst mit einer Flasche und Lungenautomat nicht gemacht werden können. Die Bilder sollen ncht nur die farbenfrohen, vielen Korallen zeigen, sondern auch die Bewohner der Korallen: Rochen, Schildkröten, Tigerhaie. Im Sptember soll mit der Arbeit begonnen werden.

Great Barrier Reef - Clown Fish

Interaktive Karten über Australien

twa 20. März 2012

Auf der Seite www.australiangeographic.com.au kann man Australien auf interaktiven Karten entdecken.
Die beliebtesten Gegenden wie die Kimberleys oder auch Nordqueensland lassen sich per Mausklick erobern. Auf der Karte von Queensland gibt es z.B. einen Link zur Kuranda Scenic Railway & Skyrail, wo man Fotos sehen kann und ein weiterer Link direkt auf die Seite der Skyrail führt. Außerdem gibt es Tipps für besondere Übernachtungsmöglichkeiten und Ausflüge. Einfach mal reinschauen: www.australiangeographic.com.au

Der besondere TV-Tipp zum Thema Australien

twa 11. März 2012

Der Regisseur Warwick Thornton ist selbst Aboriginie und erzählt in seinem Spielfilmdebüt das realistische Bild des oft trüben Alltags in einem Aboriginie-Reservat. Die beiden Teenager Samson (Rowan McNamara) und Delilah (Marissa Gibson) leben in den Tag hinein. Während Samson keinerlei Perspektiven hat und lieber Benzin schnüffelt und den Tag wegdämmert, malt Delilah Bilder und verdient sich damit ein paar Dollar. In einem gestohlenen Pick-up machen Sie sich auf den Weg in die Großstadt, wo sie allerdings feststellen müssen, dass sie dort noch schwierigere Lebensumstände als im Reservat erwarten. Der Film erhielt in Cannes 2009 eine goldene Kamera.

“Samson und Delilah”
Spielfilm, Australien 2009 (TV-Erstaufführung)
Buch, Regie, Kamera: Warwick Thornton
Donnerstag, 22.03.2012, 23:15 Uhr, WDR

Französisches Filmfestival in Australien

twa 10. März 2012

Auch 2012 lädt das French Film Festival in Australien zu Besonderheiten des französischen Films des letzten Jahres ein. Bereits im 23. Jahr wird das Festival in sechs verschiedenen Städten gefeiert. Noch bis zum 25. März kann man in Melbourne und Sydney die Auswahl der Filme sehen, in Brisbane und Canberra beginnt das Festival am 14. März, in Adelaide am 20. März und in Perth am 21. März.

Von Klassikern wie „Die letzte Métro“ mit Gerard Depardieu und Cathérine Deneuve aus dem Jahr 1980 über Kinderfilme wie der Neuverfilmung von „Der Krieg der Knöpfe“ bis hin zu politischen Filmen wie z.B. über den Aufstieg von Nicolas Sarkozy, der in „La Conquête“ beschrieben wird, findet hier der Kinobegeisterte 45 Filme aus jedem Genre.

Der Veranstalter, Alliance Française, wurde bereits 1883 gegründet und ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die französische Sprache und Kultur in der Welt verbreiten. Letztes Jahr kamen 130.000 Besucher zu dem Festival, das sich zu einem der wichtigsten Filmevents in Australien und zum größten Festival des französischen Kinos außerhalb Frankreichs gemausert hat.

Urlaub in Australien: Anreise

twa 9. März 2012

Fluglinien nach Australien: 2. Qantas Airways

Habt ihr gewusst, dass Qantas Airways ausgeschrieben Queensland and Northern Territory Aerial Services heißt? Wahrscheinlich nicht. Wer weiß das schon, ist Qantas doch nur unter der Abkürzung als eine der Top-Airlines dieser Welt bekannt.
Tägliche Direktflüge verbinden Frankfurt mit Sydney. Der Zwischenstopp wird in Singapur durchgeführt, einem der angenehmsten Flughäfen der Welt. Dort kann man auch umsteigen in Richtung Adelaide, Brisbane, Melbourne und Perth. Nach Cairns und Darwin kommt man von Singapur aus mit der Tochtergesellschaft Jetstar.
In Deutschland bietet Qantas Rail&Fly-Verbindungen zum Flughafen Frankfurt an.

Qantas ist die zweitälteste heute noch bestehende Fluggesellschaft nach der KLM.Durch die geographische Lage hat sie die meiste Erfahrung mit Langstreckenflügen, u.a. nach Frankfurt, das Qantas schon seit 1952 anfliegt. In diesem Jahr wird die Airline mit dem Känguru 60 Jahre alt, bedient dann 182 Ziele in 44 Ländern und befördert jährlich über 41 Millionen Passagiere.

Die Flotte von Qantas besteht aus 252 Flugzeugen, u.a. 10 neue Airbus A380, 21 Boeing 767-300 ER, 48 Boeing 747-400, 10 Airbus 330-200 und 10 Airbus 330-300 sowie 41 neue Boeing 737-800.

