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Archiv für das Tag 'Cairns'

TV-Tipps Australien für 9. bis 15. November 2009

twa 8. November 2009

Montag, 9. November 2009:

16:30 – 17:15 Uhr, 3sat
Terra Australis
Auf den Spuren von Captain Cook
Ein Film von und mit Joachim Fuchsberger

Joachim Fuchsberger folgt Captains Cooks Spuren, ausgehend von der Urlaubsmetropole Cairns im Norden des Kontinents. Hier liegt das Great Barrier Reef, eine Korallenbank, die sich über zweieinhalbtausend Kilometer von Norden nach Süden zieht.  Seine Stationen heißen Port Douglas, Fitzroy Island, Hedley Reef, Hinchinbrook Channel, Dunk Island, Cooktown und Lizard Island.

Dienstag, 10. November 2009:

23:15 – 00:10 Uhr, Vox
Spiegel TV Extra
Best Undressed: Australiens schönste Nackte

Dass die Australier manchmal etwas verrückt sind, das ist allgemein bekannt. Aber die Wahl zur “Miss Nude Australia” ist mit Sicherheit einer der politisch unkorrektesten Schönheitswettbewerbe überhaupt. Hier geht es nur darum, sich auf die möglichst spektakulärste Art auszuziehen. Das verspricht zwar keine weltbewegenden Friedenseinsätze der Teilnehmerinnen, wie man es auf den herkömmlichen Schönheitswettbewerben oft hört, aber viel Spaß. 20.000 Dollar bekommt die Gewinnerin, die von der Jury in den Kategorien knackigster Hintern, schönste Brüste, hübschestes Gesicht bewertet werden. Die Filmemacher begleiteten die Teilnehmerinnen eine Woche lang.

Mittwoch, 11.  November 2009:

06:20 – 06:45 Uhr, 3sat
The Red Center: Unterwegs im Herzen Australiens

“The Red Center”, das rote Zentrum Australiens, ist eine Landschaft der Extreme: Tiefe Canyons, rote Sandwüsten und das Wahrzeichen, der Ayers Rock, bestimmen das Bild. Hier sind die Mythen der Aborigines, der Ureinwohgner Australiens am lebendigsten. Die Dokumentation zeigt die Reise des Autors Martin Brinkmann von Alice Springs zum Ayers Rock.

Zwischen Himmel und Erde mit dem Heißluftballon

azi 8. Juni 2009

Heute möchte ich Ihnen einen weiteren „Kiwi” vorstellen: sein Name ist Patrick Lauk und er ist bei KIWI TOURS, zusammen mit Birgit Eck, für Reisen nach Australien (und auch Neuseeland) zuständig. Vor ein paar Wochen ist Patrick nach Australien, genauer in den tropischen Norden von Queensland, geflogen. An einem Tag seiner Reise hat er einen ganz besonderen Ausflug unternommen. Was genau das war, und wie er es erlebt hat möchte er Ihnen nun selbst erzählen:

„Bei einem Ausflug nach Cairns haben wir eine Ballooning Tour gebucht, von der ich Ihnen hier erzählen will: Früh morgens (eigentlich in der Nacht…) wurden wir am Hotel abgeholt und sind hoch in die Atherton Tablelands (südwestlich von Cairns) gefahren. Die Strecke muss etwas länger gewesen sein, da ich im Bus nochmals eingeschlafen bin. Nachdem wir aber das „Startfeld” erreicht hatten (variiert immer je nach Wind und Wetter), waren wir alle relativ schnell hellwach: Vor uns türmten sich sechs riesige, leuchtende Heißluftballone auf und erhellten die Dunkelheit – wirklich ein großartiger Anblick!

Vor uns lag eine 30-minütige Tour durch die australische Morgenluft (je nach Wunsch und Finanzlage kann auch eine einstündige Tour gebucht werden). Nachdem alle 20 Passagiere im „Körbchen” Platz genommen hatten („It´s the biggest balloon in the southern hemisphere”), gewannen wir langsam an Höhe. Der höchste Punkt, den wir erreichten, lag 2000 Meter über dem Boden – die maximale Höhe, die so ein Ballon erreichen kann, liegt sogar bei 4000 Meter. Wir schwebten also eine halbe Stunde durch die noch kalte, stille und immer heller werdende Prärie Australiens, hielten Ausschau nach den anderen Ballonen, Kängurus und nach der Sonne, die sich langsam hinter den Bergen hervorschob.

Da der Ballon je nach Thermik hier und dorthin fliegt, ist beim Start noch nicht klar, wo später gelandet wird. Nach der Landung also (bei der im Flugzeug wahrscheinlich niemand geklatscht hätte…) lotste der „Pilot” seine Kollegen über Funk zu uns. Auf dem Auto-Anhänger (wo später wieder das „Körbchen” transportiert wird) ging es dann zum endgültigen, vorher zum Glück sehr gut geplantem Ziel: der Frühstückshütte in den Tablelands, denn: (Berg)Luft macht bekanntlich hungrig!

