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Archiv für das Tag 'Coober Pedy'

Fernsehtipps Australien vom 06.07.- 12.07.2009 (Teil I/II)

2. Juli 2009

Montag, den 06.07.2009

Reisen in ferne Welten: Tasmanien

13:30 – 14:15 Uhr, HR

Kurzbeschreibung: „Der australische Inselstaat Tasmanien ist ein Synonym für „Entlegenheit“, „Sträflingsinsel“ oder auch „Paradies am Ende der Welt.
Um der jungen Kolonie Australien mit billigen Arbeitskräften auf die Beine zu helfen, deportierte die britische Regierung massenhaft Sträflinge, 76.000 in den ersten fünfzig Jahren.Für die meisten war Tasmanien tatsächlich eine „Teufelsinsel“. Unter den Gefangenen waren nicht nur Mörder und Vergewaltiger, sondern auch Taschendiebe und Obdachlose. Doch die mächtige Van Diemens Land Compagnie versuchte den Schaffarmern ein anderes Bild von Tasmanien zu zeichnen. Landgeschenke lockten, Wolle brachte beachtliche Gewinne. In wenigen Jahren übertraf die Zahl der Schafe die der Menschen um den Faktor tausend. Auch die Fruchtbarkeit des Bodens wurde gerühmt. Der Mensch mache sich die Natur untertan – diese Losung hat in Tasmanien einen fortgesetzten Feldzug gegen die Umwelt initiiert, gegen Ureinwohner, Beuteltiere, Wälder. Erst in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, nachdem es längst keine reinblütigen Aborigines mehr gab, die Hälfte aller Säugetierarten in Australien ausgerottet und die meisten alten Eukalyptuswälder abgeholzt waren, hat ein Umdenken eingesetzt. 1972 wurde in Hobart sogar die erste Grüne Partei der Welt gegründet. Jetzt versuchen die Tasmanier, das vom Paradies zu retten, was noch übrig ist: die letzten Quadratkilometer saubere, unberührte Natur.“

Weitere Informationen zur Sendung erhalten Sie beim Hessischen Rundfunk.

einfachluxuriös – zwei Frauen unterwegs

16:15 – 17:00 Uhr, 3sat

Kurzbeschreibung: „Für die Reisesendung „einfachluxuriös“ reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Nicole Westenfelder ist „einfach“ mit Bus und Mietauto quer durch den australischen Kontinent unterwegs. Vom mystischen Zentrum am Ayers Rock reist sie weiter in die Wüstenstadt Alice Springs und besucht dort Lehrer und Schüler der einzigartigen School of the Air. Via Satellit und Internet werden von dort aus Kinder auf abgelegenen Höfen unterrichtet, die bis zu 1.600 Kilometer weit entfernt sind. Auf ihrer Reise macht Nicole Westenfelder Halt beim berühmtesten Hund Australiens, bei Dinky the Singing Dingo. Im staubigen Glückssucherstädtchen Coober Pedy lässt sie sich von Opalsuchern die Magie dieses Steins erklären. Auf Kangaroo Island begegnet sie schließlich der wilden Tierwelt Australiens: Koalabären und Kängurus sind auf diesem Inselparadies so selbstverständlich wie Wallabys und Ameisenigel. Cornelia Boesch reist bequem mit eigenem Fahrer und im Flugzeug. In Sydney trifft sie sich mit einem Dotcom-Millionär, der ihr auf seiner Segeljacht die Wahrzeichen der Hafenstadt – Oper und Harbour Bridge – und das Lebensgefühl der „Sydneysider“ näherbringt. Cornelia Boesch reist weiter nördlich, nach Queensland, um am Great Barrier Reef einsame Inseln zu entdecken und im Daintree-Regenwald den Luxus der Natur kennenzulernen. Begleitet wird sie von einem bekannten lokalen Politiker und Radiomoderatoren. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach den gefährlichsten Tieren der Region, den Krokodilen. (…)

Weiter Informationen zur Sendung erhalten Sie bei 3sat.

Dienstag, den 07.07.2009

Vorsicht Dingos! Australiens wilde Hunde

11:30 – 12:15 Uhr, NDR

Kurzbeschreibung: „Dingos genossen in Australien noch nie einen guten Ruf. Die Tierfilmer Jens Westphalen und Thoralf Grospitz begaben sich für den NDR über ein halbes Jahr lang auf Dingospuren. Sie wollten herausbekommen, was hinter der Fassade der kaltblütigen Killer im Hundegewand steckt. (..)  Neben nie zuvor gefilmten Verhaltensstudien der australischen Tierwelt wird in aufwendigen Inszenierungen auch die Besiedlung Australiens gezeigt: Die Ankunft der ersten Dingos vor 4 000 Jahren, ihre frühe Freundschaft zu den Aborigines und die rasche Ausrottung durch weiße Siedler. Dem Rätsel der Dingoangriffe kamen die Tierfilmer auch auf die Spur: Dingoattacken auf Menschen sind im weitem Outback selten, nicht so auf der Sandinsel Frazer. In dem beliebten Urlaubsziel der Australier kommen Dingos Grillplätzen gefährlich nahe. Falsches Verhalten der Urlauber animiert die Dingos zur gefährlichen Jagd auf Menschen.“

Weitere Informationen zur Sendung erhalten Sie bei NDR.

Quellen: HR, 3sat und NDR

Unterirdische Opalstadt Coober Pedy

24. April 2009

Wer sich für den australischen Edelstein Opal interessiert und eine etwas ungewöhnliche Stadt kennen lernen möchten, sollte unbedingt einen Abstecher nach Coober Pedy machen. Die Minenstadt befindet sich im Staat South Australia, ca. 850 km nördlich von Adelaide (auf der Route nach Alice Springs).

Wurde im Jahre 1915 in Coober Pedy die erste Opalader entdeckt, so weiß man heute, dass 80 % der weltweit geschürften Edelsteine von hier stammen. Inmitten der Geröllwüste leben heute 3500 Opalschürfer aus über 45 Nationen. Auf Grund der sehr starken Temperaturschwankungen – im Sommer über 50° C und in Winternächten um den Gefrierpunkt – kamen die Bewohner von Coober Pedy auf eine sehr außergewöhnliche, aber auch sehr sinnvolle Idee: sie verlegten ihre Stadt einfach unter die Erde. So kann man von oben bzw. vom Aussichtspunkt „The Big Winch Lookout“ unzählige an Maulwurfshügel erinnernde Erdhügel, unter denen sich Stollen und Gänge befinden, sehen. Bei einem Blick unter die Erde sieht man, dass sich dort Wohnungen, Museen, Läden, Hotels und sogar Kirchen wie die St. Peter & Paul Catholic Underground Church, befinden.

Vorteile dieser unterirdischen Bauten bzw. Höhlenwohnungen (den so genannten „Dugouts“) liegen zum einen darin, dass hier eine konstante Innentemperatur von ca. 20 bis 25° C herrscht. Zum anderen sind die Bewohner vor dem gleißend hellen Licht und zugleich vor den umherwirbelnden Staubpartikeln geschützt.

Um dieses Wunderwerk selbst erleben zu können und da Unbefugten der Zutritt zu den eingezäunten Opalfeldern von Coober Pedy verboten ist, sollte man unbedingt einer Tour durch die Dugouts und Opalminen wie zum Beispiel der Umoona Opal Mine mit Opalmuseum, machen.

Mehr über Coober Pedy und Besichtigungstouren können Sie auf der Homepage der Stadt erfahren.