Der Service an Bord ist bereits deutlich australisch. Die Bordmenüs haben australische Elemente, die angebotenen Weine stammen natürlich auch aus Australien. Für Unterhaltung während der langen  Flüge sorgt das System des Audio- und Video-auf-Abruf: 60 Filmkanäle, 250 TV-Sender, 20 “Q Radio”-Sender, 250 CDs und 10 Computerspiele stehen zur Auswahl und können auf einem persönlichen 16 cm Bildschirm in der Economy Class, einem persönlichen 21 cm Bildschirm in der Premium Economy Class und einem persönlichen 26 cm breiten Bildschirm in der Business Class genutzt werden. In der Economy Class genießen die Gäste manuell einstellbare Klappen im Kopfteil des Sitzes, der Abstand zwischen den Sitzen beträgt bequeme 78,7- 81,3 cm. In der Premium Economy Class verfügen die Sitze über einen Abstand von bis zu 102 cm und eine Sitzbreite von 49,5 cm, eine integrierte Beinauflage mit ausklappbarer Fußstütze und eine Sitzneigung von 23 cm. Außerdem bieten die Sitze dieser Klasse eine breite Mittelkonsole mit kleinem Tisch sowie einen Tisch in der Armlehne für die Mahlzeiten, einen Wasserflaschenhalter, ein in die Armlehne integrierter, digitaler Breitwand-Monitor sowie einen Stromanschluss für den Laptop. Die Qantas Premium Economy kann zur Zeit auf Flügen von Sydney nach Frankfurt, Los Angeles, London, Singapur, Bangkok, Johannesburg, Hongkong und New York und von Melbourne nach Los Angeles, London, Singapur und Hongkong gebucht werden.
In der Business Class bietet Qantas das Skybed, einen kokonartigen Sitz mit außergewöhnlichem Komfort und viel Privatsphäre an. Es ist 199,4 cm lang und fast 60 cm breit und damit eines der größten Betten seiner Klasse. Es verfügt außerdem über eine integrierte Massagefunktion.

Die Freigepäckgrenze von Qantas beträgt für Passagiere der Economy Class 23 kg.

Bei Skytrax kann man die Bewertungen der Airline durch Passagierbewertungen nachschauen. Vergleich mit Malaysia Airlines

Nächstes Mal: Cathay Pacific

Great Barrier Reef mit dem U-Boot

twa 8. März 2012

Das Great Barrier Reef kann man nun nicht nur vom Glasbodenboot oder beim Schnorcheln entdecken, sondern sogar aus einem U-Boot heraus.  Die Mini-U-Boote bieten das neueste Abenteuer durch die unglaubliche Unterwasserwelt des Great Barrier Reef. Die Boote fahren tags und auch nachts hinaus,

Man braucht dafür natürlich keine Lizenz und auch kein spezielles Training.

Bildungslücken bei australischen Schülern

twa 6. März 2012

Nun ist es offiziell: Wir Deutschen haben nicht allein den dümmsten Nachwuchs auf Erden. Eine Studie des australischen Rats für Bildungsforschung förderte nun zutage, was kaum zu glauben ist: Bei einer Befragung von 1000 Kindern der 6. und letzten Grundschulklasse glaubten 75% der Kinder zwischen 10 und 12, dass Joghurt an Bäumen wächst und Baumwollsocken von Tieren stammen.

Hahnebüchen waren auch die Antworten auf die Frage, aus was Nudeln gemacht würden (”aus Tieren”) oder aus was Rührei sei (”aus Pflanzen”). Die Studie zeige vor allem, dass der Bildungsgraben zwischen der Gesellschaft in der Stadt und jener auf dem Land immer weiter wachse. Immerhin können wir uns freuen: Pisa war gestern, heute schneiden andere noch schlechter ab!

Pullover für Pinguine

twa 27. Februar 2012

Im Phillip Island Rehabilitation Centre bei Melbourne bekommen die Pinguine Pullover angezogen. Komisch? Das finden die Betreiber gar nicht. Denn der Pullover hat einen positiven Effekt: Er rettet den Tieren das Leben. Mehr als 1.000 Pullover liegen in den Lagern des Rehabilitation Center. Im Fall einer Ölverschmutzung werden gebraucht: Die mit dem Öl verseuchten Tiere werden mit dem Pullover erst einmal gewärmt und können sich erholen. Als zweiten Vorteil bieten die Sweater die Sicherheit, dass die Pinguine sich nicht das Fell zu putzen versuchen und sich dabei vergiften.

Die Pullis stammen von Tierfreunden aus aller Welt, die fleißig stricken. Dadurch hat das Rehabilitation Center in Melbourne so viele Pullis zur Verfügung, dass sie sie bei Ölkatastrophen in anderen Giebeten ausleihen, so geschehen bei der Havarie der “Rena” in Neuseeland. Beim letzten Ölunfall nahe Phillip Island konnte durch die Behandlung mit den Pullovern 97 Prozent der gut 400 betroffenen Pinguine geholfen werden.

Die Idee, passende Pullover zu stricken, kam, nachdem man zu Beginn der Behandlung der betroffenen Vögel normale Kleidungsstücke verwendet hatte, die sich die Tiere immer wieder selbst auszogen. Dann fand eine Mitarbeiterin vor 14 Jahren eine Anleitung für Pullis für Seevögel (wo das?) und machte ein Muster und eine Anleitung, die auch heute noch benutzt wird. Die Anleitung ist zu finden auf der Webseite unter http://german.visitmelbourne.com/phillipisland. Wer also Spaß am Stricken hat, kann gleichzeitig was Gutes tun. Informationen zu Phillip Island und seinen Pinguinen findet ihr unter www.penguins.org.au

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