Alles in allem also ein sehr empfehlenswerter und im Gegensatz zu deutschen Verhältnissen erschwinglicherer Spaß! Kleiner Tipp (gilt wie fürs „normale” Fliegen): 24 Stunden vorher und danach darf nicht getaucht werden – wichtig für den Ausflug zum Great Barrier Reef!”

Wenn Sie auch gerne Australien aus der Vogelperspektive bewundern wollen, können Sie hierzu weitere Informationen auf der Homepage von Hotair finden.

Und zum Schluss noch einige Impressionen von der Heißluftballonfahrt:

Heißluftballon am Tag

Heißluftballon am Tag

Heißluftballon bei Dunkelheit

Heißluftballon bei Dunkelheit

Bama Way – auf den Spuren der Aborigines

azi 18. Mai 2009

Im Einklang mit der Natur und abseits von Touristenpfaden wandelt man auf dem Bama Way auf den Spuren der Aborigines.

Mit dem Wort Bama (wird als Bumma ausgesprochen) werden am Cape York häufig Aborigines bezeichnet. Doch in der Sprache der Kuku Yalanji und Guugu Yimithirr-Aborigines steht Bama einfach nur für Mensch, unabhängig von der Herkunft. Auf drei verschiedenen Touren im südöstlichen Cape York, von Cairns nach Cooktown, kann man viel über die indigene Kultur lernen.

Kuku Yalanji Cultural Habitat Tours (Cooya Beach)

Am Küstenabschnitt Cooya Beach wird man von den Kuku Yalanji Brüdern des Kubirri Warra Clans auf Spurensuche, mitgenommen. Sie zeigen und lehren ihren Gästen die Traditionen ihrer Vorfahren und die Kuku Yalnji Kultur. Speer werfen, auf die Pirsch gehen und das Aufstöbern von Naturressourcen sind nur einige Beispiele für das unglaubliche Wissen, dass die Kuku Yalnjii Brüder an Besucher weitergeben. Die Tour dauert circa 2 Stunden und findet täglich statt.

Walker Family Tours (Wujal Wujal)

Die Mitglieder der Walker Family gehören zum Kuku Yalanji Clan, die bereits vor zehntausenden von Jahren dieses Regenwald-Gebiet bewohnten. Bei dieser Tour lernt man den Regenwald durch fremde Augen – durch die Augen der Aborigines – zu sehen. Bei einer Buschwanderung hat man die Möglichkeit mit Einheimischen zu sprechen und von ihnen Interessantes über Geschichte und Verwendung von beheimateten Pflanzen zu erfahren. Die Tour dauert circa 30 Minuten und findet ebenfalls täglich statt.

Guurrbi Tours (Cooktown)

Die prämierte Führung mit dem Stammesältestesten der Nugal-Warra, Willie Gordon, führt Besucher zu faszinierenden Felsmalereien seiner Vorfahren. Bei dieser Tour werden den Besuchern fantastische Einblicke in die Gesellschaft und Kultur der Aborigines, ermöglicht.

Man hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Touren: der Great Emu Tour und der Rainbow Serpent Tour. Bei der zweistündigen Great Emu Tour werden drei Felsmalerei-Stätten und die Great Emu Höhle, besichtigt. Die Rainbow Serpent Tour führt zu sechs Felsmalerei-Stätten und zwei Höhlen und beinhaltet weiterhin einen 30-minütigen Spaziergang durch den Busch.

Die Tourzeiten, Preise und eine genaue Übersichtskarte kann man auf der Homepage des Bama Ways finden (auf Englisch).

Mit der Seilbahn durch den Regenwald

azi 9. Mai 2009

Bei einem Ausflug mit der Skyrail nach Kuranda, kann man den Regelwald aus einer ganz neuen Perspektive erleben – aus der Vogelperspektive.

Skyrail über dem Regenwald

Skyrail über dem Regenwald

Der Ausgangspunkt für dieses atemberaubende Erlebnis befindet sich in Caravonica Lakes, circa 15 Minuten von Cairns und 50 Minuten von Port Douglas entfernt. Insgesamt 7,5 Kilometer schwebt man dicht über die Baumwipfel des Regenwalds hinweg. Eben noch aus der Vogelperspektive, kann man den Regenwald an der Red Peak Station hautnah von unten erleben. Bei einem Spaziergang auf dem dort angelegten Bretterpfad befindet man sich inmitten der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt des Regenwalds. Informationsschilder und ausgebildete Ranger erklären das Gesehene. Von hier aus geht es mit der Seilbahn weiter in die Barron Falls Station, wo man von drei Aussichtspunkten einen wunderschönen Blick über die Barron Schlucht und die Barron Wasserfälle hat. Bei einem Abstecher ins CSIRO-Aufklärungszentrum kann man sein Wissen über den Regenwald vergrößern.

Als nächste Station erreicht man das Regenwald-Dorf Kuranda. Ein kostenloser Pendelbus fährt zwischen 10 und 14 Uhr regelmäßig ins 400 Meter entfernt liegende Ortszentrum. In Kuranda gibt es einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere beobachten kann, Vögelhäuser und die australische Schmetterlingsfarm.

Für eine einfache Fahrt sollte man ca. 1,5 Stunden einplanen. Sie kostet umgerechnet ca. 23 Euro. Bei einem kleinen Video kann man sich einen ersten Eindruck von dem schönen Erlebnis im Regenwald verschaffen.

Tipp:  Sehr schön ist auch eine Kombination mit dem berühmten Kuranda Scenic Railway:  hier fährt man mit dem Zug durch die malerische Landschaft (zurück) nach Cairns.

Hamilton Island

azi 27. April 2009

Das Great Barrier Reef: „Achtes Weltwunder” oder auch „das größte Aquarium der Welt”. Mit einer Fläche von unglaublichen 348.700 km² ist das Great Barrier Reef die einzig lebende Struktur, die aus dem Weltraum erkennbar ist. So erstreckt sich es sich über 2300 Kilometer entlang der Nordostküste Australiens, genauer gesagt dem Bundesstaat Queensland. Im größten Korallenriff der Welt sind an die 2000 verschiedenen Fischarten beheimatet. Inmitten des türkisfarbenen Meeres befinden sich die 74 tropischen Whitsunday Inseln, von denen allerdings nur 8 Stück bewohnt sind. Die größte und womöglich vielfältigste unter ihnen ist Hamilton Island. Genauso stellt man sich das Paradies vor: Azurblaues Wasser, weiße Sandstrände und azurblaues Wasser. Dazu noch gutes Essen, grüne Wälder, die Möglichkeit Sport zu machen und einfach etwas Erleben. Willkommen auf Hamilton Island!

Auf der 6 km² großen Insel kann man wirklich zahlreichen Aktivitäten nachgehen. Im umgebenden Element Wasser wären da zum Beispiel Schlauchboot fahren, Segeln, Schwimmen, Angeln, Hochseefischen, Wasserpolo, Windsurfen, Wasserski und natürlich die bezaubernde Unterwasserwelt beim Schnorcheln und Tauchen entdecken. Aber auch an Land bzw. in der Luft gibt es einige Freizeitmöglichkeiten: Golf spielen, Drachenfliegen, Paragliding, Malen, Wandern und noch vieles mehr. Auf der Insel gibt es insgesamt 20 Kilometer Bushwalking Trails unterteilt in die Kategorien leicht, mittel, etwas anstrengend und ziemlich anstrengend. Empfehlenswert ist der Wanderweg zum Passage Peak von wo aus man einen wunderschönen Panoramablick über die Whitsundays hat.

Auch lohnt es sich mit einem der Golf Buggies (Hamilton Island ist autofrei) in den Koala Gallery Wildlife Experience Park zu fahren. Frühstück bei Tiffany kann man hier zwar nicht erleben, dafür aber ein Frühstück bei bzw. mit Koalas. Jeden morgen zwischen 7:30 und 9:30 kann man die kleinen „Bären” (Koalas sind Beuteltiere und keine Bären) so hautnah erleben. Hamilton Island ist auch die nächstgelegenste Insel mit Zugang zum berühmten Whiteheaven Beach. Whitehaven Beach verfügt über 6 Kilometer feinstem weißen Quarzsand und belegt laut BBC Platz 1 der Strände, die man in seinem Leben unbedingt einmal gesehen haben muss. Von Hamilton Island aus kann man die Naturschönheit in nur 20 Minuten mit dem Boot aus erreichen. Auch einen malerischen Rundflug über das Heart-Reef mit seinen von der Natur zu Herzen geformten Korallen ist sehr empfehlenswert.

Hamilton Island kann man direkt von Sydney, Melbourne, Brisbane und Cairns aus anfliegen. Eine Fähre legt 11-mal täglich von Shute Harbour in Richtung Hamilton Island (Seite auch auf Deutsch) ab. Die Fährzeit beträgt in etwa 30 Minuten. Die genauen Ablegezeiten kann man bei Fantasea erfahren.

Heart Reef

Heart Reef

Schildkröte im Great Barrier Reef

Schildkröte im Great Barrier Reef